Filmstill aus "Die vergangenen Zukünfte", Johannes Gierlinger, 2021, © Johannes Gierlinger

III: Die vergangenen Zukünfte

Filmvorführungifa-Galerie Stuttgart​Charlottenplatz 1770173 Stuttgart
18:30 – 20:45 Uhr
Filmstill aus "Die vergangenen Zukünfte", Johannes Gierlinger, 2021, © Johannes Gierlinger

Eine Filmreihe im Rahmen der aktuellen Ausstellung "Umbrales"

Von der demokratisch gewählten sozialistischen Regierung Salvador Allendes zum Labor des Neoliberalismus unter der von Augusto Pinochet geführten Militärdiktatur: In den 1970er Jahren richtete sich das Augenmerk der geteilten Welt auf Chile. Die Geschichte kolonialer Ausbeutung und ungleicher ökonomischer Verhältnisse reicht jedoch weiter zurück und strahlt unvermindert ins Heute aus. Die Welle an Protesten, die im Oktober 2019 in Santiago begann, vermochte es, den lang geforderten Prozess zur Änderung der chilenischen Verfassung anzustoßen.

Die Filmreihe

I. Stimmen der Veränderung
II. Auf Abstand

Im Rahmen der Ausstellung Umbrales präsentieren die ifa-Galerie Stuttgart und der 35. Stuttgarter Filmwinter in einer Filmreihe zwei Kurzfilmprogramme: "Stimmen der Veränderung", "Auf Abstand" sowie Johannes Gierlingers essayistischer Dokumentarfilm "Die vergangenen Zukünfte". Vor dem Hintergrund unterschiedlich verorteter Erfahrungen mit sozialen Krisen, politischem Protest und Widerstand bis weit über Chile hinaus reflektiert die Filmreihe die Frage nach individuellen und kollektiven Handlungsspielräumen in unseren Gesellschaften "auf der Schwelle".

Kuratiert wird die Filmreihe von Florian Wüst.

Mehr über Umbrales

Über den Film

Die vergangenen Zukünfte

Johannes Gierlinger, AT 2021, 98'
"Die vergangenen Zukünfte" ist eine politisch-poetische Reflexion über das Wesen und Wirken von Revolutionen. Exemplarischer Ausgangspunkt dieses essayistischen Films ist die Märzrevolution 1848 in Wien. Was bleibt von einer Revolution? Wann gilt sie als gescheitert und wann und wie manifestieren sich deren Errungenschaften?
Anschließendes Publikumsgespräch mit Johannes Gierlinger und Florian Wüst.

ifa-Galerien

Die ifa-Galerien zeigen Bildende Kunst, Architektur und Design einer globalisierten Welt. Seit 1971 werden in Stuttgart und seit 1991 in Berlin Gegenwartskunst und aktuelle kultur- und gesellschaftspolitische Entwicklungen aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa thematisiert. Ausstellungsreihen geben über nationale Grenzen hinweg Einblick in weltweit agierende Kunstszenen. Gespräche, Vorträge und Diskussionen ermöglichen den Besucherinnen und Besuchern den direkten Kontakt mit Künstlerinnen und Künstlern und Kuratorinnen und Kuratoren.

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Kontakt

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