Auf dem Bild sieht man Nosa Moses. Er trägt einen schwarzen Pullover mit einem schwarzen Jacket. Auf dem Jacket ist ein gelber Schriftzug "Anomos" zu sehen. Nosa hat seine rechte Hand in eine Tasche des Jackets gesteckt.
Foto: Nosa Moses

Gespräch mit Nosa Moses und Juliane Tombiri

Black History Month in der ifa-Galerie Stuttgart

22. Feb 2024
19:00 - 20:00 Uhr
ifa-Galerie Stuttgart
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart

Der Black History Month (BHM) ist eine jährliche Veranstaltung, die der Feier, Würdigung und Erforschung der afrikanischen Geschichte und Kultur gewidmet ist. Ursprünglich in den USA ins Leben gerufen, hat der BHM mittlerweile weltweit Anerkennung gefunden. Die Projekte und Veranstaltungen des BHM dienen nicht nur als eine Erinnerung an vergangene Errungenschaften, sondern auch als eine Aufforderung zur aktiven Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Triumphen, mit denen die afrikanisch-amerikanische Gemeinschaft konfrontiert war und ist. Die Worte des Autors und Aktivisten Noah Sow unterstreichen das Verständnis für die Notwendigkeit des BHM in Deutschland: "Unsere Geschichte ist vielfältig und reich. Der Black History Month ist eine Gelegenheit, diese Vielfalt zu zelebrieren und die Aufmerksamkeit auf die oft übersehene Geschichte der Schwarzen in Deutschland zu lenken." 

Die ifa-Galerie Stuttgart präsentiert anlässlich des Black History Months eine Reihe an Veranstaltungen, die die Stuttgarter Gestalterin Juliane Tombiri kuratiert: Die Reihe startet mit einem Speaking Panel mit Juliane Tombiri und Nosa Moses, einem multidisziplinären Künstler und Kulturschaffenden, der sich aktiv an kulturellen Projekten in NGOs einbringt und sein eigenes Modelabel entwickelt. Nosa Moses gibt Einblick in seine Arbeit an der Schnittstelle von Kunst, Design und sozialem Engagement. Ihm gelingt es, seine Kreativität in vielfältige Formen des Aktivismus umzuwandeln: Durch die Arbeit an seinem Modelabel Anomos, designt er seit acht Jahren unter der Überschrift "Upcycling & Meaningful Fashion" Streetstyle-Mode. "Shirt mit Idealismus" titelte 2016 die Stuttgarter Zeitung.  

Neben der Arbeit an seiner Eigenmarke ist Nosa Moses Aktivist, dessen Fokus auf dem Thema Dekolonialisierung liegt. Hierfür engagiert er sich in den NGOs ReCollect, ISOPTERRA und Deschoolonize e.V., um sich mit anderen Aktivisten zu verbinden und dem Thema Sichtbarkeit zu geben. Weiterhin unterstützt er Kollektive, die in einem Mentoring-Programm junge Schwarze Menschen fördern.  

Nosa Moses trägt durch sein Schaffen und sein Engagement dazu bei, kontinuierlich wichtige gesellschaftliche Themen zu beleuchten und positive Veränderungen für die Black Community deutschlandweit herbeizuführen.  
Kuratorin der Veranstaltungsreihe: Juliane Tombiri 

Dr. Valérie Hammerbacher

Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49.711.2225.176
E-Mail: tourneen@ifa.de

Anfahrtsweg