CCP Fellowships

Zivilgesellschaften stärken

Mit den Stipendien CCP Fellowships fördert das CrossCulture Programm (CCP) jährlich rund 120 Berufstätige und freiwillig Engagierte aus 46 Ländern. Im Rahmen von mehrmonatigen onlinebasierten Hospitationen bei Gastorganisationen in Deutschland oder in den CCP-Partnerländern vertiefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fachkenntnisse und erwerben interkulturelle Kompetenzen. Die Gastorganisationen wiederum profitieren vom Fachwissen, den regionalen Kenntnissen und Netzwerken der Stipendiatinnen und Stipendiaten. Die gesammelten Erfahrungen bringen die CCP-Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Arbeitsalltag ihrer Heimatorganisation ein.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie wird das Stipendium 2021 als digitales Fellowship stattfinden.

An wen richtet sich das Programm?

Grundsätzlich werden Stipendien an Personen vergeben, die in einem der folgenden Themen- und Arbeitsfelder tätig sind:

  • Politik und Gesellschaft
  • Medien und Kultur
  • Menschenrechte und Frieden
  • Nachhaltige Entwicklung

Mit wechselnden Schwerpunktthemen reagiert das CCP auf aktuelle Herausforderungen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. 2019 bis 2023 stehen deshalb die Themen non-formale politische Bildung und digitale Zivilgesellschaft im Fokus. Im Rahmen von Förderungen und Fachveranstaltungen bringt CCP die Geförderten und Alumni untereinander sowie mit Partnerorganisationen in den Austausch. 

Non-formale politische Bildung

Die non-formale politische Bildung vermittelt sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen Wissen und Kompetenzen, die sie zur Mitgestaltung der Gesellschaft befähigen. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen wie Populismus, Fake News und Hate Speech gewinnt die non-formale politische Bildung, besonders in Verbindung mit digitalen Medien, an Bedeutung für eine aktive und demokratisch gestaltete Zivilgesellschaft. Mit diesem Themenschwerpunkt werden Personen, die im Bereich der non-formalen politischen Bildung tätig sind und Ziele im Rahmen der oben genannten Arbeitsfelder verfolgen, unterstützt.

Digitale Zivilgesellschaft

Digitalisierung meint nicht nur eine technische Innovation, sondern steht auch für einen grundlegenden gesellschaftlichen, sozialen und politischen Wandel, der sich mit hoher Geschwindigkeit fortsetzt. Hierbei werden zivilgesellschaftliche Akteure mit neuen Herausforderungen aber auch mit Chancen konfrontiert.
Die digitale Kluft, die sich zwischen Bevölkerungsgruppen auftut, ist eine der allgegenwärtigen Herausforderungen der Digitalisierung. Gleichzeitig nutzen zivilgesellschaftliche Akteure digitale Tools, um die Inklusion von marginalisierten Gruppen zu stärken. Mit dem Themenschwerpunkt Digitale Zivilgesellschaft werden Personen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und die Chancen für die breite Gesellschaft nutzbar machen wollen, unterstützt.

Beteiligte Länder

Aktuell nehmen folgende Länder am Programm teil: Ägypten, Algerien, Armenien, Aserbaidschan, Bahrain, Bangladesch, Belarus, Bhutan, Bolivien, Brasilien, Chile, Deutschland, Georgien, Guatemala, Haiti, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Jordanien, Kasachstan, Katar, Kirgisistan, Kolumbien, Kuba, Kuwait, Libanon, Libyen, Malaysia, Marokko, Mauretanien, Mexiko, Nepal, Oman, Pakistan, Palästinensische Autonomiegebiete, Republik Moldau, Russland, Saudi-Arabien, Sri Lanka, Sudan, Tadschikistan, Tunesien, Ukraine, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate.

Was beinhaltet die Förderung?

Die digitalen Fellowships beinhalten digitalen Austausch, Kollaborationsangebote und Fachtrainings:

  • monatliches Stipendium in Höhe von 350 Euro über 6 Monate
  • digitaler Austausch, Kollaborationen und Workshops mit anderen CCP-Stipendiatinnen und -Stipendiaten
  • Fachtrainings online, mit Hinblick auf die persönlichen und beruflichen Ziele der Fellows
  • technische und finanzielle Unterstützung um die Teilnahme an digitalen Angeboten zu garantieren

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

  • Bewerberinnen und Bewerber sind zum Zeitpunkt der Bewerbung zwischen 23 und 45 Jahre alt.
  • Es sind gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift vorhanden.
  • Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung oder ehrenamtliches Engagement in einer zivilgesellschaftlichen Organisation im Herkunftsland können nachgewiesen werden.
  • Gesundheitliche Verfassung für einen längeren Auslandsaufenthalt ist vorhanden.

Erwünscht:

  • Die Bewerberinnen und Bewerber sind längerfristig sozial oder gesellschaftlich engagiert.
  • Hauptberufliche Erfahrung im Tätigkeitsbereich liegt vor.
  • Eine Kooperation mit Organisationen im Zielland besteht oder ist geplant.
  • Weitere Sprachkenntnisse, insbesondere Deutsch, sind vorhanden.

Ausschlusskriterien für die Bewerbung

Studierende können nicht am Programm teilnehmen.

Bewerbung in 3 Schritten

  1. Bewerbungsportal des ifa aufrufen (s. auch Button unten).
  2. Bewerbungsformular vollständig ausfüllen und Dokumente hochladen. Da das Bewerbungssystem keine Eingaben zwischenspeichern kann, sollten beim Bewerbungsstart alle Dokumente für den Upload bereitliegen.
  3. Vollständige Bewerbung online über das Bewerbungsportal absenden.

Unvollständige Bewerbungen, Bewerbungen per E-Mail und Bewerbungen, die nach der Bewerbungsfrist eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden.

Welche Bewerbungsunterlagen werden benötigt?

  • Aktueller Lebenslauf auf Englisch mit genauen Angaben zu Ausbildung/Studium, Berufserfahrungen, freiwilligem Engagement und weiteren Kenntnissen
  • Motivationsschreiben
  • Empfehlungsschreiben der Heimatorganisation/Arbeitsstelle im Herkunftsland, beispielsweise von einer Vorgesetzten oder einem Vorgesetzten
  • Optional ein Foto

Bewerbungsfrist

Die Ausschreibung für CrossCulture Fellowships für das Jahr 2022 beginnt im Spätherbst 2021.

Wie geht es nach der Bewerbung weiter?

Nach Eingang der Unterlagen im Bewerbungsportal erhalten alle Bewerberinnen und Bewerber per Mail eine Eingangsbestätigung.

Geeignete Kandidatinnen und Kandidaten werden durch ein Auswahlkomittee des ifa und der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland bestimmt und zum Auswahlgespräch eingeladen. Die Auswahlgespräche werden vorrangig telefonisch oder online stattfinden.

Zusagen werden zu gegebener Zeit per E-Mail verschickt. Absagen werden per E-Mail und ohne Begründung verschickt.

Dokumente zum Download

  • FAQs (auf Englisch)

Kontakt

Anne Marie Kruse

Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49.711.2225.156

Tim Hülquist

Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49.711.2225.299

Dr. Radu Carciumaru

Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49.711.2225.143
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