EUROPA

Ein modernes Haus steht neben einem historischen.

Europa und die Suche nach einem neuen Narrativ

Folge 5: Europa im Jahr 2032

ifa | Ein EU-Gipfel in Tel Aviv, ein gealterter Cem Özdemir als Bundespräsident und ein Europa als multiethnische und multireligiöse Willensgemeinschaft: Der Autor Navid Kermani blickt in die Zukunft und zeichnet Bilder von Europa zwischen optimistischer Utopie und gewagtem Realismus.

Europa und die Suche nach einem neuen Narrativ

Folge 4: Die nächsten Schritte für eine Vision der Zukunft

ifa | Etwas mehr als zwei Jahre ist es her, dass die Europäische Kommission die "Künftige Strategie der EU für internationale kulturelle Beziehungen" vorgestellt hat. Um eine mittel- bis langfristige Strategie für internationale Kulturbeziehungen umzusetzen, schlägt Anna Triandafyllidou vor, eine europäische Agentur für internationale Kulturbeziehungen zu gründen. In ihrem Beitrag für den Kulturreport Vol. 9 erklärt die Professorin, welche Herausforderungen dafür noch angegangen werden müssen.

Fassade mit runden Fenstern von einem Haus in  Katowice, Polen

Europa und die Suche nach einem neuen Narrativ

Folge 3: Eine Agenda für Veränderung

ifa | Noch immer halten die Mitgliedstaaten der Europäischen Union an der Praxis der nationalen Kulturdiplomatie fest, sagt Gottfried Wagner. Der Kulturberater und ehemalige Direktor der Europäischen Kulturstiftung beschreibt in seinem Text die Herausforderungen von Eunic, einem Netzwerk, das die nationalen Kulturinstitute der EU-Länder vereint. Seine Lösung dafür ist einfach: Er regt an, Pilotprojekte in drei gezielten Bereichen zu entwickeln.

Eine orangefarbene Hauswand in Köln

Europa und die Suche nach einem neuen Narrativ

Folge 2: Zur Verteidigung des Universalismus

ifa | In seinem Text für den Kulturreport Vol.9 beschäftigt sich der Schriftsteller und Wissenschaftler François Matarasso mit der Bedeutung von Kultur in einer geteilten Welt. Zwar ist er der Meinung, dass es nicht die Aufgabe der Kunst ist, die aktuellen Probleme und Herausforderungen zu lösen. Trotzdem weist er ihr eine wichtige Rolle als Raum für Begegnungen zu und führt dafür künstlerische Projekte aus Friesland, Porto, Alexandria und weiteren europäischen Städten an.

Europa und die Suche nach einem neuen Narrativ

Folge 1: Eine Antwort auf den Populismus

ifa | "Populistische, radikale, und/oder euroskeptische Kräfte bedrohen die Freiheiten des Kultursektors", schreibt die Wissenschaftlerin Mafalda Dâmaso. Doch wie kann der Kultursektor darauf reagieren? Dâmaso setzt vor allem auf die Arbeit mit Netzwerken.

Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit in Gleiwitz bei der Eröffnungsfeier 1998; Foto: HdpZ

Die deutsche Minderheit ist das Fundament des Austausches

20 Jahre Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit

ifa | Begegnungen bauen Vorurteile ab und fördern gegenseitiges Verständnis. Das Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit schafft einen Freiraum für offenen Austausch und Dialog. Ende Juni feierte der Verein sein 20-jähriges Bestehen und kann auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück blicken. Der Geschäftsführer Lucjan Dzumla sprach mit dem ifa über die Bedeutung des Hauses für die deutsch-polnische Verständigung und erklärte, warum es für das Zusammenleben in Europa so wichtig ist.

Portrait von Hartmut Koschyk; Foto: privat

Zugehörigkeit, Loyalität und Integration von nationalen Minderheiten

Minderheitenpolitik ist Friedenspolitik

ifa | Welche Umgebung hat mich wie geprägt? Welcher Gruppe fühle ich mich zugehörig und verbunden? Welche Sprache ist mir vertraut? In seinem kürzlich veröffentlichten Buch "Heimat, Identität und Glaube. Vertriebene – Aussiedler – Minderheiten im Spannungsfeld von Zeitgeschichte und Politik" beschäftigt sich Hartmut Koschyk mit Zugehörigkeitsgefühlen, Werten und Weltanschauungen von deutschen Minderheiten im östlichen Europa. Der ehemalige Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten lässt dabei auch seine persönlichen Erkenntnisse und Erfahrungen mit einfließen. Im Interview mit dem ifa erklärt er, warum die Minderheitenpolitik Deutschlands wichtig für ein friedliches Zusammenleben ist.

Das einstige Grand Hotel Vukovar liegt an einem Fluss im Zentrum der Stadt

Zwischen Normalität und Erinnerung in Kroatien

Ein Besuch in der "Heldenstadt" Vukovar

ifa | Etwa 90 Prozent von Vukovar wurde während der Jugoslawienkriege in den 1990er Jahren zerstört. Heute fahren Schulklassen aus ganz Kroatien in die "Heldenstadt", um die Orte des Geschehens zu sehen. Auch die Gedenkstätte Ovčara steht dabei oft auf dem Programm. Auf der ehemaligen Schweinfarm wurden vor knapp 27 Jahren mehr als 250 Menschen erschossen. Ein Besuch in einer vom Krieg gezeichneten Stadt

Blick von oben auf die rumänische Stadt Sibiu

Hermannstadt: Ein Zentrum der deutschen Sprache in Rumänien

Deutsches Leben am Fuße der rumänischen Karpaten

ifa | Knapp 1.500 Kilometer von Berlin entfernt am Fuße der Südkarpaten liegt Hermannstadt. Die Stadt ist das Zentrum der Siebenbürger Sachsen, einer deutschen Minderheit in Rumänien. Über viele Jahrhunderte genossen sie Sonderrechte in der Region. Nach mehreren Machtwechseln scheint sich das Leben der Siebenbürger Sachsen in Hermannstadt nun stabilisert zu haben. Ein Stadtporträt

Statue des Legionärsführers Józef Piłsudski Turek

Heldengedenken und Gründungsfeiern

Endlich unabhängig: Polens Aufbruch vor 100 Jahren

ifa | Vor 100 Jahren wird die Landkarte in Ostmitteleuropa neu gezeichnet. Zum Ende des Ersten Weltkriegs gehen die großen Reiche, die Europa beherrschen, zu Grunde. Für Polen bedeutet das Jahr 1918 die staatliche Unabhängigkeit nach über 120 Jahren der Teilung durch das Deutsche Kaiserreich, das Russische Kaiserreich und die Habsburgermonarchie. Im entstehenden Staat leben neben Polen auch Ukrainer, Deutsche, Juden und Weißrussen. Zum ersten Mal werden verbindliche Rechte für Minderheiten festgeschrieben. Wie haben die Menschen in Polen den Umbruch empfunden? Welche Bedeutung hat die Staats(wieder)gründung vor 100 Jahren heute? Darüber spricht Carsten Fiedler mit Peter Oliver Loew, Historiker am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt.

Foto: Annie Spratt via Unsplash

Geschichte, kulturelle Praktiken und Kritik

Europäische Gastlichkeit

ifa | Fast 800 Seiten umfasst das aktuelle Werk von Burkhard Liebsch, Michael Staudigl und Philipp Stoellger zum Thema Gastfreundschaft und Gastlichkeit in Europa. Philipp Baun hat das Buch gelesen. Ein Buchtipp

Botschafter Axel Dittmann bei der Eröffnungsfeier der Gedenkstätte Jarek in Serbien. Foto: Siniša Trifunović

Über die Bedeutung der Gedenkstätte Jarek in Serbien

Dass die Wunden heilen können

ifa | Die deutsche Minderheit der Donauschwaben genoss lange Zeit hohes Ansehen im ehemaligen Jugoslawien – bis zum Zweiten Weltkrieg. Das Kriegsende bedeutete für sie der Anfang eines langen Leidensweges: Ihnen wurde eine Kollektivschuld an den deutschen Kriegsverbrechen zugewiesen. So verloren viele von ihnen in Internierungslagern ihr Leben. In Serbien wurde dieser Teil der Geschichte lange Zeit ausgeblendet. Mehr als ein halbes Jahrhundert später erinnert nun ein Denkmal an diese Ereignisse der Nachkriegszeit. Anton Beck war maßgeblich an der Errichtung beteiligt und spricht mit dem ifa über dessen Bedeutung für die deutsche Minderheit und das kollektive Gedächtnis Serbiens.

Der Kabarettist Steffen Möller spielt bei seinen Auftritten mit deutschen und polnischen Stereotypen. Foto: Steffen Möller

Ein deutscher Kabarettist in Polen im Interview

"Die Beziehungen an der Basis sind gut"

ifa | Steffen Möller zählt zu den bekanntesten deutschen Gesichtern auf polnischen Bühnen. Bei seinen Auftritten, TV-Shows aber auch in seinem Bestseller "Viva Polonia" fühlt er der polnischen Mentalität auf den Zahn. Im Interview spricht er über interkulturelle Partnerschaften und warum es sich lohnt den Nachbarinnen und Nachbarn vom jeweils anderen Land zu erzählen.

Brexit - Shaken not Stirred. Foto: Ungry Young Man via Flickr (CC BY 2.0)

Forschungsprogramm "Kultur und Außenpolitik"

Brexit und die Kulturbeziehungen

ifa | Großbritannien verlässt die EU. Noch ist unklar, in welcher Form sich neue Beziehungen zwischen dem Vereingten Königreich und EU-Mitgliedern entwickeln werden. Fest steht jedoch, dass auf vielen Ebenen neue Wege gefunden werden müssen. Stuart Mac Donald richtet den Blick auf den Bereich der Kulturbeziehungen. In einem Interview mit dem ifa spricht er über seine Studie "The Impact of Brexit on International Cultural Relations in the European Union" und geht insbesondere auf die Beziehungen zwischen Großbritannien und Deutschland ein.

Foto: Uroš Jovičić (CC0) via Unsplash

Persönlicher Blick auf Europa

Wann vergeht Vergangenheit?

ifa | Kathinka Dittrich van Weringh blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Die Kulturpolitikerin arbeitete für das Goethe-Institut in Spanien, in den USA und den Niederlanden. 1990 war sie am Aufbau des ersten Goethe-Instituts in Moskau beteiligt. 2017 erschien ihr Buch ''Wann vergeht Vergangenheit?''. Darin erzählt sie aus ihrem Leben und blickt auf die Gegenwart und Zukunft Europas. Katrin Stahl stellt das Buch vor.

Foto: Samuel Zeller (CC0), via Unsplash

Deutsche Minderheiten in Rumänien

Zu Besuch bei der Allgemeinen Deutschen Zeitung in Bukarest

ifa | In Rumänien erscheint die einzige deutschsprachige Tageszeitung im östlichen Europa. Mit einer Auflage von 3.000 Exemplaren erreicht die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien vor allem Leser aus den deutschen Minderheiten. Sie berichtet über Politik, Gesellschaft und Kultur des ganzen Landes. Carsten Fiedler hat die Redaktion in Bukarest besucht.

Neue Sendung für deutsche Minderheit in Oberschlesien

"Schau!Fenster" startet auf YouTube

ifa | "Schau!Fenster", so heißt eine neue YouTube-Sendung für deutsch- und polnischsprachige Jugendliche, die am 29. Januar startet. Entwickelt hat sie ifa-Kulturassistentin Katarzyna Gierszewska-Widota von der Redaktion Mittendrin in Ratibor, einem Internetradiosender für die deutsche Minderheit in Oberschlesien. Neben aktuellen Kulturtipps aus Deutschland stellen die Autoren aktuelle Jugendprojekte vor und begeben sich auf Spurensuche. In der ersten Folge geht es um schlesische Postkarten aus der Vorkriegszeit. Wie sehen die abgebildeten Orte wohl heute aus?

Skulptur "Sólfar" von Jón Gunnar Àrnason in Reykjavík, Foto: Matt Lamers (CC0 1.0), via Unsplash

Themenreihe "Kann Kultur Europa retten?"

Europa in nicht allzu ferner Zeit. Eine Dystopie.

ifa | Der Zerfall der Europäischen Union – ein einst undenkbares Szenario – erscheint inzwischen aus den verschiedensten politischen und geografischen Positionen gar nicht mehr so unvorstellbar. Einstellungen und Wünsche mögen gespalten sein, doch alle beschäftigen die gleichen Fragen: Wie könnte ein Europa ohne die Europäische Union aussehen? Was würde mit den wirtschaftlich angeschlagenen Ländern Südeuropas geschehen? Was mit den politisch gespaltenen Nationen in Zentraleuropa? Gibt es eine Rettung für das jetzige Europa, und wenn ja finden wir sie in "Kultur" wieder? In der letzten Folge unserer Reihe "Kann Kultur Europa retten?" stellt David Engels die Entwicklung Europas auf die Probe.

Skulptur "Sólfar" von Jón Gunnar Àrnason in Reykjavík, Foto: Matt Lamers (CC0 1.0), via Unsplash

Themenreihe "Kann Kultur Europa retten?"

Kleiner – größer – anders. Regionen der Zukunft und Zukunft der Regionen in Europa.

ifa | Erst Schottland, jetzt Katalonien: Welche Rolle spielen Autonomiebestrebungen in Europa? Gehören Nationalstaaten der Vergangenheit an? In welchen Strukturen könnten sich regionale Verbünde künftig verwalten lassen? Für den Politikwissenschaftler Claus Leggewie sind Regionen der Schlüssel zur Zukunft Europas. In der Themenreihe "Kann Kultur Europa retten" plädiert er für einen zeitgemäßen Regionalismus. Ein "Europa der Regionen" bilde sich nicht an kulturellen Differenzen, sondern zur Pflege von Gemeingütern heraus – und dies vor allem in Form kultureller Kooperationen. Denn: Zusammenarbeit und ein Wir-Gefühl machen nicht an nationalen Grenzen halt.
Von Claus Leggewie

Mariia Kryvokhyzhyna und Alexandra Kokoreva © Éric Vazzoler

Stay Connected

"Sei die Veränderung, die du dir für die Welt wünschst"

ifa | Gedenken und Umgang mit Geschichte, Konfliktbearbeitung, Jugendbegegnungen und die Aktivierung junger zivilgesellschaftlicher Akteure – diese Themen standen im Mittelpunkt einer dreitägigen Netzwerkveranstaltung im Oktober 2017 in Berlin. Unter dem Motto "Stay Connected" trafen sich 43 Filmemacherinnen, Menschenrechtler, Umweltschützer, Expertinnen im Kulturbereich und andere, die Projekte im Rahmen des Programms "Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland" des Auswärtigen Amts umsetzen. Eine Porträserie

Widerstand gegen demokratiegefährdende Bewegungen

Kultur und Rechtspopulismus

ifa | Für den australischen Politikwissenschaftler Richard Higgott spielt der Kultursektor eine besondere Rolle im Widerstand gegen demokratiegefährdende Bewegungen. "My intuitive assumption is that certain elements of the arts and the cultural industries will always play powerful roles in resisting different kinds of ideas", sagt der Experte im ifa-Forschungsprogramm Kultur und Außenpolitik. In seiner Studie "Populist-Nationalism and Foreign Policy. Cultural Diplomacy, International Interaction and Resilience" beschreibt er mit seiner Kollegin Virginia Proud den "populistisch nationalistischen Zeitgeist" in Europa und erklärt, wie man nationalistischen Akteuren in der Außenkulturpolitik begegnen kann. (In englischer Sprache)
Interview von Isabell Scheidt, Sarah Widmaier und Siri Gögelmann

Deutsche Dialekte in Tschechien

MundART

ifa | Vom Erzgebirge über den Böhmerwald bis zum Adlergebirge: Welche Rolle spielen Dialekte für die deutsche Minderheit in Tschechien? Dieser Frage ist ifa-Kulturmanager Simon Römer nachgegangen und hat Deutsche in entlegenen Gebieten der Tschechischen Republik getroffen. Für sein Filmprojekt "mundArt" erhielt er den ersten Preis auf dem erzgebirgischen Film- und Medienfestival in der Kategorie Grenzgänger. Die entstandenen Porträts geben Einblicke in eine einzigartige Sprachlandschaft und in individuelle Lebensgeschichten.

Skulptur "Sólfar" von Jón Gunnar Àrnason in Reykjavík, Foto: Matt Lamers (CC0 1.0), via Unsplash

Themenreihe "Kann Kultur Europa retten?"

"Don't panic, I'm Islamic"

ifa | Wie viel Islam steckt in Europa? Oftmals wird der Islam als rückgewandtes, konservatives Gegenbild zum aufgeklärt-liberalem Europa dargestellt. Die Geschichte zeigt jedoch, welch großen Einfluss die islamische Welt auf den europäischen Kontinent hatte und immer noch hat. "Don't panic, I'm Islamic" thematisiert, wie eine neue Generation von Künstlern durch Sprache, Kunst und Kultur vorhandene Stereotypisierungen und Stigmatisierungen mit Kreativität und Humor aufbricht. Aspekte der islamischen Kultur gestalten die kulturelle Landschaft in Europa – früher wie heute – mit und prägen und bereichern sie dauerhaft.
Von Riem Spielhaus

Eröffnung der Ausstellung "In Zwei Welten". © AGDM

Von Armenien bis Ungarn

Was verbindet die deutschen Minderheiten?

ifa | Mehr als eine Million Angehörige der deutschen Minderheiten  leben aktuell in Dänemark, Mittel- und Osteuropa, im Baltikum und in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Welche Gemeinsamkeiten sie haben und worin sie sich unterscheiden zeigt die Ausstellung "In Zwei Welten – 25 deutsche Geschichten, Deutsche Minderheiten stellen sich vor". Die Wanderausstellung wurde von der "Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten" konzipiert. Im Interview erzählt Bernd Gaida, Sprecher der "Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten", von der Bedeutung der Ausstellung und der Rolle der deutschen Minderheiten in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik von Deutschland. Die Ausstellung, die von ifa-Kulturmanagerinnen und Kulturmanagern unterstützt wurde, ist noch bis zum 20. Oktober 2017 in der ungarischen Botschaft in Berlin zu sehen.
Von Karoline Gil

Skulptur "Sólfar" von Jón Gunnar Àrnason in Reykjavík, Foto: Matt Lamers (CC0 1.0), via Unsplash

Themenreihe "Kann Kultur Europa retten?"

Gedankenaustausch: Freiräume schaffen

ifa | Wie stehen Kultur, das Internet und die EU in Beziehung zueinander? Mit dieser und weiteren Fragen setzen sich zwei Podiumsgäste der Frankfurter Buchmesse auseinander.  Skeptisch und zustimmend, hinterfragend und vorwärtsdenkend sprechen Antonia Blau und Asiem El Difraoui über aktuelle Fragestellungen, Chancen sowie Probleme. Einigkeit herrscht darüber, dass mithilfe des Internets Räume des offenen Austauschs und der künstlerischen Freiheit geschaffen werden müssen. Solche Plattformen sind wichtig, um dem Wunsch nach einem geeinten Europa gerecht zu werden. Dafür sind Kreativität und Mut erforderlich – nicht nur aus Brüssel, sondern aus ganz Europa.

Dialogforum "Welches Europa wollen wir?", Freiburg 2017. Foto: © Thomas Kunz

Bürgerdialog Außenpolitik live

Diplomaten hautnah: Ein Fazit

ifa | Immer wieder wird der Ruf nach mehr Transparenz und Mitbestimmungsmöglichkeiten laut. Das politische Engagement der Zivilgesellschaft reicht weit über die Wahl ihrer Vertreter hinaus. Gerade durch moderne Kommunikations- und Transportmöglichkeiten findet Außenpolitik auch fern von politischen Ämtern statt. Wird die Arbeit von Diplomaten dadurch obsolet? Nein, denn Außenpolitik ist ein sehr komplexes Feld, das eine gewisse Expertise erfordert. Es kann jedoch sehr fruchtbar sein, sich mit der Zivilbevölkerung auszutauschen. Das zeigte der Bürgerdialog "Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog".

Foto: Liam Desic (CC0 1.0) via Unsplash

Im Fokus der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik

Kreativwirtschaft international

ifa | Kultur und Kreativität sind die Grundlage für die Ausübung von Soft Power. Wie groß ist der Einfluss, den die Kultur- und Kreativwirtschaft auf Internationalisierungsprozesse haben kann? Welche unterschiedlichen Politikansätze existieren und inwiefern unterscheiden sich die Nationen hinsichtlich ihrer Anwendung? Antworten bietet eine neue vom ifa herausgegebene Studie. 

Foto: Children's Pool Beach, United States; Matt Howard (CC0 1.0), via Unsplash

Eine Familie diskutiert

"Widerrede!"

Edition Evangelisches Gemeindeblatt | Das Brexit-Votum im Juni 2016 war für den Kulturmanager, Museumsleiter und  Kurator Martin Roth der ausschlaggebender Moment, um seine Arbeit am "Victoria & Albert Museum" in London zu beenden und Großbritannien zu verlassen Der wachsende Populismus in Europa war ein wichtiges Thema für den überzeugten Europäer. Zusammen mit seinen Kindern Clara (20), Roman (27) und Mascha (28) widmete er sich den Themen Populismus, Werte und politisches Engagement und verfasste mit dem Buch "Widerrede!" einen Appell an die europäische Gesellschaft.
Eine Leseprobe

Dieter Reinl, Auswärtiges Amt; Sophie Haring, Universität Passau; Valentin Naumescu, Babeș-Bolyai-Universität Cluj; Foto: ifa / Hochstätter

Außenpolitik live. Diplomatien im Dialog

Bürgerdialog und Außenpolitik – Erwartungen und Wirklichkeiten

ifa | Pegida und TTIP sind Symptome für den Vertrauensverlust der Gesellschaft in die Regierung. Bei der Gestaltung der Außenpolitik gewinnen zivilgesellschaftliche Akteure zunehmend an Bedeutung. Welchen Stellenwert hat Partizipation? Können Dialogformate Misstrauen abbauen und Transparenz erzeugen? Am 21. Juni 2017 diskutierten Dieter Reinl, Valentin Naumescu unter der Moderation von Sophie Haring in Passau. 
Von Odila Triebel und Daniela Hochstätter

Crowd, Standing, People, Hand and Raise. Foto: Edwin Andrade via Unsplash

Deutsche Zivilgesellschaft international

Ein Gespräch über die neue Außenpolitik

ifa | In Zeiten zunehmender Politikverdrossenheit und Skepsis gegenüber Staatlichkeit wird oft auf die Zivilgesellschaft als wichtiger Gestalter der Demokratie verwiesen. Zahlreiche Akteure zielen mit ihren Aktivitäten auf Nachbarländer, Regionen oder die internationale Politik. In ihrer Studie "Zivilgesellschaftliche Akteure in der Außenpolitik" sprechen Daniel Göler und Robert Lohmann von einer Außenpolitik der Zivilgesellschaft. Was ist in diesem Kontext unter Zivilgesellschaft zu verstehen? Wie beeinflusst diese neue Form der Außenpolitik staatliche Akteure?

Nachrichten / Presseschau

"Für die europäischen Werte streiten"

"Sprechen wir über Europa" in Bonn

dw.com | 06.09.2018

"Die Bewerbung ist eine Chance"

Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, über die Bewerbung von Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025.

deutschlandfunkkultur.de | 31.08.2018

Britische Forscher fürchten um ihre Zukunft

Mit einem EU-Austritt würden viele Fördergelder verloren gehen.

sueddeutsche.de | 28.08.2018