Ukraine im Fokus

Informationen, Initiativen und Projekte des ifa

Das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen ist seit Anfang der 1990er Jahre in der Ukraine aktiv. Es fördert und vernetzt Menschen der Zivilgesellschaft, die sich für Demokratie, Medien- und Pressefreiheit sowie Menschenrechte stark machen. In Form von Stipendien, Konferenzen, den ifa-Förderprogrammen, Forschungsaktivitäten und wissenschaftliche Vernetzung durch das internationale Netzwerk International Cultural Relations Research Alliance (ICRRA) oder Tourneeausstellungen arbeitet das ifa mit Kulturschaffenden aus der Ukraine zusammen.  

Der Krieg mitten in Europa verursacht nicht nur unvorstellbares menschliches Leid und Zerstörung, er zerreißt auch mühevoll gepflegte Netzwerke. Deshalb engagiert sich das ifa auch in der aktuellen Situation für den fortgesetzten Dialog zwischen deutschen und osteuropäischen Künstler:innen und setzt sich für geflüchtete Kulturschaffende aus der Ukraine ein.

Kulturhilfe Ukraine

Baden-Württemberg setzt sich solidarisch für Schutzsuchende aus der Ukraine ein. Mit der Kulturhilfe Ukraine bietet das ifa in Kooperation mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg eine Kontaktstelle für geflüchtete Kultur- und Kunstschaffende aus der Ukraine sowie Kulturorganisationen aus Baden-Württemberg an.

Допомога представникам культурної сфери з України

Інформація українською мовою

Zur Kulturhilfe Ukraine

Mentoringprogramm "Mind the Gap"

Das Mentoringprogramm "Mind the Gap" unterstützt geflüchtete Frauen aus der Ukraine dabei, sich in einem neuen Land zurechtzufinden. Dafür bringt es sie vor Ort im Rahmen eines Mentorings mit Vertreterinnen der deutschen Minderheiten zusammen.

Zum Mentoringprogramm

Spendenaufruf

Das ifa pflegt seit den 1990er Jahren langjährige und sehr persönliche Beziehungen zu Menschen aus der Zivilgesellschaft im Östlichen Europa, aus der Kultur, Kunst, den Medien. Diese seit Jahrzehnten bestehenden Netzwerke teilen die Werte des ifa: Freiheit der Rede, Kunstfreiheit, Achtung der Menschenrechte, Mitbestimmung.

Um Kunst- und Kulturschaffenden aus der Ukraine eine Perspektive zur Fortsetzung ihrer künstlerischen Arbeit zu bieten sowie für Projekte zum Kulturaustausch benötigt es finanzieller Unterstützung.

Der ifa-Förderverein ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Spenden sind daher steuerlich absetzbar. Spenden bis zu 200,00 € können als vereinfachter Nachweis unter Vorlage eines Einzahlungsbelegs oder eines Kontoauszugs geltend gemacht werden. Für Spenden ab einer Höhe von 200,01 € ist die Vorlage einer amtlichen Zuwendungsbestätigung erforderlich. Eine Spendenbescheinigung kann beim Förderverein angefordert werden. Selbstverständlich kann der Förderverein auch ohne Mitgliedschaft unterstützt werden:

BW-Bank
Konto: 2479165
BLZ: 600 501 01
IBAN: DE71600501010002479165
BIC: SOLADEST600
Verwendungszweck: Spende Ukraine

Zum Förderverein

 

Die Kulturmittler: #StandWithUkraine

© Illustration von Lea Dohle

Vor dem Hintergrund des Krieges geht es in der aktuellen Folge des ifa-Podcast "Die Kulturmittler" um die starke Rolle der ukrainischen Protest-Zivilgesellschaft – nicht erst in den vergangenen Jahren, sondern als konstanter Bestandteil der pluralistischen ukrainischen Geschichte. Wie tragfähig die internationale Solidarität mit der Ukraine ist, welche Rolle Europa gerade spielt und welche Unterstützung die ukrainische Zivilgesellschaft benötigt erklären Volodymyr Yermolenko, Philosoph und Journalist aus Kyjiw und Susann Worschech, Ukraine-Expertin für Zivilgesellschaft und Demokratisierungsprozesse.

Zur Podcastfolge

Ukraine-Dossier der KULTURAUSTAUSCH

Der mit aller Härte geführte Krieg in der Ukraine beherrscht die außenpolitische Sphäre. Die angrenzenden Länder erleben eine massive Einwanderung von Flüchtlingen, die den Kriegshandlungen entfliehen. In dem Dossier aus Kurzinterviews aus betroffenen Regionen versammelt KULTURAUSTAUSCH Augenzeugenberichte wie auch politische und historische Einordnungen.

Zum Dossier

Blogbeitrag: Deutsche Minderheiten zum Krieg in der Ukraine

Vom Jugendzentrum zum Flüchtlingslager: Die Institutionen der deutschen Minderheit in und um die Ukraine stemmen sich unermüdlich gegen die humanitären Auswirkungen des Krieges. Wie bewältigen sie den Ausnahmezustand? Worauf hoffen sie? Und welche Rolle spielen interkulturelle Freundschaften?

Zum Blogbeitrag

Im Interview: ifa-Alumna Kateryna Wiedergold über ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe

"Menschen aus der Ukraine brauchen jetzt emotionale Unterstützung. Sie haben viel erlebt und viel gesehen", sagt Dr. Kateryna Wiedergold. Kateryna kommt  selbst aus der Ukraine und wurde 2017 im Rahmen des ifa-Hospitationsprogramms gefördert. Heute lebt sie in Deutschland und engagiert sich für Geflüchtete aus ihrem Heimatland.

Weiterführende Informationen über die deutschen Minderheiten im östlichen Europa unter @Mind_Netz.