Internationale Kulturbeziehungen werden nach wie vor weitgehend mithilfe von Infrastrukturen durchgeführt, die vom Erbe des europäischen Übersee-Kolonialismus geprägt sind. Wie kann daher epistemologischer Pluralismus in der Praxis und Forschung dieser Beziehungen erreicht werden? Welche Rolle spielen dabei Stimmen aus dem Globalen Süden, einer globalen Mehrheit mit spezifischen Erfahrungen von Unterdrückung und Emanzipationsbewegungen? Die Autor:innen geben konkrete Empfehlungen, wie internationale Kulturbeziehungen wirksam dekolonialisiert werden können.


