DIALOG DER ZIVILGESELLSCHAFTEN

Illustration der Katze Mourinka

Medien der deutscher Minderheiten

Tschechien aus der Katzenperspektive

ifa | "Čau, čau und mňau",  grüßt die Katze Mourinka jeden Monat auf der letzten Seite des deutschsprachigen Magazins LandesEcho. Ihre Glosse ist für viele das Highlight des Heftes. Die Zeitschrift beinhaltet Reportagen über aktuelle gesellschaftliche und politische Ereignisse in Tschechien sowie ein Forum für die deutsche Minderheit des Landes. Seit letzten November leitet der Tschechien-Korrespondent Steffen Neumann die Redaktion und möchte nun Jugendliche mit einbeziehen.

Symbolbild mit dem Logo der MDZ mit blauen Buchstaben und einem Artikel in schwarz-weiß im Hintergrund

Interview zum zwanzigsten Jubiläum der Moskauer Deutschen Zeitung

Denkstoff in zwei Sprachen

ifa |"Russland ist nicht nur Putin", kritisiert die Herausgeberin der Moskauer Deutschen Zeitung Olga Martens das Bild von Russland in Deutschland. Seit zwanzig Jahren berichtet die Zeitung auf Russisch und Deutsch über Kultur, Politik und Wirtschaft in den beiden Ländern. Ihren Leserinnen und Lesern wollen sie ein differenziertes Russland- und Deutschlandbild vermitteln. Das ifa fördert die Zeitung und ist Partner von Kooperationsprojekten. Martens sprach im Interview darüber wie es zur Gründung der Zeitung kam, was sich seither gesellschaftspolitisch für die deutsche Minderheit in Russland verändert hat und wie die Zeitung als Brückenbauer fungiert.

Fragen, die die Welt verbessern?

Teil II: Was würden Sie auf der Welt verändern, wenn Sie könnten?

ifa | Wer hat noch nie davon geträumt, Superkräfte zu besitzen? Viele von uns streben danach, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Aber unsere Ressourcen und Möglichkeiten sind begrenzt. "Was würden Sie auf der Welt verändern, wenn Sie könnten?" Diese Frage haben wir Menschen aus Politik, Wissenschaft und Kultur gestellt, die im September 2017 an der Konferenz "Kulturen des Wir" in Berlin teilnahmen.

Coverfoto des Buches "Im Schatten der Versöhnung"; schwarz-weiß Bild auf dem Kopf

Buchtipp und Autorengespräch

Im Schatten der Versöhnung

ifa | Die Autoren der Publikation über deutsch-französische Kulturmittler Nicole Colin und Joachim Umlauf diskutieren im ifa in Stuttgart über die Rolle von Kulturmittlern bei den deutsch-französischen Beziehungen. Nach 1945 verwandelte sich die Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland von einer Erbfeindschaft zu einer Erbfreundschaft. Künstler, Kulturschaffende, Wissenschaftlerinnen fungieren oft willentlich oder unbewusst als Vermittler zwischen unterschiedlichen Identitäten. "Im Schatten der Versöhnung" legt den Fokus dabei nicht nur auf geglückte Vermittlungsprozesse, sondern richtet den Blick auch auf Krisen, Scheitern und Missverständnisse. Eine Zusammenfassung des Generalsekretärs des ifa Ronald Grätz.

Portrait Alaa, Foto: ifa/Kolle

Interview über den Einsatz für Menschenrechte

Wie eine Welle 

ifa | ''Es ist wie eine Welle – wenn jemand anfängt, werden die Menschen davon mitgenommen'', sagt Alaa Mohamed Masaad Elsayed aus dem Sudan über ihre Arbeit im Bereich Menschenrechte und Friedensförderung. Mit dem CrossCulture Programm des ifa wird sie für drei Monate ein Praktikum bei der Organisation ''act for transformation'' in Aalen absolvieren. Im Interview spricht Alaa über ihre Arbeit im Sudan, weibliche Genitalverstümmelung und ihre Erwartungen an die Zeit in Deutschland.

Foto: Competendo

Neue Ansätze in der non-formalen Bildung

Die Fähigkeiten des Lernenden

ifa | In der Pädagogik ist in den letzten Jahrzehnten ein neuer Ansatz wichtig geworden. Dabei wird der Trainer nicht mehr als der Experte betrachtet, der mithilfe von festgelegten Methoden sein Wissen vermittelt. Vielmehr verfügt der Teilnehmer selbst über Kompetenzen, die er durch die Anleitung eines Trainers selbstständig ausbaut. Für diese Form der Bildungsarbeit werden neue Lehrmittel benötigt. Seit mehr als zwei Jahren stellt das Netzwerk "Competendo" diese kostenlos zur Verfügung. Nils Zimmermann ist Koordinator von "Competendo". Im Interview spricht er über selbstbestimmte Lernbiographien und neue Ansätze in der non-formalen Bildung.

Fragen, die die Welt verbessern?

Teil I: Wie können wir ein weltweites Gemeinschaftsgefühl fördern?

ifa | Die Frage, die wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Konferenz "Kulturen des Wir" im September 2017 in Berlin stellten, war nicht einfach zu beantworten. Wir wollten wissen, wie ein weltweites Gemeinschaftsgefühl gefördert werden kann. Ob die Lösung ein besseres Verständnis für Humor ist oder die Befreiung vom Tribalismus – die Antworten der Intellektuellen, Kulturaktivistinnen und Künstlern hätten nicht unterschiedlicher sein können. (Interviews in englischer Sprache)

Dinara Assanowa, Foto: Yevgeniya Berman, Style: Assel Shalabayeva

Dinara Assanowa: Ziele einer Frauenrechtsaktivistin

Aus der Geschichte der kasachischen Frauen lernen

Deutsche Allgemeine Zeitung | "Schon der Großvater meines Großvaters, der in den 1930er Jahren als Lehrer arbeitete, fand, dass die Frauen in seinem Umfeld unterschätzt werden", sagt Dinara Assanowa aus Kasaschtan. Die Gründerin der Frauenrechtsorganisation "Women of Kazakhstan" plant in Almaty ein Frauenmuseum, das Alltagsgeschichten von Frauen in Kasachstan zeigt und ihre Rolle in der Gesellschaft anerkennen soll. Mit dem CrossCulture Programm des ifa hospitierte Dinara von Oktober bis Dezember 2017 im Frauenzentrum Paula Panke in Berlin. Ein Porträt über die Frauenrechtsaktivistin

CrossCulture Programm: Eine Stipendiatin erzählt

Ein Land im Wandel

ifa | Klein und unscheinbar liegt die Republik Moldau zwischen Rumänien und der Ukraine. In den letzten Jahren sank die Einwohnerzahl von vier auf knapp drei Millionen. Warum verlassen so viele Menschen das Land? Im Video erklärt die Journalistin und Stipendiatin des ifa CrossCulture Programmes, Natalia Sergheev, warum viele junge Menschen keine Perspektiven sehen und welche Rolle die Medien in ihrem Heimatland spielen.

Foto: ifa/Kuhnle

CCP-Stipendiat engagiert sich für Menschen mit Behinderung

Der lange Weg der Inklusion

ifa | Das richtige Gespür spielt im Leben von Yassine Rihani eine entscheidende Rolle. Der 34-jährige Tunesier verlor 2006 sein Augenlicht, seitdem arbeitet er als Physiotherapeut. Auch als Aktivist erkennt er die neuralgischen Punkte: In Tunesien engagiert er sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung. Von Oktober bis Dezember 2017 war er Stipendiat des CrossCulture Programms und unterstützte die Berufsfachschule für Physiotherapie am Nürnberger Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte.

Jugendliche der Roma-Minderheit in Rumänien stellen beim Projekt "InterKultural - Vernetz dich ohne Grenzen" des ifa die Romani-Flagge vor. Foto: Stefy Bacea

Projekt "InterKultural – Vernetz dich ohne Grenzen"

Die Zukunft mitgestalten

ifa | Ablehnung in der Mehrheitsgesellschaft macht es oft schwer, Elemente der kulturellen Identität offen auszudrücken. Begegnungen stärken: Das Projekt "InterKultural – Vernetz dich ohne Grenzen" des ifa bringt Jugendliche verschiedener Hintergründen aus Rumänien zusammen. Sie lernen, ihren Interessen Ausdruck zu verleihen und sich eine Stimme zu verschaffen. Besonders Roma sind von vielen gesellschaftlichen Bereichen ausgeschlossen. Roma-Aktivistin Ene Tabita spricht mit ifa- Regioionalkoordinatorin Monica Kovats über Schwierigkeiten und Chancen jugendlicher Roma in Rumänien.

Mit Fremden ins Gespräch kommen

Wenn Bücher antworten könnten...

ifa | Die  "Lebendige Bibliothek" des ifa machte es möglich. Interessierte Menschen konnten ein "lebendiges Buch" ausleihen und mit jungen Menschen aus Armenien, Aserbaidschan, Deutschland, Iran, dem Libanon, Marokko, den Palästinensischen Gebieten, Pakistan und Sudan ins Gespräch kommen. Sie alle erzählten ihre ganz eigene Geschichte über interkulturelle Begegnungen. Dass die Idee und das Projekt auf großen Anklang stießen, zeigt dieses Video.

Zuzanna Donath-Kasiura und Katrin Koschny (v.l.n.r) im Gespräch; Foto: © ifa/Ant

Vereine der deutschen Minderheit in Polen

"Es ist wichtig, dass wir miteinander kommunizieren"

ifa | Wenn der Nachwuchs ausbleibt, fehlen frischer Wind und neue Perspektiven. In Polen gibt es engagierte Vereine, die das kulturelle Leben der deutschen Minderheit vor Ort stärken. Zuzanna Donath-Kasiura und Katrin Koschny sind  bei der "Sozial-kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien" und beim "Bund der Jugend der deutschen Minderheit" aktiv. Durch spannende Projekte für Jugendliche erreichen sie auch junge Menschen. Mit dem ifa sprachen sie über ihre Arbeit, Generationswechsel und die eigene kulturelle Identität.

Wir wollen wissen ...

Teil 4: Wie können wir die Welt zu einem besseren Ort machen?

ifa | Keine einfache Frage, fanden die Gäste der Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Geburtstag des ifa. Denn wir wollten von ihnen wissen, wie wir die Welt zu einem besseren Ort machen könnten. Eine Antwort gewagt haben unter anderem Andreas Görgen vom Auswärtigen Amt, Yvette Mutumba, Chefredakteurin des Kunstmagazins Contemporary And, und Mark Mast, Chefdirigent der Bayerischen Philharmonie.

Drei Musiker des syrisch-marokkanischen Ensembles Jisr © ifa

Wir wollen wissen …

Teil 3: Wofür müssen wir mehr Verantwortung übernehmen?

ifa | Der Hund, der Job oder die Hausaufgaben der Kinder – jeden Tag übernehmen wir Verantwortung für die kleinen und großen Aufgaben des Lebens. Doch wofür müssten wir eigentlich noch mehr Verantwortung übernehmen? Diese Frage haben wir bei den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des ifa Menschen aus Politik, Kunst, Kultur und Wissenschaft gestellt, darunter der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn, die drei Musiker des syrisch-marokkanischen Ensembles Jisr und Karina Niemietz von der deutschen Produktionsfirma Pro Futura in Polen.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Interview © ifa

Wir wollen wissen …

Teil 2: Welche Kultur hat Sie besonders geprägt?

ifa | Die türkische, die islamische, die schwäbische oder doch die eigene? Welche Kultur sie am meisten geprägt hat, erzählen Julia Grosse, Chefredakteurin von Contemporary And, der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Gökay Sofouglu von der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg und andere im ifa-Jubiläumsjahr.

Die deutsche Fotografin Barbara Klemm im Interview © ifa

Wir wollen wissen …

Teil 1: Was bedeutet Gemeinschaft für Sie?

ifa | Über Grenzen hinweg diskutieren, gemeinsame Werte vertreten, zusammen in eine offene Welt wachsen: Zum 100-jährigen ifa-Jubiläum haben wir Menschen aus Politik, Kunst, Kultur und Wissenschaft gefragt, was Gemeinschaft für sie bedeutet. Darunter der baden-württembergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann, die Fotografin Barbara Klemm, die Präsidentin der deutschen Unesco-Kommission, Verena Metze-Mangold, und viele mehr.

© Caritas international/Caritas Freetown 2017

Humanitäre Hilfe

Soforthilfe vor Ort: ein Blick nach Sierra Leone

ifa | Am frühen Morgen des 14. August 2017 ereignete sich ein schwerer Erdrutsch in Freetown, der Hauptstadt des westafrikanischen Staates Sierra Leone. Die lokalen Behörden gehen inzwischen von mehr als 1.000 Todesopfern aus. Menschen helfen, die durch Naturkatastrophen wie diese in akute Not geraten sind – das ist das Ziel des ifa-Förderprogramms "Humanitäre Hilfe". Ein Blick nach Sierra Leone
Von Karin Kathöfer

Free Digital Territories - Interview mit Peggy Sylopp. Foto: Peggy Sylopp (CC BY-SA 2.0)

Gespräch mit der intermedialen Künstlerin Peggy Sylopp

"Wir müssen als Weltgemeinschaft zusammen finden"

ifa | Ein Internetzugang ist ein "Menschenrecht" – davon ist Peggy Sylopp überzeugt. Für ihr Projekt "Free Digital Territories" unternahm die intermediale Künstlerin und Informatikerin im Mai 2017 eine Recherchereise nach Brasilien. Der größte Hackerspace in Brasilien, die digitale Unterstützung von Bäuerinnen auf dem Land: Auf ihrer Reise beschäftigte sich Sylopp mit ganz unterschiedlichen Projekten zur öffentlichen Technologie im Land. Unterstützt wurde sie durch das ifa-Programm "Künstlerkontakte". Bis zum 31. Januar 2018 können sich Kunstschaffende wieder für eine Förderung bewerben. Im Interview erzählt Peggy Sylopp von ihrem künstlerischen Rechercheprojekt, ihrer Zeit in Brasilien und davon, wie die Reise sie auch persönlich geprägt hat.
Interview von Katrin Stahl

Chandran Nair über die Illusion der Globalität

Die anderen akzeptieren

ifa | "Mir gefällt die Idee des 'Wir' nicht", sagte Chandran Nair gleich zu Beginn der internationalen Fachkonferenz "Kulturen des Wir" am 13. September in Berlin. In seiner Keynote sprach der Gründer des asiatischen Thinktanks "Global Institute For Tomorrow" über den Zusammenhang von Populismus und Postkolonialismus. Er plädiert dafür, die Menschen und die Welt so zu nehmen, wie sie sind. Videomitschnitt des Eröffnungspanels

Foto: Luca Upper (CC0 1.0), via Unsplash

Medien der deutschen Minderheiten

Mind_Netz feiert Geburtstag

ifa | Am 8. November 2016 ging "Mind_Netz" an den Start. Mit mehr als  2.000 Abonnenten hat sich die Social-Media-Plattform inzwischen als wichtige Informationsquelle für Angehörige der deutschen Minderheiten im östichen Europa und der Gemeinschaft unabhängier Staaten etabliert. Täglich scannt die Mind_Netz-Redaktion mehr als 40 Medien der deutschen Minderheiten und verbreitet ausgewählte Beiträge anschließend über Facebook, Twitter, YouTube und VKontakte.

Wartburg in Eisenach, Foto: Thomas Şindilariu

Themenreise "Luther 2017. 500 Jahre Reformation in Deutschland"

Phänomen Reformation

ifa | Die Reformation wird hierzulande vor allem als ein soziales, politisches und kulturelles Phänomen gewürdigt. Erklärt dies vielleicht, warum Kirchen leer sind, während das Reformationsjubiläum als riesiges gesellschaftliches Event gefeiert wird? Eine Delegationsreise mit internationalen Experten ging nicht nur dieser spannenden Frage nach. 

Roma, Polen und Deutsche auf einer Bühne

Drei Kulturen, ein Theater

ifa | Über vier Monate hinweg trafen sich Jugendliche in Oppeln, um ein gemeinsames Theaterstück über ihre Heimat Schlesien zu entwickeln. Im Mittelpunkt standen die kulturellen Wurzeln der Jugendlichen, die aus polnischen, deutschen und Roma-Familien kommen. Eigentlich keine Besonderheit im multikulturellen Schlesien. Doch ungewöhnlich war das Projekt trotzdem: Es vereinte nicht nur drei Kulturen, sondern auch Elemente des Schatten-, Tanz- und Musiktheaters. Das Projekt "Tryn Kiereki – Wanderung im Rad der Zeit" wurde im Rahmen des ifa-Entsendeprogramms in Leben gerufen.

Mann liest Zeitung

Bestens informiert

Nachrichten zum Kulturaustausch

ifa | Welche neue Strategie verfolgt die Europäische Union in ihrer Außenkulturpolitik? Wer sind die ersten Stipendiatinnen und Stipendiaten des Thomas Mann Hauses in Los Angeles? Wie begleiten Politikexpertinnen und -experten aus aller Welt den deutschen Bundestagswahlkampf? Mehrmals pro Woche informiert die Nachrichtenredaktion des ifa über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen im Kulturaustausch. Nun haben die Kolleginnen der Redaktion bewiesen, dass sie auch humorvoll sein können: Am Samstag wurden sie auf der Buchmesse von der "Wahrheit", der Satireredaktion der "taz", mit dem Jieper-Preis ausgezeichnet.

Die Laudatio von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel. Foto: Wolfgang Borrs

Theodor-Wanner-Preis für Königin Silvia von Schweden

Eine "engagierte Kämpferin"

ifa | Seit 2009 verleiht das ifa den Theodor-Wanner-Preis an Personen, die sich besonders für den Dialog der Kulturen engagieren. Dieses Jahr wurde Königin Silvia von Schweden ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung am 26. September in Berlin sagte sie in ihrer Dankesrede: "Initiativen ins Leben zu rufen, einen Dialog zu beginnen, Anstöße zu geben, den Ball ins Rollen zu bringen, ist manchmal langwierig, manchmal unbequem, aber immer lohnenswert." Bundesaußenminister Sigmar Gabriel lobte in seiner Laudatio die Haltung der "engagierten Kämpferin" als eine, "die das Verbindende von Kulturen sucht und nicht zunächst das Trennende herausstellt".

Podiumsdiskussion

"7 Billion Voices in a Multipolar World"

ifa | Viele Fragen wurden im Rahmen der Konferenz "Kulturen des Wir", die am 13. September in Berlin stattfand und den Gemeinschaftsbegriff der Zukunft thematisierte, aufgeworfen. Einige Antworten und weitere Denkanstöße konnten die vier internationalen Teilnehmer der abendlichen Podiumsdiskussion geben. Herausforderungen in einer internationalen Gemeinschaft, die Rolle Europas, die Bedeutung neuer Technologien: Die Themen des  Meinungsaustausches waren vielfältig. In einem Punkt waren sich jedoch alle einig: Für die Zukunft unseres Zusammenlebens ist eine neue Form des Dialogs notwendig.

Die neuen Kulturmanager: Anna Kusa, Daria Leduck, Dominik Duda, Othmara Glas (v.l.n.r.). Foto: © ifa/ Quitsch

Die neuen Teilnehmer des Entsendeprogrammes

Arbeiten für und mit deutschen Minderheiten

ifa | Die deutschen Minderheiten stärken und den Austausch fördern ist ein Hauptanliegen des Entsendeprogammes des ifa. Jedes Jahr bekommen 17 Kulturmanagerinnen und -manager sowie Redakteurinnen und Redakteure die Möglichkeit, berufliche Erfahrungen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten zu sammeln. In unterschiedlichen Arbeitsbereichen sind sie redaktionell tätig, leisten Jugend- und Bildungsarbeit und setzen eigene Projektideen um. Anfang September 2017 haben Othmara Glas, Dominik Duda, Daria Leduck und Anna Kusa ihren Einsatz begonnen. Im Interview sprechen sie über über ihre Erwartungen und ersten Eindrücke.
Interview von Karoline Gil

Altstadt von Tunis © Humpert

CCP-Stipendiat

Ein Sprachrohr für die Medina

ifa Alumni |  Enge verzweigte Gassen in einer orientalischen Welt: das ist die Altstadt von Tunis. Seit zweieinhalb Jahren lebt der Stuttgarter Architekt Raoul Cyril Humpert dort. Mit Hilfe einer finanziellen Unterstützung durch das ifa hat er ein Zeitungsprojekt ins Leben gerufen. Die Zeitung trifft mit Themen rund um das Leben in der Medina auf eine begeisterte Leserschaft. Über das Projekt, die Geschichte und das Leben in der Medina von Tunis.

CCP-Stipendiat Amur Alrawahi beim Workshop in Stuttgart, Juli 2017 © ifa / Kuhnle

Arbeitsalltag mal anders

Raus aus der omanischen Wüste, rein in den deutschen Wald

ifa | Amur Alrawahi arbeitet im Rahmen des CrossCulture Programms für zwei Monate im "Nationalpark Hainich" und sammelt dort Erfahrungen im Bereich des deutschen Naturtourismus. Eine Besonderheit ist für ihn der tägliche Arbeitsweg. In Deutschland fährt er mit dem Fahrrad statt mit dem Auto. Während eines interkulturellen CrossCulture-Workshops in Stuttgart sprach er über seine bisherigen Erlebnisse.
Interview von Leontine Päßler

Magdalena Sturm auf Recherchereise in Serebropolje © Sturm

Blog über Familiengeschichten der Deutschen in Russland

Mein deutscher Ururgroßvater

ifa | Die "Russlanddeutschen" sind heute akzeptierter und selbstverständlicher Teil der deutschen Gesellschaft. Es leben aber auch weiterhin etwa 500.000 Menschen deutscher Abstammung in Russland, meist in Dörfern und Kleinstädten im Süden der Oblast Omsk in Sibirien. Viele der heute in Sibirien lebenden Deutschen wurden während des Zweiten Weltkriegs in diese dünn besiedelte Region deportiert, als Reaktion auf die Aggression Deutschlands. An dieses Schicksal erinnert der "Tag der Russlanddeutschen" am 28. August. In dem multimedialen Blog Sibiriendeutsche erzählen Russlanddeutsche ihre Familiengeschichte und gewähren so einen Einblick in Leben von Deutschen 5.000 km außerhalb Deutschlands. Autorin des Blogs ist Magdalena Sturm, Redakteurin des ifa.
Interview von Mind_Netz-Redakteur Carsten Fiedler

Flashmob der Ungarndeutschen in Fünfkirchen © Haus Lenau

Deutsche Minderheiten

"Zwei Kulturen, eine Heimat"

ifa | Die Stimmung in Fünfkirchen war mitreißend – mehr als doppelt so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer als erwartet tanzten begeistert Sternpolka zur Blasmusik der Kapelle "Diamant". Ziel des Flashmobs war neben guter Laune insbesondere die Sichtbarkeit der Ungarndeutschen zu stärken. Zusammen mit dem Lenau Haus und aktiven ungarndeutschen Jugendlichen in Fünfkirchen organisierte die ifa-Kulturmanagerin Sandra György den Flashmob. Die deutsche Minderheit zählt zu den größten Minderheitsgruppen in Ungarn und ist besonders in dieser Region stark vertreten. Der Flashmob in Fünfkirchen fand im Rahmen des "Nationalitätentages" der ungarischen Rundfunkanstalt MTVA im Mai statt. Dabei präsentierten sich die insgesamt 13 anerkannten nationalen Minderheiten in Ungarn mit verschiedenen Live-Beiträgen.

Abschlussveranstaltung des Sommercamps; Foto: Anita Pendziałek

Weltjugendtag 2017

Die Jugendarbeit des ifa

ifaDie Persönlichkeit entwickeln und Verantwortung übernehmen: Die außerschulische Jugendbildung fördert junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, lässt sie ihre gesellschaftliche Mitverantwortung erkennen und verstärkt das soziale Engagement. Das ifa initiiert und unterstützt Programme der außerschulischen Jugendbildung. Anlässlich des Weltjugendtages am 12.08. stellt das ifa Projekte aus der Jugendarbeit vor: Das Sommercamp, die Kinderspielstadt und die Kinderuni.

Ungarndeutsches Museum; Foto: ifa/ Fulajtár

Kulturassistentenprogramm

Jeder Gegenstand hat eine bewegende Geschichte...

ifa | Die  Kultur der deutschsprachigen Bevölkerungsgruppen zu bewahren und zu vermitteln – das ist das Ziel des Ungarndeutschen Museums in Tata. ifa-Kulturassistentin Katinka Árendás hat ein halbes Jahr dort gearbeitet. Sehr spannend fand sie es, eine Onlineausstellung zum Thema "Migration" zu organisieren. Ein Erfahrungsbericht über ihre Arbeit dort

Foto: James Cridland -Crowd via Flickr (CC-BY-2.0)

Internetportal

So tickt Deutschland

Auswärtiges Amt | Wie soll sich die Welt über Deutschland informieren und wie lässt sich ein möglichst positives Bild vermitteln? Mit der Internet-Plattform deutschland.de geht das Auswärtige Amt dieser wichtigen Aufgabe nach. Auf neun Sprachen können sich interessierte Menschen dort ein umfangreiches Bild von Deutschland machen. Seit dem 17. Juli ist die Seite unter dem Motto "Wie tickt Deutschland?" mit einem neuen Look online. Besonders junge Menschen will das Auswärtige Amt dabei erreichen. Das Design ist vor allem für Smartphone-Nutzerinnen und Nutzer optimiert. Damit soll das positive Deutschlandbild auf längere Sicht erhalten bleiben, denn die Gunst um die Weltöffentlichkeit ist hart umkämpft. Immer mehr Staaten investieren verstärkt in die strategische Auslandskommunikation.

Foto: Andy Roast (CC BY-NC 2.0) via Flickr

Bildungsprojekt aus Jordanien

Science League erhält Auszeichnung der Universität Manchester

ifa | Das vom ifa angestoßene Projekt Science League von Hamza Arsbi wurde mit dem Preis für "außergewöhnlicher Beitrag eines sozialem Unternehmertum" ausgezeichnet. Science Leauge wurde 2012 als Reaktion auf das schlechte Bildungssystem in Jordanien gegründet. Das Projekt richtet sich an Jugendliche aus dem Nahen Osten, die sich unterschiedlichen Herausforderungen stellen können. 

Mohamed Emugtaba Aamir produziert ein Musikvideo eines traditionellen Kinderliedes. © ifa / Aamir

Musikvideo von sudanesischem Kinderlied

Musik von gestern – Bäume von morgen

ifa Alumni | "Musikclips sind eine Chance, unseren enormen Reichtum an traditioneller Volksmusik jungen Menschen zugänglich zu machen", sagt der sudanesische CrossCulture Alumnus und Filmemacher Mohamed Emugtaba Aamir. Eine Chance und Herausforderung zugleich, denn die Zahl hochwertig produzierter Musikclips in Afrikas drittgrößtem Land ist bisher noch verschwindend gering.

Foto: Erdem Dindar (CC0), via Pixabay

Erste Frauenmoschee in Kopenhagen

Der Ruf der Muezzina in der Tradition des Propheten

qantara.de | In Europas erster Frauenmoschee in Kopenhagen finden regelmäßig Freitagsgebete statt. Aktuell steht die Eröffnung einer islamischen Akademie kurz bevor, an der künftig Imaminnen für Dänemark ausgebildet werden sollen – ein Novum. Ulrike Hummel berichtet aus Kopenhagen.

Foto: Quinn Dombrowski, (CC BY-SA 2.0), via Flickr

Österreichs Bundespräsident und die Islamophobie-Debatte

Ein Zeichen der Solidarität und des Mutes

qantara.de | Mit seinen kritischen Äußerungen über die grassierende Angst vor dem Islam in seinem Land setzt Österreichs neuer Bundespräsident Van der Bellen ein wichtiges Signal gegen den in Europa wieder salonfähig gewordenen Rassismus und gegen die Stigmatisierung von Muslimen, meint Farid Hafez.

Foto: ifa / Grimke

Mind_Netz

Journalisten der deutschen Minderheiten vernetzen sich in Prag

ifa | Im Mai 2017 trafen sich in Prag Journalistinnen und Journalisten von Zeitungen und Radiosendungen der deutschen Minderheiten in Mittel- und Südosteuropa sowie Russland und Kasachstan zu einem Arbeits- und Netzwerktreffen. Viele sahen sich zum ersten Mal persönlich, doch alle kannten sich bereits durch die Zusammenarbeit bei Mind_Netz. Bereits seit November 2016 kooperieren die Minderheitenredaktionen bei der gemeinsamen Social-Media-Plattform mit der Mind_Netz-Redaktion des ifa in Stuttgart. Mind_Netz veröffentlicht auf Facebook, VKontakte und Twitter täglich die spannendsten Beiträge aus den deutschen Minderheitenmedien für ein junges, internationales Publikum.

Foto: Robert Zunikoff (CC0 1.0) via unsplash

Untie to Tie

Chaos-Welt? Edouard Glissant und die Frage der Universalität

ifa | Im Rahmen der Ausstellung "Untie to Tie" der ifa-Galerie Berlin, hat Markus Messling, vom Centre Marc Bloch Berlin, ein Essay über den Schriftsteller, Literaturtheoretiker und Philosoph Édouard Glissant veröffentlicht.

Bildergalerie

Dabkeh Flash Mob in Bremen

ifa | Tanz als eine Einladung, mehr über das Leben in den palästinensischen Gebieten zu erfahren: Osama Awwad, Tänzer, Choreograph und Dramaturg aus Bethlehem, inszeniert in Bremen den arabischen Folkloretanz Dabkeh als Flash Mob. Verschiedene Orte der Stadt, wie der Marktplatz oder der Hauptbahnhof, werden dabei zur Bühne. Der Tanz öffnet Türen für Gespräche und ermöglicht Einblicke in das palästinensische Alltagsleben.

Foto: Andreas Mortonus (CC BY 2.0), via Flickr

ifa Media

Global Citizenship. Perspektiven einer Weltgemeinschaft

ifa | Kann man Weltbürgertum lernen? In welcher Form findet solch eine Bildungspraxis statt? Im vierten Band der Reihe "Perspektive Außenkulturpolitik" betrachten internationale Autoren die in vielen "kleinen Kosmopolitismen" schon praktizierte Weltgemeinschaft. Von der olympischen Idee und digitalen antiken Quellensammlungen ist ebenso die Rede wie von der Notwendigkeit eines "Weltgewissens" und den Schwierigkeiten supranationaler Verständigung.

Die Lange Nacht der Ideen

17 Orte – 17 Ideen

Menschen bewegen | Alya Sebti, Leiterin der ifa-Galerie Berlin, erzählt im Vorfeld der "Langen Nacht der Ideen", warum der Ansatz "Kulturen verbinden" zu ihr passt und wie die ifa-Galerie Menschen mit unterschiedlichen Backgrounds zusammenbringt.

Foto: Daniel Burka

Sonderpresseschau

Türkei aktuell: Kunst, Kultur, Wissenschaft

ifa | Seit dem Frühjahr 2016 häufen sich die Medienberichte über die Lage von Wissenschaftlern, Journalisten, Kulturschaffenden und Künstlern in der Türkei: Ausreiseverbote für Akademiker, Entlassungen an Theatern und Schließungen von Zeitungsredaktionen erregen international Aufsehen. Die Politik von Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat Folgen für Universitäten, die Kunst- und Kulturszene und die Pressefreiheit im Land. Die ifa-Sonderpresseschau "Türkei aktuell: Kunst, Kultur, Wissenschaft" liefert einen umfassenden Überblick über aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen am Bosporus.

MindNetz-Treffen 2016; Foto: Helge Haas

Artikel

MindNetz: Ein junges Medienportal auf Deutsch

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien | Soziale Netzwerke als Chance für deutschsprachige Redaktionen. Von Philipp Hochbaum

Video

CrossCulture Workshop 2016

ifa | Im August 2016 haben wir drei Stipendiaten des CrossCulture Programms beim Workshop in Stuttgart getroffen. Aus erster Hand wollten wir von ihnen wissen: "Welche Rolle spielt interkulturelle Bildung?

Gibt es einen Ausschaltknopf für asymmetrische Machtbeziehungen? Foto: Sylvain Naudin (CC BY-SA 2.0), via Flickr

Studie

Can Asymmetrical Cooperation be Legitimised?

ifa | Wird es je ein ausgeglichenes Machtverhältnis zwischen dem Globalen Norden und Globalen Süden geben? Welche Potenziale und Vorteile bieten assymetrische Formen der Zusammenarbeit? Wie legitim sind sie? Diese und weitere Fragen untersucht die vom ifa herausgegebene Studie "Can Asymmetrical Cooperation be Legitimised?". Als Untersuchungsgegenstand dient die deutsch-tunesische Zusammenarbeit im höheren Bildungssektor im Rahmen des DAAD-Programmes 'Tunesia in Transition'.

Foto: Aaron Burden (CC0 1.0), via Unsplash

Sonderpresseschau

Kulturschock Trump?

Folgen der US-Politik für Kunst, Kultur und Wissenschaft

ifa | Ein Dekret jagt das andere: Schon in den ersten Tagen seiner Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump die politische Welt der USA verändert. Auch Kunst, Kultur und Wissenschaft sind von dieser Politik betroffen. US-amerikanischen Universitäten droht der 45. Präsident der Vereinigten Staaten mit finanziellen Kürzungen. Der Einreisestopp für Menschen aus sieben muslimisch geprägten Ländern beeinträchtigt den internationalen Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsaustausch. Doch Trumps "Executive orders" bleiben nicht ohne Gegenwind: Museen und Universitäten wehren sich gegen die zunehmende Abschottung nach außen. Mit der Sonderpresseschau "Kulturschock Trump?" gibt das ifa einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in den USA und setzt sich mit den Konsequenzen für Kunst, Kultur, Sport, Medien und Wissenschaft auseinander.

Tim Marshall via unsplash

 ifa Edition Kultur und Außenpolitik

Zivilgesellschaftliche Akteure in der Außenpolitik

Chancen und Perspektiven von Public Diplomacy

ifa | Das außenpolitische Wirken zivilgesellschaftlicher Akteure wird von staatlicher Seite oft nicht anerkannt. Die Akteure müssen sich zudem Herausforderungen wie dem Zivilgesellschaftsverständnis vor Ort und der Frage nach der Grenze zu wirtschaftlichen Akteuren stellen. Die 2016 im Forschungsprogramm "Kultur und Außenpolitik" von Robert Lohmann, Daniel Göler und Isabel Vollmer erstellte Studie schlüsselt die Bandbreite des außenpolitischen Handelns deutscher zivilgesellschaftlicher Akteure auf und fordert eine größere konzeptionelle Klarheit. 

ifa Media: Zivilgesellschaftliche Akteure in der Außenpolitik. Chancen und Perspektiven von Public Diplomacy

Video [2:45min]

Reframe Islam: Ein Fotoprojekt bricht mit Stereotypen gegenüber Moslems 

hd-campus.tv | Der algerische Fotograf Nassim M. Hadj Benali kämpft mit seinen Fotografien lächelnder Muslime gegen Stereotype und Vorurteile. Statt der in der westlichen Welt weit verbreiteten Bilder grimmig dreinblickender Muslime hat er strahlende Gesichter aufgenommen – in Moscheen in Deutschland und den USA. Die Ausstellung "Re-Frame Islam" mit Hadj Benalis Fotos ist noch bis 14. April im d.a.i. in Tübingen zu sehen.
Video von Valerie Burgahn, Valentin Betz und Samuel Zink 

CrossCulture Programm: Erfahrungsbericht Nassim M. Hadj Benali

Havanna, Kuba © Albia Consul

Deutsch-kubanische Kultur- und Bildungsbeziehungen

Kuba öffnet sich – Kultur und Bildung als Motor?

ifa | Mit dem Tod Fidel Castros steht Kuba dieser Tage im Fokus der Öffentlichkeit. Vorangegangen waren die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zu den USA und der Besuch Barack Obamas im März 2016. Der Tourismus wächst stetig und mit den ausländischen Urlaubern fließen Devisen ins Land, die für viele Kubaner eine willkommene Einnahmequelle sind. Eine Öffnung des Landes scheint vielen Beobachtern unaufhaltsam. Kubanische Intellektuelle und Kulturschaffende hoffen auf mehr Freiheit und einen intensiveren Austausch mit dem Ausland. Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik spielt hier eine wesentliche Rolle.
Interview mit Bert Hoffmann, Experte des ifa-Forschungsprogramms

KULTURAUSTAUSCH I/2017

KULTURAUSTAUSCH I/2017

Trink doch was, Fatuma!

kulturaustausch.de | Vom Feierabendbier bis zum Absacker – wie deutsche Trinkgewohnheiten auf andere wirken
Von Fatuma Musa Afrah

HIGH LINE – Postfossile Infrastrukturen; New York, öffentlicher Park, Teilbereich 2009 eröffnet; Team: James Corner Field Operations mit Diller Scofidio + RenfroHigh Line; Foto: © Iwan Baan

Post-Oil City: Urban Systems 

From Community Gardens to Vertical Farming

City planners the world over are discussing urban agriculture. According to experts 60% of the world’s population will live in cities by the year 2030. Even today, 70% of the world’s CO² emissions are due to cities, to a large part originating from transportation and the supply of food. In order to achieve sustainability, transit distances must be reduced and food networks at the local and regional levels must be activated.
By Carolin Mees

AKUPUNKTUR – Radial-konzentrische Stadt, Curitiba; Realisierung ab 1965; Team: Instituto de Pesquisa e Planejamento Urbano de Curitiba (IPPUC), Jaime Lerner; Foto: Station des Schnellbusnetzes, 1974, © Jaime Lerner

Post-Oil-City: Urban Transit

Learning from Curitiba

The Successes and Failures of an Early Instance of Urban Acupuncture. By Stefan Gruber

new olds. Workshop mit Laura Bernhardt und Daniel Juric in Nanjing; Foto: Lao XU (Hongwei XU), © ifa

Workshop in Nanjing

Lotuswurzel und Sauerkraut

ifa | In Chinas Straßen duftet es nach Gekochtem, Gedämpftem, Gebratenem und Gebackenem – durch die zahlreichen Garküchen ist das Thema Essen omnipräsent. Was zeichnet die chinesische Straßenküche aus? Welche Besonderheiten gibt es bei der Zubereitung? Welche Geräte werden verwendet? Und was ist der Unterschied zur deutschen Küche? Von Laura Bernhardt und Daniel Juric

Rüdiger Stehn: Ägypten 1999 (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Taha Husain und die Demokratisierung der Bildung in Ägypten

Das Meer des Wissens

qantara.de | Der ägyptische Autor Taha Husain hat bereits Ende der dreißiger Jahre gewusst, dass die Zukunft Ägyptens von der Reform seines Bildungssystems abhängt. Seine Schrift "Die Zukunft der Bildung in Ägypten" ist ein Plädoyer für ein aufgeklärtes, demokratisches und mediterranes Ägypten. Von Andreas Pflitsch

Gigi Ibrahim: Tahrir (CC BY 2.0) via Flickr

Politischer Reformstillstand nach der Arabellion

Logik der Macht

qantara.de Die arabische Welt ist in einem riesigen Kreislauf der Gewalt gefangen. Zugleich sind die Reformer innerhalb und außerhalb der Regime isoliert. Die Befürworter der Gewalt dagegen spüren Auftrieb und werden immer zahlreicher. Und sie sind davon überzeugt, dass die Zukunft der Gewalt gehört. Von Shafeeq Ghabra

 

 

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Nachrichten / Presseschau

Mehr als 1.800 deutsche Partnerschulen im Ausland

Initiative Partnerschulen im Ausland erfolgreich

news4teachers.de | 24.05.2018

Russia Today will nicht informieren, sondern verunsichern

Berichterstattung russischer Medien

tagesspiegel.de | 24.05.2018

Forderungen nach Europäischen Universitäten:

Eine Frage der Integration

daad.de | 24.05.2018

Veranstaltungen

21.06.2018 | Deutsche Botschaft, Prag
Deutsche-tschechische Beziehungen
Tag der Offenen Tür in der Deutschen Botschaft in Prag
Foto: James Cridland via Flickr (CC-BY-2.0) / ifa
Scott Webb, via Unsplash