In der Welt zuhause: 25 Jahre Entsendeprogramm



Von Deutschland aus in die Welt – um sich am Zielort wie zuhause zu fühlen. Das ist möglich im Entsendeprogramm des Bereichs "Integration und Medien" des Instituts für Auslandsbeziehungen. Seit 25 Jahren entsendet das ifa Redakteurinnen und Redakteure sowie Kulturmanagerinnen und Kulturmanager in die deutschsprachigen Minderheiten Mittel- und Osteuropas. Im Jubiläumsjahr stellen wir drei ehemalige Entsandte und ihre Arbeit vor.

Eine Bildcollage der Städte Almaty, Satu Mare und Opole
Almaty, Satu Mare, Opole, Foto und ©: Aureliy, Levente Naghi, MVelishchuk / alle: Shutterstock.com

Russlanddeutsche Lebenswelten

Julia Boxler in Almaty, Kasachstan

Die Kasachstan-Deutsche Julia Boxler war 2015 bis 2017 ifa-Redakteurin bei der Deutschen Allgemeinen Zeitung in Kasachstan. Im Interview mit dem ifa erzählt sie von dieser Zeit, die geprägt war von einer wiederentdeckten "alten Heimat", der Frage nach Herkunft und Identitäten, von neuen Blickwinkeln und Freundschaften.

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Auf Jugendkultur folgte Weinkultur

Josef Sporrer in Satu Mare, Rumänien

Bis 2003 war Josef Sporrer ifa-Kulturassistent beim Deutschen Forum in Rumänien. Land und Leute gefielen ihm so gut, dass er gleich dortblieb und seitdem an der Grenze zur Ukraine Wein anbaut. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen mit der deutschsprachigen Minderheit und darüber, was ihm an Rumänien besonders gut gefällt.

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Das ifa als Sprungbrett ins politische Berlin

Karolina Slusarenka in Opole, Polen

Karolina Slusarenka, ehemalige Koordinatorin des ifa-Entsendeprogramms in Polen und Tschechien, spricht im Interview über Identität als wichtigen Baustein ihrer Arbeit mit der deutschen Minderheit in Polen.

Zum Interview mit Karolina Slusarenka


Über das Entsendeprogramm

Das Entsendeprogramm des ifa bietet Kulturmanagerinnen und -managern beziehungsweise Redakteurinnen und Redakteuren die Möglichkeit, Organisationen deutscher Minderheiten zu unterstützen und neue Erfahrungen zu sammeln. Die Arbeitsaufenthalte in Mittel-, Ost- und Südosteuropa oder in einem Staat der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten dauern zwischen einem und fünf Jahren. Ziel ist es, ein modernes und lebendiges Deutschlandbild zu vermitteln und die Organisationen vor Ort in ihrer kulturellen Brückenfunktion zwischen Minderheit und Mehrheit zu stärken.

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