Die Ausstellung des ifa wirft einen anderen Blick auf den "Kunstraum Deutschland", an dessen Entwicklung die offene, föderale Kulturpolitik großen Anteil hatte. Sie ist die erste im Rahmen der Europäischen Auswärtigen Kulturpolitik transnational angelegte Ausstellung. Über Gattungsgrenzen der bildenden Kunst hinweg stehen Werkgruppen von Armando, Candice Breitz, Tony Cragg, Marianne Eigenheer, Ayse Erkmen, Christine Hill, Magdalena Jetelová, Per Kirkeby, Joseph Kosuth, Marie-Jo Lafontaine, Nam June Paik, Giuseppe Spagnulo und herman de vries für die künstlerische Vielfalt in der transkulturellen Einheit. Über die Präsentation exemplarischer Positionen der letzten dreißig Jahre hinaus spürt die Ausstellung vor allem der Bedeutung und dem Einfluss der hier lebenden international bekannten Künstlerinnen und Künstler auf Themen, Medien und Ausdrucksformen des aktuellen Diskurses nach.

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