24.05.2018, 19:00 - 21:00 Uhr | ifa-Galerie Stuttgart

Einmischung erwünscht? Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zu Pflicht

Podiumsdiskussion

Kategorie: kunst, kv Stuttgart, Kunstvermittlungen, Stuttgart, Podiumsdiskussionen  
Foto: Campact (CC BY-NC 2.0), via Flickr

Nicht erst seit dem Widerstand gegen das Bahnprojekt "Stuttgart 21", auf den der Begriff "Wutbürger" zurückgeht, etablierten die Stuttgarter eine lebendige Protestkultur. Schon davor gab es Proteste, wie sie die Ausstellung "Kessel unter Druck. Protest in Stuttgart 1945-1989" im Stadtarchiv Stuttgart noch bis zum 15. Juni 2018 zeigt. Protest kann und soll ein öffentliches Forum sein, in dem unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen und Lösungen oder Kompromisse entwickelt werden. Einmischung und Widerstand sind legitime Mittel, zu gesellschaftlicher Veränderung nicht nur aufzurufen, sondern sie auch zu gestalten. 
Am Beispiel lokaler Stuttgarter Initiativen wird ausgelotet, wie sich Widerstand verstehen lässt – sei es als "Gegenpol zur Macht" (Michel Foucault), als "revolutionäre Utopie" (Antonio Gramsci), als "kollektiver Prozess" (Pierre Bourdieu), regulativ oder revolutionär.

Impulsreferat

Inken Gaukel, Kuratorin der Ausstellung „Kessel unter Druck“

Es diskutieren

Christian Blank, Attac Stuttgart
Johannes Pudenz, Pulse of Europe, Stuttgart
Peter Grohmann, Die Anstifter, Stuttgart

Im Rahmen der ifa-Ausstellung "Aufstand: Das langsame Aufkündigen der Zukunft" in der ifa-Galerie Stuttgart vom 27. April bis 24. Juni 2018