Künstlerkontakte

Mit dem Programm Künstlerkontakte stärkt das ifa die internationale Zusammenarbeit von Kulturschaffenden. Durch die Projektförderung erhalten Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und Kunstschaffende aus einem Transformations- oder Entwicklungsland eine wertvolle Unterstützung. Dabei werden Projekte aus den Bereichen zeitgenössische bildende Kunst, Architektur, Design, Fotografie und Medienkunst gefördert. Bewerberinnen und Bewerber erhalten so die Chance, sich international zu vernetzen und den interkulturellen Diskurs zwischen Deutschland und dem Globalen Süden voranzutreiben.

An wen richtet sich das Programm?

Das Förderprogramm Künstlerkontakte ist offen

  • für Künstlerinnen und Künstler aus Transformations- oder Entwicklungsländern, die eine Aktivität in Deutschland durchführen wollen,
  • für deutsche oder seit mindestens fünf Jahren in Deutschland lebende Kulturschaffende, die ein Projekt in einem Transformations- und Entwicklungsland planen.

Was für Projekte werden gefördert?

Gefördert werden Aktivitäten in den Bereichen zeitgenössische bildende Kunst, Architektur, Design, Fotografie und Medienkunst. Dabei werden die folgenden Formate unterstützt:

  • Performances,
  • Artist-in-Residence-Programme,
  • Workshops,
  • Vorbereitungs- und Recherchereisen,
  • internationale Veranstaltungen wie Symposien, Konferenzen und Vorträge.

Kulturschaffende, die aus einem Transformations- oder Entwicklungsland kommen, können außerdem Zuschüsse für Ausstellungen in Deutschland beantragen.

Was beinhaltet die Förderung?

Das Programm Künstlerkontakte unterstützt Kulturschaffende mit Zuschüssen für Reise-, Aufenthalts- und Visakosten. Bei Flugbuchungen ist der Preis ausschlaggebend. Bei der Abrechnung müssen daher drei Vergleichsangebote für die Flugkosten eingereicht werden.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

  • In dem Projekt arbeiten deutsche und ausländische Kulturschaffende künstlerisch und inhaltlich zusammen.
  • Es liegt eine Einladung von einer ausländischen Ausstellungsinstitution vor.
  • Das Projekt findet in einem nicht-kommerziellen Rahmen statt. Der Verkauf der Werke ist nicht vorgesehen.
  • Die veranstaltende ausländische Institution erbringt eine finanzielle und anderweitige Eigenleistung in hohem Maß.
  • Künstlerinnen und Künstler, die in Deutschland leben jedoch nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, müssen angeben, seit wann sie ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Mindestvoraussetzung sind fünf Jahre.
  • Das Projekt muss einen hohen Qualitätsstandard aufweisen.

Ausschlusskriterien für die Bewerbung

  • Einladungen von Privatgalerien sind nicht zugelassen.
  • Ein Projekt, das bereits vor der Bewilligung begonnen hat, kann nachträglich nicht gefördert werden. Ausgaben, die vor der Bewilligung angefallen sind, können nicht übernommen werden.
  • Bei Künstlerinnen und Künstlern, die in Deutschland leben jedoch nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, ist eine Förderung im jeweiligen Herkunftsland nicht möglich.
  • Es werden keine Ausstellungsprojekte von Studierenden gefördert. Diese können sich an den DAAD wenden.

Bewerbung in vier Schritten

  1. Zugang zur Online-Bewerbung über das digitale Antragssystem anfordern,
  2. Link in der zugesandten E-Mail öffnen und Online-Antrag anlegen,
  3. Antrag ausfüllen (Zwischenspeicherung ist möglich),
  4. Antrag online abschicken, ausdrucken und mit allen notwendigen Unterlagen postalisch an das ifa schicken:

ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
Künstlerkontakte
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart

Welche Bewerbungsunterlagen werden benötigt?

  • Einladung der ausländischen Ausstellungsinstitution
  • Beschreibung der Ausstellungsinstitution
  • Lebenslauf der Künstlerin oder des Künstlers. Wenn die Förderung für mehrere Personen beantragt wird, wird von allen ein Lebenslauf benötigt.
  • Bildmaterial in gedruckter Form (Kataloge, Fotos oder ähnliches) über das zu fördernde Projekt und / oder über vorherige künstlerische Arbeiten. Sound- und Videoarbeiten können unter Punkt 6 im digitalen Antragssystem als Link eingefügt oder auf Datenträgern der postalischen Sendung beigelegt werden.
  • Angabe zu den Flugkosten anhand aktueller Flugpreise.

Bewerbungsfristen

  •  31. Januar für Projekte ab Juni desselben Jahres,
  •  15. August für Projekte im Folgejahr.

Es gilt der Poststempel. Später eingehende Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden.

Wie geht es nach der Bewerbung weiter?

Alle Bewerberinnen und Bewerber erhalten innerhalb von zwei Monaten eine schriftliche Zu- oder Absage. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wenn eine Förderung bewilligt wurde, werden alle anfallenden und erstattungsfähigen Kosten nach dem Eingang der Originalrechnungen beim ifa beglichen.

Dokumente zum Download

Mit der Antragstellung gelten die im Merkblatt aufgeführten Förderungsgrundsätze und -voraussetzungen als akzeptiert.

Kontakt

 Jochen Hetterich

Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49.711.2225.170
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