Das Bild zeigt Rote Erde, die mit den weißen Linien aufgeteilt ist. Die weißen Linien erinnern an die Grenze einer Landkarte, in dem oberen linken Ecken steht der Überschrift auf Englisch ABOUT SHARING ART ON THE POLISH-GERMAN BORDER. Demgegenüber in der rechten oberen Ecke steht das Datum und Information über den Veranstaltungsort: 20.09. – 17.12.2023 MUZEUM NARODOWE W POZNANIU O DZIELENIU SZTUKA NA GRANICY (POLSKO-NIEMIECKIEJ). In dem unteren Teil des Bildes steht mittig: VOM TEILEN KUNST AN DER (POLNISCH-DEUTSCHEN) GRENZE. Das Bild ist ein Teil von der Ausstellung "Vom Teilen. Kunst an der (deutsch-polnischen) Grenze", die in Polen von 20.09. bis 17.12.2023 stattfindet.
Banner zur Ausstellung "Vom Teilen. Kunst an der (deutsch-polnischen) Grenze"

Vom Teilen. Kunst an der (deutsch-polnischen) Grenze

Kuratorinnen: Burcu Dogramaci und Marta Smolińska

20. Sep 2023
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17. Dez 2023
Muzeum Narodowe w Poznaniu
Aleje Marcinkowskiego 9
61-745 Poland Poznań

Grenzen werden durch gezeichnete Linien auf Landkarten an den Orten markiert, die von denjenigen bestimmt wurden, die gerade regier(t)en. Sogenannte natürliche Grenzen gibt es nicht – auch wenn sie oft entlang von Flüssen oder Gebirgsketten verlaufen.
Es ist also nicht überraschend, dass sich Künstler:innen herausgefordert fühlen, die Grenzen und ihre kontrollierenden Organe einer kritischen Analyse zu unterziehen; so entstand die als border art bekannte Strömung, die als Kunst an der Grenze, im Angesicht der Grenze oder gegen die Grenze definiert wird. 

Die Ausstellung Vom Vom Teilen. Kunst an der (deutsch-polnischen) Grenze hat zum Ziel, Werke der Gegenwart und solche aus dem 19. Jahrhundert gemeinsam zu präsentieren, die aus heutiger Sicht ebenfalls der Strömung der border art zuzurechnen sind. Die Auswahl der Werke ergibt sich aus zwei Annahmen der kuratorischen Strategie: Erstens Kunst, die zentrale Herausforderungen der Gegenwart adressiert und nationale Grenzen in einer Zeit großer Migrationsbewegungen reflektiert – diese Werke werden in den Kontext der Kunst des 19. Jahrhunderts gesetzt. Zweitens interessiert der geopolitisch definierte Kontext: Werke, die sich seit der Unterzeichnung des Grenzvertrages zwischen Polen und Deutschland im Jahr 1990 mit der polnisch-deutschen Grenze beschäftigen.

Geförderte Künstler:innen: Anne Peschken, Marek Pisarsky, Manaf Halbouni, Christian Manss und Heike Gallmeier 

Weitere Informationen über die Ausstellung sind hier zu finden. 

Blick in die Ausstellung

Einblick in die Zusammensetzung von Artefakten und Installation für die Ausstellung

Ausstellungsförderung

Das Programm Ausstellungsförderung unterstützt zeitgenössische Künstler:innen dabei, Kunstprojekte im Ausland zu realisieren.

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Anna Stergel

Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart

Anfahrtsweg