Neuanfänge in Kunst und Kultur nachhaltig gestalten
Diese Studie untersucht die Situation von in Deutschland neu ankommenden Künstler:innen aus Ländern, in denen die Kunst- und Meinungsfreiheit soweit eingeschränkt ist, dass sie ihre Arbeit nicht mehr länger dort ausüben können, ohne sich in Gefahr zu bringen. Den Ausgangspunkt bilden internationale Schutzprogramme, die gefährdeten Künstler:innen einen temporären Schutz bieten, allerdings nicht unbedingt eine längerfristige Etablierung erleichtern. Welche Möglichkeiten der künstlerischen Weiterarbeit und Vernetzung gibt es in Deutschland? Welche Potentiale bieten dabei Diaspora-Gemeinschaften und diasporische Kulturorganisationen für eine nachhaltige Etablierung in der Kunst- und Kulturbranche? Wie können sie gestärkt werden, um bestehende und neue Angebote für neu Ankommende nachhaltig gestalten zu können und die Wahrung kultureller Rechte und künstlerischer Freiheit zu gewährleisten?

