Kleine rote, blaue oder grüne Symbole, regelmäßig angeordnet auf weißem Grund.
ifa-Veranstaltung "Trading on Art", © Peter Dykhuis, State Dinner (detail), 2005.

"Trading on Art"

Cultural Diplomacy and Free Trade in North America

15. Jan. 2026
18:00 – 19:30 Uhr
ifa-Bibliothek
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart

Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanisches Zentrum/James-F.-Byrnes-Institut e.V.

Vor dem Hintergrund zunehmender Handelskonflikte zwischen Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten hat sich die nordamerikanische Wirtschaftslandschaft erheblich verändert. Das Buch von Sarah E.K. Smith "Trading on Art" befasst sich mit diesen jüngsten Entwicklungen und ihrer Geschichte seit den 1980er Jahren und zeigt, wie wichtig Kultur in diesem Kontext ist. "Trading on Art" verdeutlicht, inwiefern Kunst seit langem als Bühne für politische Verhandlungen zwischen Regierungen sowie als Mittel zur Kommunikation mit unterschiedlichen Zielgruppen dient. In dieser Veranstaltung wird erörtert, wie die bildende Kunst in Nordamerika gleichzeitig zu einem Instrument der Diplomatie, einem Motor der Identität und einem Ort des Widerstands für Akteur:innen geworden ist, die den Freihandel unterstützen oder ablehnen. Zu diesen Akteur:innen zählen Politiker:innen, Künstler:innen und Bürger:innen. Der Vortrag zeigt auf, wie Kulturschaffende das vorherrschende Verständnis von Nordamerika als spezifische regionale Identitätsbildung geprägt haben und warum diese Erkenntnisse heute wichtiger denn je sind.

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Über die Autorin

Portrait von Sarah Smith
Sarah E.K. Smith
Außerordentliche Professorin für Kunst, Kultur und globale Beziehungen

Sarah Smith ist außerordentliche Professorin an der Fakultät für Informations- und Medienwissenschaften der Western University, wo sie den kanadischen Forschungslehrstuhl für Kunst, Kultur und globale Beziehungen innehat. Sie beschäftigt sich mit zeitgenössischer Kunst und Museen, Kulturdiplomatie und kreativer Arbeit. Smith ist Teil mehrerer aktiver Forschungsnetzwerke, darunter die North American Cultural Diplomacy Initiative (die sie mitbegründet hat) und die International Cultural Relations Research Alliance (ICRRA).

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