CCP Fellowships

Zivilgesellschaften stärken

Mit den Stipendien CCP Fellowships fördert das CrossCulture Programm (CCP) jährlich rund 75 Berufstätige und ehrenamtlich Engagierte aus 46 Ländern. Im Rahmen von zwei- bis dreimonatigen berufsbezogenen Aufenthalten in Gastorganisationen in Deutschland oder in den CCP-Partnerländern vertiefen die Teilnehmenden ihre Fachkenntnisse, knüpfen neue Kontakte und erwerben interkulturelle Kompetenzen. Die Gastorganisationen wiederum profitieren vom Fachwissen, den regionalen Kenntnissen und Netzwerken der Stipendiat:innen. Die Teilnehmenden haben zudem die Möglichkeit an interkulturellen Workshops, Vernetzungs- und Fachveranstaltungen des CCP teilzunehmen. Die im Ausland gesammelten Erfahrungen bringen die Stipendiat:innen nach der Rückkehr in den Arbeitsalltag ihrer Heimatorganisation ein.

Die CCP Fellowships 2022 werden digital und in Präsenz angeboten. Vorbehaltlich der Finanzierung durch das Auswärtige Amt können sich die Teilnehmenden je nach persönlicher Situation und Covid-19-Einreisebestimmungen für eine der beiden Möglichkeiten entscheiden.

An wen richtet sich das Programm?

  • Beteiligte Länder

     

    Aktuell sind Bewerbungen aus den folgenden Ländern möglich: Ägypten, Algerien, Armenien, Aserbaidschan, Bahrain, Bangladesch, Belarus, Bhutan, Bolivien, Brasilien, Chile, Deutschland, Georgien, Guatemala, Haiti, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Jordanien, Kasachstan, Katar, Kirgisistan, Kolumbien, Kuba, Kuwait, Libanon, Libyen, Malaysia, Marokko, Mauretanien, Mexiko, Nepal, Oman, Pakistan, Palästinensische Autonomiegebiete, Republik Moldau, Russland, Saudi-Arabien, Sri Lanka, Sudan, Tadschikistan, Tunesien, Ukraine, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate.

     

  • Voraussetzungen

     

    Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? 

    • Bewerber:innen müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung mind. 23 Jahre alt sein.
    • Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung oder ehrenamtliches Engagement in einer zivilgesellschaftlichen Organisation im Herkunftsland sollten nachgewiesen werden.
    • Es sind gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift vorhanden.
    • Gesundheitliche Verfassung für einen längeren Auslandsaufenthalt ist vorhanden.


    Erwünscht:

    • Die Bewerber:innen sind längerfristig sozial oder gesellschaftlich engagiert.
    • Hauptberufliche Erfahrung im Tätigkeitsbereich liegt vor.
    • Eine Kooperation mit Organisationen im Zielland besteht oder ist geplant.
    • Weitere Sprachkenntnisse, insbesondere Deutsch, sind vorhanden.


    Grundsätzlich werden Stipendien an Personen vergeben, die in einem der folgenden Themen- und Arbeitsfelder tätig sind:

    • Politik und Gesellschaft
    • Medien und Kultur
    • Menschenrechte und Frieden
    • Nachhaltige Entwicklung

    Von 2019 bis 2023 stehen zudem folgende Schwerpunktthemen im Fokus:

    • Digitale Zivilgesellschaft
    • Non-formale politische Bildung
    • Klimagerechtigkeit

    Ausschlusskriterium für die Bewerbung: Studierende können nicht am Programm teilnehmen.

     

Was beinhaltet die Förderung?

In erster Linie handelt es sich um eine Förderung zur Stärkung von zivilgesellschaftlichen Akteuren in ihrem Schaffen. Diese beinhaltet folgende Unterstützung und Angebote:

  • Zusammenarbeit mit einer Gastorganisation aus dem CCP-Netzwerk vor Ort / online
  • Mentoring über die gesamte Dauer des Stipendiums
  • Online / vor Ort Fachtrainings in dem Tätigkeitsfeld, die sich an den persönlichen und beruflichen Zielen des Fellows orientieren
  • Vernetzung mit anderen CCP-Stipendiat:innen
  • Aufnahme in das Alumni-Netzwerk des CCP
  • Für Stipendiat:innen der Schwerpunktthemen: Teilnahme an einer Fachveranstaltung

Das ifa übernimmt folgende Kosten für Stipendiat:innen aus dem Ausland:

  • monatliches Stipendium in Höhe von 550 Euro zzgl. Kostenübernahme von Hin- und Rückflug, Unterkunft, Monatsticket für den öffentlichen Nahverkehr innerhalb des Wohnorts, Krankenversicherung, Rückerstattung anfallender Visumsgebühren

Das ifa übernimmt folgende Kosten für Stipendiat:innen aus Deutschland:

  • monatliches Stipendium in Höhe von 550 Euro zzgl. Zuschuss zu Unterkunftskosten in Höhe von 550 Euro, Rückerstattung von Hin- und Rückflug, Rückerstattung anfallender Visumsgebühren, Krankenversicherung

Die Mitnahme von Familienmitgliedern wie zum Beispiel Ehepartnern oder Kindern ist nicht vorgesehen. Das ifa übernimmt keinerlei Kosten oder Verantwortung für weitere Personen. Die oben aufgeführte Stipendienhöhe ist vorbehaltlich der Finanzierungszusage durch das Auswärtige Amt.

Bewerbung

  • Bewerbung in 3 Schritten
    1. Im Bewerbungsportal unter „Ausschreibungen“ die passende Länderausschreibung auswählen.
    2. Bewerbungsformular vollständig ausfüllen und Dokumente hochladen. Da das Bewerbungssystem keine Eingaben zwischenspeichern kann, sollten beim Bewerbungsstart alle Dokumente für den Upload bereitliegen.
    3. Vollständige Bewerbung online über das Bewerbungsportal absenden

    Unvollständige Bewerbungen, Bewerbungen per E-Mail und Bewerbungen, die nach der Bewerbungsfrist eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden.

     

  • Welche Bewerbungsunterlagen werden benötigt?
    • Aktueller Lebenslauf auf Englisch mit genauen Angaben zu Ausbildung/Studium, Berufserfahrungen, freiwilligem Engagement und weiteren Kenntnissen
    • Motivationsschreiben unter Nutzung der Vorlage
    • Empfehlungsschreiben der Heimatorganisation/Arbeitsstelle im Herkunftsland, beispielsweise von einer Vorgesetzten oder einem Vorgesetzten, unter Nutzung der Vorlage
    • Optional ein Foto

     

  • Bewerbungsfrist

     

    Die Bewerbungsfrist für 2022 ist beendet. Die Ausschreibung für 2023 wird voraussichtlich im Spätherbst 2022 veröffentlicht.

     

Wie geht es nach der Bewerbung weiter?

Nach Eingang der Unterlagen im Bewerbungsportal erhalten alle Bewerber:innen eine Eingangsbestätigung per E-Mail.

Nach Ablauf der Fristen werden geeignete Kandidat:innen zum Auswahlgespräch eingeladen.

Die ausgewählten Bewerber:innen werden voraussichtlich im April über die Teilnahme am Programm per E-Mail informiert. Die nicht ausgewählten Bewerber:innen werden ebenfalls per E-Mail ohne Angabe näherer Gründe über die Absage benachrichtigt.

Kontakt

Anne Marie Kruse

Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49.711.2225.156

Beiträge aus dem Programm

Olga Karatch formt ein Herz mit ihren Händen.

"Frauen fordern die politische Scheidung"

Die Proteste in Belarus dauern seit August 2020 an und immer mehr Menschen lehnen sich gegen Präsident Lukaschenko auf. Zuletzt machte die versuchte Entführung der belarussischen ...

Weiterlesen

"Wie machen wir uns das Leiden rassifizierter Menschen bewusst?"

Offen rassistische Regierungen, Weiße Empfindlichkeiten – im Jahr 2021 ist Rassismus in allen Teilen der Welt nach wie vor präsent. Die kolumbianische Aktivistin Mauri Balanta Jaramillo ...

Weiterlesen
Maria Zhukova in der Peter-Struve-Bibliothek

Auf den Spuren von Peter Struve

In den Büchern von einer der bedeutendsten Persönlichkeiten des russischen Liberalismus zu blättern – diese Möglichkeit hatte ein Team der Universität Konstanz im Sommer 2020. Mithilfe ...

Weiterlesen
Logo des Auswärtigen Amts, © Auswärtiges Amt
Auswärtiges Amt / Logo

Mit finanzieller Unterstützung durch das Auswärtige Amt