Grafik eines Netzwerks von verbundenen Punkten die in der Gesamtheit ein Auge ergeben

Disentangled 2017; © Nelles / Al-Badri

 

 

Technoheritage und Restitution.

ifa-Galerie | Berlin | 13.06.2019 | 19.00 – 21.00

Gespräch | Im Gespräch gehen die Künstlerin Nora Al-Badri und der Anthropologe Jonas Tinius Fragen aus der Restituionsdebatte nach und gehen dabei insbesondere auf Themen wie Remix, Viralität und maschinelles Lernen ein. Ausgehend von den künstlerischen Arbeiten und Projekten von Nora Al-Badri fragen sie, ob sich in diesen Feldern neue sinnvolle Sichtweisen auf Restitution eröffnen können.

Welche Perspektiven auf Originalität, Authentizität und Materialität bietet die Idee des “Technoheritage”? Wie könnte ein digitales Museum für Raubkunst oder verlorene Gegenstände aussehen – und welche Verantwortung hätten Künstler/-innen und Anthropologinnen und Anthropologen für die Konzeption einer solchen neuen Infrastruktur? Werden Objekte in einer digitalen Sphäre zu neuen Objekten: zugänglicher, demokratischer? Fordert dies das Monopol des Museums als Gatekeeper von kulturellem Erbe heraus?

Die beiden betrachten eine andere Möglichkeit, die digitale Sphäre als neuen öffentlichen Raum im Kontext der Debatte um Restitution und Kunst zu verstehen.
Das Veranstaltung findet in englischer Sprache statt mit der Möglichkeit der Übersetzung ins Deutsche bei Bedarf. Die anschließende Diskussion findet in Deutsch und Englisch statt.

 

Nora Al-Badri ist eine multidisziplinäre Medienkünstlerin mit deutsch-irakischem Hintergrund. Sie lebt und arbeitet in Berlin und studierte Politikwissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Seit 2009 arbeitet sie in einigen ihrer Arbeiten zusammen mit Jan Nikolai Nelles. Nora Al-Badri wird von Nome Gallery Berlin vertreten.
Weitere Informationen: www.nora-al-badri.de

Jonas Tinius ist Kunstanthropologe und Post-doctoral Research Fellow am Making Differences Projekt des Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage (CARMAH) am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin. In seiner Forschung untersucht er, wie sich Kuratorinnen und Kuratoren, zeitgenössische Künstler/-innen und Kunstinstitutionen in Berlin kritisch mit den Themen Alterität und Diversität auseinandersetzen.
Weitere Informationen: www.jonastinius.com

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Adresse und Öffnungszeiten
ifa-Galerie Berlin
Linienstraße 139/140
10115 Berlin
Tel. +49 30 284491 40

Dienstag – Sonntag: 14.00 – 18.00 Uhr
Montag und an Feiertagen geschlossen

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