​Stadtansicht Breslau mit Altstadt und Mond, Grafik: Wojciech Maciej Sławuski

Aus Breslau zum Mond - Raumfahrt früher und heute

Vortrag Oratorium Marianum und Institut für Anglistik Breslau
12.00 - 16.00 Uhr
​Stadtansicht Breslau mit Altstadt und Mond, Grafik: Wojciech Maciej Sławuski

Die Veranstaltung „Aus Breslau zum Mond - Raumfahrt früher und heute“ befasst sich mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Raumfahrt in der ehemals deutschen und heute polnischen Stadt Breslau. Durch unterschiedliche Formate soll jungen Polinnen und Polen deutsche Lokalgeschichte der Raumfahrt vermittelt und ein Bogen in die Gegenwart gespannt werden: eine Ausstellung zeigt die frühen Anfänge der Raumfahrt in Breslau, in dem 1927 einer der ersten Vereine für Raumfahrt weltweit gegründet wurde. In einem Vortrag berichtet die junge Breslauer Ingenieurin Justyna Pelc und Leaderin der Gruppe „innspace“ über die weltweiten Entwicklungen in der Raumfahrt und Breslaus derzeitigen Errungenschaften auf diesem Gebiet und bei einem Autorentreffen spricht der Berliner Autor und Musikjournalist Wolf Kampmann über sein neuestes literarisches Projekt „Rakete“.

An zwei historisch bedeutsamen Orten findet die Veranstaltung statt: im Breslauer Oratorium Marianum, dem barocken Festsaal des Hauptgebäudes der Uni Breslau, dessen Dach einst als erste Sternwarte in Breslau diente und im Institut für Anglistik, in dessen Gebäude der historische Verein für Raumfahrt von 1927 seinen Sitz hatte. Organisiert wird die Veranstaltung von der Kulturmanagerin Daria Leduck, die im Rahmen des ifa-Entsendeprogramms bei der Deutschen Minderheit in Breslau tätig ist.

Die verschiedenen Formate der Veranstaltung finden in polnischer beziehungsweise deutscher Sprache statt.

Deutsche Minderheiten

Minderheiten können zwischen den Kulturen vermitteln und Impulse für das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen setzen – vorausgesetzt, die Minderheiten sind gesellschaftlich anerkannt, können selbstbewusst auftreten und verfügen über attraktive Programme. Dafür müssen sie sowohl institutionell als auch personell gut aufgestellt sein. Die Programme aus dem Bereich "Deutsche Minderheiten" unterstützen deutsche Minderheiten im östlichen Europa und in den Staaten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten als zivilgesellschaftliche Akteure und Brückenbauer. Sie fördern so ein facettenreiches, aktuelles und realistisches Deutschlandbild und leisten einen Beitrag zum europäischen Einigungsprozess und zu den kulturellen Beziehungen innerhalb und außerhalb Europas.