Über uns

Haupteingang des Instituts für Auslandsbeziehungen in Stuttgart; Foto: Steffen Honzera

Haupteingang des ifa in Stuttgart; Foto: Steffen Honzera, 2010

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) ist Deutschlands älteste Mittlerorganisation und feierte 2017 sein 100-jähriges Bestehen. Es engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. Seine Programme verfolgen fünf Kernthemen:Kunst- und Kulturaustausch, Dialog der Zivilgesellschaften, Flucht und Migration, Kultur und Konflikt sowie Europa. Das ifa fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen und agiert als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Es ist weltweit vernetzt und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Das ifa wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.

Geschichte

Deutschlands älteste Mittlerorganisation für auswärtige Kulturbeziehungen wurde im Ersten Weltkrieg, am 10. Januar 1917, als „Werk des Friedens inmitten des Kriegs“ gegründet. Nach einer intensiven Aufbauphase in der Weimarer Republik, der Zweckentfremdung und Gleichschaltung während des Nationalsozialismus und der Neugründung in der jungen Bundesrepublik versteht sich das ifa heute als ein Kompetenzzentrum für internationale Kulturbeziehungen und künstlerische Diskurse. Das ifa bietet umfangreiche Aktivitäten zu Kulturaustausch und ziviler Konfliktbearbeitung an.
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Unsere Arbeit heute

Die Begegnung von Menschen ist Voraussetzung für gegenseitiges Verständnis und Anerkennung. Gegenseitiges Verständnis entwickelt sich nur im Dialog. Hier setzt die Arbeit des ifa an. Wir bauen auf die Kraft zivilgesellschaftlicher Initiativen, um die eigene nationale Perspektive ins Verhältnis zu anderen zu setzen. Ein wesentlicher Bezugspunkt ist die Kultur. Dabei geht es nicht nur um Kultur im engeren Sinne, sondern um globale Zusammenhänge wie Klimafragen, Konfliktprävention, Wahrung der Menschenrechte und Entwicklungspolitik. Welche kulturellen Aspekte sind in der zivilen Konfliktprävention zu beachten? Welchen Einfluss haben kulturelle Kategorien auf Entwicklungszusammenarbeit und deren Nachhaltigkeit? Wir versuchen kulturelle Aspekte des Handelns der Politik näher zu bringen und politische Aspekte des Handelns den Kulturakteuren. In diesem Sinne setzen wir auf die Idee von „Kulturen verbinden“.

Zum Jahresbericht 2018

Foto: ifa / Constant Formé-Bècherat

Präsident des ifa: Ulrich Raulff

Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Raulff, geboren 1950 in Hülseberg bei Meinerzhagen, studierte Philosophie und Geschichte an der Philipps-Universität Marburg und schloss im Oktober 1977 seine Promotion ab. Von 1978 bis 1993 war er freiberuflich als Übersetzer und Mitarbeiter von mehreren deutschen Medien tätig. 1995 habilitierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Kulturwissenschaft. Seit 1994 war er Redakteur im Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, seit 1997 Ressortchef und seit 2001 Leitender Redakteur im Feuilleton der „Süddeutschen Zeitung“. Von 2004 bis 2018 war er Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach.

 

Foto: ifa

Generalsekretär des ifa: Ronald Grätz

Ronald Grätz, geb. 1958 in São Paulo, ist seit September 2008 Generalsekretär des ifa. Er studierte Germanistik, katholische Theologie und Philosophie in Tübingen und Frankfurt am Main. Von 1989 bis 1992 war er als Programmlehrkraft der IOM in São Paulo tätig sowie als Vize-Direktor einer UNESCO-Projektschule. In Barcelona arbeitete er als Lehrbeauftragter an der Universitat de Barcelona und als Sprachlehrer am Goethe-Institut (1994–1998). Es folgten Positionen am Goethe-Institut als Leiter der Programmarbeit für die Region Osteuropa/Zentralasien in Moskau (1998–2002), als Referent des Vorstands in der Zentrale in München (2003–2006) und als Leiter des Goethe-Instituts Portugal (2006–2008).

Ausstellungen im Ausland

Das ifa konzipiert und organisiert Ausstellungen zeitgenössischer Kunst aus Deutschland, die Einblicke in die bildende Kunst, Fotografie und Film, Design und Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts geben. Auf mehrjährigen Tourneen werden die Ausstellungen in internationalen Museen präsentiert. In vielfältigen Programmen der Kunstvermittlung verbindet das ifa die deutsche Kunstszene mit international tätigen Kulturschaffenden, bildet Kooperationen und Netzwerke. Die Ausstellungen schaffen lokale Begegnungsplattformen, eröffnen internationale Perspektiven und stellen fundierte Wissensspeicher dar. Interessierten Museen stellt das ifa darüber hinaus Leihgaben für gesonderte Präsentationen zur Verfügung.


Kontakt

Nina Bingel
Tel. +49 711 2225 174
bingel(at)ifa.de

Bibliothek

Die ifa-Bibliothek ist die weltweit führende wissenschaftliche Spezialbibliothek zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Ihr Bestand umfasst über 440.000 Bände sowie 1.000 Print- und Online-Zeitschriften. Die Bibliothek ist an den nationalen und internationalen Leihverkehr angeschlossen.

Zum Online-Katalog der ifa-Bibliothek

Zum Fachinformationsverbund Internationale Beziehungen und Länderkunde (FIV)

 

Kontakt und Öffnungszeiten
Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart
Tel. +49 711 2225 147
bibliothek(at)ifa.de

Dienstag – Freitag: 13.00 – 18.00 Uhr
Montag geschlossen

 

Biennale

Seit 1971 koordiniert das ifa im Auftrag des Auswärtigen Amts den deutschen Pavillon der Biennale Venedig, die als wichtigste internationale Kunstausstellung gilt.

 

Kontakt
Jochen Hetterich
Tel. +49 711 2225 170
Fax +49 711 2225 194
hetterich(at)ifa.de

CrossCulture Programm

Mit dem CrossCulture Programm setzt sich das ifa für den interkulturellen Dialog und die Stärkung der Netzwerke zwischen Deutschland und islamisch geprägten Ländern ein. Während ihres Aufenthalts im jeweils anderen Land können junge Berufstätige internationale Erfahrungen sammeln und interkulturelle Kompetenz aufbauen.

Deutschkurse

Deutsch lernen in Stuttgart: Die ifa Akademie ist Ihr kompetenter Partner für Deutschkurse sowie Seminare und Trainings für Kultur und Bildung. Die ifa Akademie ist zertifiziert für alle gängigen Prüfungen für Deutschkurse und anerkannter Träger für Erwachsenenbildung sowie berufliche Fort- und Weiterbildung nach europäischen Standards. Als Akademie des ifa liegt der Themenschwerpunkt vor allem auf auswärtigen Kulturbeziehungen und auswärtiger Bildungspolitik. Die Deutschkurse, Seminare und Trainings sind offen für alle.

Zur ifa Akademie

Entsendeprogramm

Das ifa entsendet Kulturmanagerinnen und -manager sowie Redakteurinnen und Redakteure in die deutschen Minderheitenorganisationen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie in den Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten. Die Entsandten unterstützen die Kultur-, Presse-, Jugend- und Bildungsarbeit der Organisationen vor Ort. Durch ihren Einsatz stärken sie ein modernes Deutschlandbild und fördern den Dialog zwischen der Mehrheitsbevölkerung und den Minderheiten sowie zwischen den Ländern.

 

Kontakt
Tel. +49 711 2225 117
entsendung(at)ifa.de

Förderverein

Frieden schaffen durch den Dialog der Kulturen – das ist Aufgabe und Ziel des ifa. Der Förderverein wurde am 8. November 2006 mit dem Ziel gegründet, das ifa dabei zu unterstützen. Eines der wichtigsten Projekte ist die Verleihung des Theodor-Wanner-Preises, benannt nach dem Gründer des ifa, dem damaligen Deutschen Ausland-Institut. Der Preis würdigt Menschen und Organisationen, die mit herausragendem Engagement zum Dialog der Kulturen beitragen.

Forschungsprogramm

Im ifa-Forschungsprogramm „Kultur und Außenpolitik“ untersuchen Expertinnen und Experten aktuelle Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP). In drei- bis sechsmonatigen Forschungsprojekten erstellen sie Studien und formulieren Handlungsempfehlungen für künftige außenkulturpolitische Maßnahmen.

Publikationen des Forschungsprogramms finden Sie auf SSOAR

 

Kontakt
Anja Schön
Tel.: +49 711 2225 219
schoen(at)ifa.de

Humanitäre Hilfe

Mit dem Förderprogramm Humanitäre Hilfe setzt sich das ifa als Partner des Auswärtigen Amts für die Zusammenarbeit von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen ein. Ziel ist die frühe Erkennung von Notlagen und eine schnelle, flexible und unbürokratische Hilfe vor Ort. 

 

Kontakt
Karin Kathöfer
Tel. +49 30 284491 34
Fax +49 30 284491 70
humanitaerehilfe(at)ifa.de

ifa-Galerien

Die ifa Galerien in Stuttgart und Berlin zeigen zeitgenössische Kunst, Architektur und Design, insbesondere aus Transformations- und Entwicklungsländern. Die Themen variieren dabei je nach Land und politischer Aktualität und reichen von Klimaschutz über Erinnerungskultur bis hin zu Kolonialgeschichte. Begleitet werden die Ausstellungen von Veranstaltungen, Workshops und Vermittlungsprogrammen.

 

Kontakt und Öffnungszeiten
Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart
Tel. +49 711 2225 161
alber(at)ifa.de

Dienstag – Sonntag: 12.00 – 18.00 Uhr
Montag und an Feiertagen geschlossen
Eintritt frei

Linienstraße 139/140
D-10115 Berlin
Tel. +49 30 284491 40
fischer(at)ifa.de

Dienstag – Sonntag: 14.00 – 18.00 Uhr
Montag und an Feiertagen geschlossen

Integration und Medien

Einen wichtigen Beitrag zu den kulturellen Beziehungen innerhalb und außerhalb Europas leistet unser Bereich Integration und Medien. In Mittel, Ost und Südosteuropa sowie in der GUS engagieren wir uns in Demokratisierungsprozessen und der Stärkung der Zivilgesellschaft. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Förderung der deutschen Minderheiten. 

Zum I&M Magazin „Perspektive: Deutsche Minderheiten“ 2018

 

Kontakt
Karoline Gil
Tel. +49 711 2225 136
integrationundmedien(at)ifa.de

Kulturaustausch

„Kulturaustausch – Zeitschrift für internationale Perspektiven“ stellt aktuelle Themen der weltweiten Kulturbeziehungen vor. Autoren aus aller Welt blicken auf die Wechselwirkungen zwischen Politik, Kultur und Gesellschaft. Die Zeitschrift erreicht Leserinnen und Leser in nahezu 150 Ländern. Sie erscheint vierteljährlich jeweils mit einem Schwerpunktthema.

Kunstförderung

Über die Ausstellungsförderung unterstützt das ifa Vorhaben deutscher und in Deutschland lebender Künstlerinnen und Künstler im Ausland. Das Programm Künstlerkontakte fördert die internationale Zusammenarbeit deutscher und ausländischer Kulturschaffender. Die Rave-Stipendien für Nachwuchskräfte aus Entwicklungs- und Transformationsländern ermöglichen Aufenthalte an Museen, Galerien und anderen Einrichtungen in Deutschland.

 

Kontakt
Jochen Hetterich
Tel. +49 711 2225 170
Fax +49 711 2225 194
hetterich(at)ifa.de

Martin Roth-Initiative

Die Initiative ist ein vom Auswärtigen Amt gefördertes Gemeinschaftsprojekt des ifa und des Goethe-Instituts und unterstützt Kunst und Kulturschaffende sowie zivilgesellschaftliche Akteure, indem sie temporäre Schutzaufenthalte in Deutschland und sicheren Drittstaaten ermöglicht. 

Vortragsprogramm

Seit 1995 wird das Vortragsprogramm der Bundesregierung vom ifa umgesetzt. Dabei unterstützt das ifa die Auslandsvertretungen von der Themenfindung und Konzeption bis zur Durchführung der Veranstaltungen und vermittelt hochrangige und namhafte deutsche Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik.

 

Kontakt
Susanne Warndorf
Tel. +49 711 2225 127
warndorf(at)ifa.de

WIKA

Der Wissenschaftliche Initiativkreis Kultur und Außenpolitik (WIKA) bringt Hochschullehrer, Forscher und Praktiker zusammen, um diese in Forschung und Lehre zu fördern und mehr Studierende für Themen der auswärtigen Kulturpolitik zu begeistern.

 

Kontakt
Gudrun Czekalla
Tel. +49 711 2225 148
wika(at)ifa.de

Zivik

Das Programm zivik – zivile Konfliktbearbeitung berät Nichtregierungsorganisationen und das Auswärtige Amt in der zivilen Konfliktbearbeitung. zivik fördert, dokumentiert und evaluiert weltweit Projekte in Krisenregionen. Das Förderprogramm wird vom Auswärtigen Amt finanziert.

 

Kontakt
zivik Berlin
Tel. +49 30 284491 60
Fax +49 30 284491 70
zivik(at)ifa.de

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