Das ifa unterstützt die deutschen Minderheiten im östlichen Europa und Zentralasien dabei, als zivilgesellschaftliche Akteur:innen und Brückenbauer:innen zu wirken und sich professionell zu positionieren. Hierfür kann das ifa im Jahr 2026 finanzielle Mittel zur Förderung von Projekten der deutschen Minderheiten zur Verfügung stellen. Mit der Förderung sollen Impulse in den Bereichen Kultur, Bildung, Jugend und Austausch gesetzt werden.
Hier geht's zur aktuellen Ausschreibung für eine Projektförderung im Jahr 2026.
Themenschwerpunkte für die Förderung sind Projekte
Bei den ersten beiden Schwerpunkten liegt ein Fokus der Förderung auf Projekten, die
Es werden ausschließlich Mittel für projektbezogene Ausgaben bewilligt.
Das ifa gewährt keine Mittel für:
Der Antrag muss von einer Organisation der deutschen Minderheiten gestellt werden. Es werden nur Projekte gefördert, die einen eindeutigen Bezug zu Verbänden und Einrichtungen der deutschen Minderheiten im östlichen Europa und in Zentralasien haben. Gleichzeitig soll die jeweilige Mehrheitsbevölkerung für das kulturelle Leben der Minderheit sensibilisiert werden. Die Organisation muss das Projekt selbst realisieren können und bereits Erfahrungen mit der Durchführung kultureller Aktivitäten haben.
Antragsberechtigt sind Organisationen der deutschen Minderheiten aus Armenien, Aserbaidschan, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Kroatien, Lettland, Litauen, Moldau, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ukraine, Ungarn und Usbekistan.
Aktuell gibt es keine offenen Ausschreibungen.
Minderheiten können zwischen den Kulturen vermitteln und Impulse für das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen setzen – vorausgesetzt, die Minderheiten sind gesellschaftlich anerkannt, können selbstbewusst auftreten und verfügen über attraktive Programme. Dafür müssen sie sowohl institutionell als auch personell gut aufgestellt sein. Die Programme aus dem Bereich "Deutsche Minderheiten" unterstützen deutsche Minderheiten im östlichen Europa, Kaukasus und Zentralasien als zivilgesellschaftliche Akteure und Brückenbauer. Sie fördern so ein facettenreiches, aktuelles und realistisches Deutschlandbild und leisten einen Beitrag zum europäischen Einigungsprozess und zu den kulturellen Beziehungen innerhalb und außerhalb Europas. Zu den Programmen zählen das Entsendeprogramm, das Hospitationsprogramm, das Kulturassistenzprogramm, das Social-Media-Stipendium und die Projektförderung deutsche Minderheiten.