Eine Fotografie der deutschen Künstlerin Sibylle Bergemann, Aus der Serie „Das Denkmal“: Zu sehen ist schwarz-weiß Foto. Im Vordergrund sind zwei sehr groß wirkende Steinstatuten von zwei Personen. Eine sitzt, die andere steht; beiden Statuen hören kurz vor den Schultern auf, sodass sie kopflos sind. Die Statuen stehen vor einem Gewässer, im Hintergrund ist auch ein Fels und einige Wolken zu sehen. © Sibylle Bergemann
Sibylle Bergemann, Aus der Serie „Das Denkmal“, © Sibylle Bergemann
03. Feb2023-03. Mai2023zum Kalender hinzufügen

Sibylle Bergemann. Photographien

TourneeausstellungMuzeum Narodowe / NationalmuseumDługi Targ 2480-822 Gdaňsk (Danzig)
Eröffnung: 03.02.2023, 18:00 Uhr
Eine Fotografie der deutschen Künstlerin Sibylle Bergemann, Aus der Serie „Das Denkmal“: Zu sehen ist schwarz-weiß Foto. Im Vordergrund sind zwei sehr groß wirkende Steinstatuten von zwei Personen. Eine sitzt, die andere steht; beiden Statuen hören kurz vor den Schultern auf, sodass sie kopflos sind. Die Statuen stehen vor einem Gewässer, im Hintergrund ist auch ein Fels und einige Wolken zu sehen. © Sibylle Bergemann
Sibylle Bergemann, Aus der Serie „Das Denkmal“, © Sibylle Bergemann

Sibylle Bergemann (1941–2010) zählt zu den wichtigsten deutschen Fotografinnen der letzten Jahrzehnte. Bekannt wurde die Ostberlinerin zunächst als Modefotografin. Sie war aber auch eine wichtige Vertreterin des fotografischen Essays und eine genaue Beobachterin. "Mich interessiert der Rand der Welt, nicht die Mitte. Das Nichtaustauschbare ist für mich von Belang. Wenn etwas nicht ganz stimmt in den Gesichtern oder Landschaften", sagte Bergemann einst. Der gesellschaftliche Kontext spielt in ihrem Werk eine zentrale Rolle. Ihre Bilder sind geprägt von der kritischen Auseinandersetzung mit der DDR. Das Foto ist nicht nur Abbildung, sondern gibt Aufschluss über die Wirklichkeit. Es interpretiert diese und bezieht Stellung. Die Fotografien werden Symbol, spiegeln Geschichten und spielen mit der Sehnsucht der Betrachterin oder des Betrachters. Mit ihren Bildern schrieb Bergemann Fotogeschichte.

Die Ausstellung "Sibylle Bergemann. Photographien" stellt das Gesamtwerk der Künstlerin vor. Bergemann arbeitete seriell, dokumentierte aber auch Themen über einen längeren Zeitraum hinweg. Einen Schwerpunkt im Werk Sibylle Bergemanns bilden Mode- und Porträtfotografien – entstanden für "Sibylle" oder "Geo". Die Fokussierung auf situative und szenische Bilder begann Bergemann in den späten 1960er-Jahren in Berlin. Später folgten die Schauplätze New York, Paris, Tokyo oder São Paulo. Über viele Jahre arbeitete sie mit Polaroids und bis 1990 überwiegend in Schwarz-Weiß. Sie gehört zu den wenigen Fotografinnen und Fotografen, die Farbe nicht illustrativ, sondern als konstitutives Element einsetzen. Nach der Wende war Sibylle Bergemann Mitbegründerin der Agentur Ostkreuz und Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.

Kurator:innen:

Matthias Flugge (ifa), Małgorzata Ruszkowska (MNG)

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Mit seinen über 20 laufenden Tourneeausstellungen und seinen vielfältigen Veranstaltungsprogrammen zur zeitgenössischen Kunst verbindet das ifa die deutsche Kunstszene mit internationalen Kulturschaffenden und bildet Kooperationen und Netzwerke. Die vielfach in Ko-Kreation mit Partnerinnen und Partnern vor Ort entwickelten Projekte umfassen verschiedene Disziplinen der modernen und zeitgenössischen Bildenden Kunst – von aktuellen Themen der Architektur, der Fotografie und des Designs über das Bauhaus bis hin zu monografischen Ausstellungen von Rosemarie Trockel oder Wolfgang Tillmans. Sie schaffen lokale Begegnungsplattformen und ermöglichen internationale Perspektiven auf weltweit relevante Themen. Interessierten Museen stellt das ifa darüber hinaus Leihgaben zur Verfügung.

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