Social-Media-Stipendium

Das Social-Media-Stipendium ermöglicht es Engagierten aus Organisationen der deutschen Minderheiten eine Woche lang aus ihrer Heimat im östlichen Europa, Kaukasus oder Zentralasien zu berichten. Die Berichterstattung dreht sich um Orte, Organisationen und Themen der deutschen Minderheit. Während dieser Zeit teilen die Stipendiat:innen ihre Erlebnisse auf den Social-Media-Kanälen von Mind_Netz mit einer großen Community und können sich so mit den deutschen Minderheiten in anderen Ländern vernetzen und im Social-Media-Bereich weiterqualifizieren. Ihre Erfahrungen können die Reporter:innen nach Abschluss des Stipendiums in den Organisationen der deutschen Minderheiten einbringen, in denen sie sich engagieren. 2022 werden bis zu vier Stipendien vergeben.

An wen richtet sich das Programm?

Es können sich Mitglieder sowie Mitarbeiter:innen eines Vereins, Verbands oder einer Redaktion der deutschen Minderheiten mit Sitz in einem der folgenden Länder bewerben: Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Estland, Kasachstan, Kirgisistan, Kroatien, Litauen, Lettland, Republik Moldau, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tadschikistan, Tschechien, Ukraine, Ungarn und Usbekistan.

Was beinhaltet die Förderung?

Das Stipendium umfasst eine einwöchige eigenständige Berichterstattung für die Social-Media-Kanäle von Mind_Netz. Hierfür erstellen die Stipendiatinnen und Stipendiaten Foto-, Video- und Textbeiträge über die Alltagswelt der deutschen Minderheiten und die Arbeit ihrer Organisationen. Der Fokus liegt in jedem Jahr auf einem anderen Thema. Für die Themenrecherche in der Umgebung ihres Wohnortes erhaltend die Stipendiat:innen eine Aufwandspauschale.

Zum Programm gehört ein Social-Media-Workshop (online), der die Reporter:innen gemeinsam auf ihre Aufgaben vorbereitet. Außerdem nehmen die Stipendiatinnen und Stipendiaten an einem Weiterbildungsseminar des Kulturassistenz- und des Hospitationsprogramms teil. Abschließend fertigen die Stipendiat:innen einen kurzen Abschlussbericht an.

 

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

  • Interessierte engagieren sich in einem Verein, Verband oder einer Redaktion mit Sitz im östlichen Europa, Kaukasas oder Zentralasien.
  • Bewerberinnen und Bewerber sind zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens 18 Jahre alt und verfügen über gute Deutschkenntnisse.
  • Das für das Erstellen der Beiträge erforderliche Equipment wie Smartphone, Laptop oder Kamera ist vorhanden.
  • Praktische Erfahrungen im Bereich Social Media und/oder Journalismus sind von Vorteil.

Das digitale Social-Media-Stipendium 2020

Bewerbung in 3 Schritten

  • Auskunftsformular herunterladen und ausfüllen
  • Kurzes Bewerbungsvideo anfertigen
  • Ausgefülltes Formular und Video an dmi-stipendien(at)ifa.de schicken

Bewerbungsfrist

Bis zum 17.Juli 2022 für ein Stipendium zwischen August und September desselben Jahres.

Welche Bewerbungsunterlagen werden benötigt?

  • Das ausgefüllte Auskunftsformular
  • Ein kurzes Video von maximal 90 Sekunden, in dem sich die Bewerber:innen kurz vorstellen und ihr Interesse an den deutschen Minderheiten sowie ihre Vorstellung vom Ablauf ihrer Berichterstattung erklären. Die persönliche Eignung und Motivation für das Stipendium sollten ebenso ersichtlich werden. Videodateien, die für einen E-Mail-Versand zu groß sind, können per Filesharing gesendet werden.

Wie geht es nach der Bewerbung weiter?

Ausgewählte Bewerber:innen werden zu einem persönlichen Videotelefonat eingeladen. Alle Bewerber:innen erhalten eine schriftliche Zu- oder Absage per E-Mail. Die Auswahl gilt vorbehaltlich der Mittelbewilligung durch das Auswärtige Amt.

Deutsche Minderheiten

Minderheiten können zwischen den Kulturen vermitteln und Impulse für das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen setzen – vorausgesetzt, die Minderheiten sind gesellschaftlich anerkannt, können selbstbewusst auftreten und verfügen über attraktive Programme. Dafür müssen sie sowohl institutionell als auch personell gut aufgestellt sein. Die Programme aus dem Bereich "Deutsche Minderheiten" unterstützen deutsche Minderheiten im östlichen Europa, Kaukasus und Zentralasien als zivilgesellschaftliche Akteure und Brückenbauer. Sie fördern so ein facettenreiches, aktuelles und realistisches Deutschlandbild und leisten einen Beitrag zum europäischen Einigungsprozess und zu den kulturellen Beziehungen innerhalb und außerhalb Europas. Zu den Programmen zählen das Entsendeprogramm, das Hospitationsprogramm, das Kulturassistenzprogramm, das Social-Media-Stipendium und die Projektförderung deutsche Minderheiten.

Kontakt

Ina Seeger

Koordination Stipendienprogramme (Hospitations- und Kulturassistenzprogramm, Social-Media-Stipendium)

Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49.711.2225.253
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