Vortragsprogramm der Bundesregierung

Das Anliegen des seit 1995 vom ifa umgesetzten Vortragsprogramms der Bundesregierung ist die Vermittlung eines aktuellen und vielschichtigen Deutschlandbildes im Ausland. Das ifa unterstützt die deutschen Auslandsvertretungen von der Themenfindung und Konzeption bis zur Durchführung von Wortveranstaltungen. Außerdem vermittelt das ifa hochrangige und namhafte deutsche Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Medien, Kultur und Literatur, sowie ehemalige Amts- und Würdenträgerinnen und -träger und Juristinnen beziehungsweise Juristen. Die meist öffentlichen und mit örtlichen Partnereinrichtungen organisierten Veranstaltungen richten sich an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Multiplikatoren, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Politikerinnen und Politiker sowie an Lehrende und Lernende und Akteurinnen und Akteure der Zivilgesellschaft. In Interviews, Radiosendungen und Fernsehtalkshows erhalten die Referentinnen und Referenten oft die Gelegenheit, ein noch größeres Publikum zu erreichen.

Themen

Bislang haben mehr als 500 Reisen in alle Teile der Welt stattgefunden. Die Themen orientieren sich an aktuellen und gesellschaftlich relevanten Fragestellungen und werden zwischen Auswärtigem Amt und ifa abgestimmt. Umwelt und Klima, Europa, Staatswesen, Digitalisierung und Menschenrechte sind nur einige der Themen, die in den letzten Jahren schwerpunktmäßig im Mittelpunkt standen.

In Veranstaltungen werden Fragestellungen wie die folgenden analysiert und diskutiert:

  • Welche Ziele verfolgt die deutsche Energiepolitik?
  • Wie sollen Deutschland bzw. Europa auf Flucht und Migration reagieren?
  • Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf Gesellschaft, Wirtschaft, Bildung und Kommunikation?
  • Welche Erfahrungen kann Deutschland einbringen, um zu Stabilität und Aussöhnung in der Welt beizutragen?

Beiträge aus dem Programm

Andreas Nachama, Historiker, Rabbiner und ehemaliger Leiter des Dokumentationszentrums "Topographie des Terrors" in Berlin-Mitte

Puzzle eines Lebens

Seit Jahrzehnten engagiert sich der Rabbiner und Historiker Andreas Nachama für den Dialog zwischen den Religionen. Viele Jahre hat er das Dokumentationszentrum "Topographie des ...

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Bruderkuss zwischen Leonid Breschnew und Erich Honecker von Dimitriy Vrubel auf dem Denkmal East Side Gallery in Berlin.

Die Macht der Gefühle

Welche Rolle spielen Gefühle in der Politik? Und welche Emotionen verbinden wir mit Europa? Darüber sprach die Europa-Aktivistin Daphne Büllesbach während ihrer Vortragsreise in die ...

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Container des Flüchtlingscamps Skaramangas in Griechenland.

Chancen in der Krise

"Wir schaffen das" – drei Worte, die die Integrationsdebatte in Deutschland nachhaltig geprägt haben. Wo stehen wir heute? Und wo steht die Migrationspolitik in Europa? Mit diesen ...

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Vortragsprogramm Digital

 

Jüdisches Leben in Deutschland und Frankreich

Vertreterinnen und Vertreter der französischen beziehungsweise bordelaiser jüdischen Gemeinde diskutieren mit Kennern der jüdischen Gemeinden Deutschlands über das derzeitige Leben der jüdischen Gemeinschaften in Deutschland, über die jeweiligen unterschiedlichen Ziele, sowie über ihre Integration in den Alltag. Dabei werden Perspektiven aufgezeigt und Dialoge mit anderen religiösen Gruppen eröffnet.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

  • Karsten Kurowski, Journalist und Moderator
  • Verena Gräfin von Roedern, Generalkonsulin am Deutschen Generalkonsulat Bordeaux
  • Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama, Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz (ARK), Jüdischer Präsident des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR), Jüdischer Vorsitzender des Gesprächskreises Juden und Christen beim Zentralkomitee der Katholiken, Rabbiner im Präsidium des House of One Berlin und ehemaliger Leiter der Stiftung Topographie des Terrors
  • Dr. David Ranan, Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin und Associate Research Fellow, Pears Institute for the Study of Antisemitism, Birkbeck University of London
  • Dr. Erick Aouizerate, Leiter des israelitischen Konsistoriums von Bordeaux
  • Andrée Elkaim, Leiterin des „B'nai Brith Michel de Montaigne“  (humanitäre jüdische Organisation)
  • M. Samuel Amiel, Master in Germanistik; Beteiligung am Projekt „Stolpersteine“ in Bordeaux und Bègles, 2017 (Künstler Gunter Demnig)

Eine Kooperation des Deutschen Generalkonsulat Bordeaux und des Israelitischen Konsistorium Bordeaux mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa).

Potential risks of artificial intelligence in the industrial production process

Marc Kujath from the  Fraunhofer Institute for Factory Operation and Automation IFF talks about trends leading to industry 4.0 and the implications, potentials and risks of artificial intelligence like data protection, business ethics and autonomy of A.I systems. The event is part of the Lecture Programme of the German Federal Government and has been organized by the German Consulate General Karachi and the German Embassy Islamabad.

Kontakt

Susanne Warndorf

Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49.711.2225.127