Drei schwarz-weiß Fotos von Cornelia Lund, Alexandra Kuhnke und Regis Hitimana.
Cornelia Lund, Alexandra Kuhnke, Regis Hitimana © privat, Cornelia Lund, Alexandra Kuhnke, Regis Hitimana

Survival Frequencies II

Gestures, Echoes, Remains im Rahmen von "Survival Kit"

24. Jan. 2026
14:00 – 18:00 Uhr
ifa-Galerie Stuttgart
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart

14:00 Uhr - Lecture Performance von Cornelia Lund
"Archivische Handlungsmacht zwischen Überleben und Verlust, Entdeckung und Enttäuschung"

Was bedeutet es für ein Archiv zu überleben? Und nicht nur zu überleben, sondern zu leben und weiterzuleben? Wie können Archivfunde einem breiteren Publikum vermittelt werden? Dr. Cornelia Lund ist Kunst-, Film- und Medienwissenschaftlerin und Kuratorin und lebt in Berlin. Seit 2004 ist sie Co-Direktorin von "fluctuating images", einer nicht-kommerziellen und unabhängigen Plattform für die Präsentation und Reflexion von Kunst, Design und Musik.

15:00 Uhr - Vortrag von Francois Regis Hitimana
"Überleben im Archiv"

Regis Hitimana untersucht, wie Kunstwerke, Geschichten und Erinnerungen in institutionellen Sammlungen fortbestehen, manchmal im Spannungsfeld mit Prozessen des Vergessens, der Falschdarstellung oder des Schweigens. Über Erfahrungen mit den Archiven des "IwalewaHaus" und den Interaktionen mit Gastforscher:innen und Studierenden der Kunstgeschichte Afrikas wird Hitimana Fragen über die Verwahrung, die Ethik und die lebendigen Präsenz von Kunstwerken über ihre materielle Erhaltung hinaus sprechen. Das Archiv wird hier nicht nur als Aufbewahrungsort, sondern auch als fragiles Ökosystem betrachtet, in dem über das Überleben verhandelt wird.

16:30 Uhr - Vortrag von Alexandra Kuhnke
"(Un)Boxing an Archive - vom Finden, Wertschätzen und miteinander Verbinden verborgener Erinnerungen und Objekte"

Dieser Vortrag und Austausch lädt dazu ein, sich gemeinsam der Idee eines lebendigen Archivs anzunähern und herauszufinden, welche Strukturen ein solches Archiv unterstützen.
Wie können wir verborgene Erinnerungen und Objekte finden, miteinander in Verbindung setzen und neue Zugänge schaffen? Warum sollten wir das wollen und wie hilft der Vorgang des (un)Boxing beim Erkenntnisgewinn? 

Projektpartner

Verschiedene Logos auf weißem Hintergrund.
Logos der Projektpartner der Ausstellung "Ken Aïcha Sy. Survival Kit"

Öffnungszeiten der ifa-Galerie Stuttgart

Mittwoch – Sonntag: 12:00 – 18:00 Uhr
Montags, dienstags und feiertags geschlossen

Eintritt frei

 

ifa-Galerien

Die Galerien des ifa in Stuttgart und Berlin zeigen zeitgenössische Kunst aus einem globalen Blickwinkel. Die Welt aus einer Vielfalt und Pluralität von Perspektiven zu betrachten und neu zu erzählen, ist dabei zu einer Arbeitsweise geworden, mit der die ifa-Galerien emanzipatorische Prozesse, Interaktionen und künstlerische Räume gestalten. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung von langfristigen Beziehungen mit Künstler:innen, Partner:innen und Besucher:innen. Die Ausstellungen und Vermittlungsprogramme entstehen in einer gemeinschaftlichen Arbeitsweise, in der globale Verflechtungen aufgespürt und in einer anderen Erzählweise neu zusammengesetzt werden.

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Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49.711.2225.173

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