Eine globale Perspektive auf politische und technische Entwicklungen
Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend Teil des täglichen Lebens und auch das öffentliche Bewusstsein für die Notwendigkeit einer inklusiven KI ist gewachsen. Dies liegt vor allem an Repräsentationsproblemen aktueller KI-Systeme und der Konzentration der KI-Entwicklung auf wenige Länder im Globalen Norden. KI-Systeme spiegeln bestimmte (dominante) kulturelle Normen wider und verstärken diese. Dabei werden nicht-westliche Sprachen, Erkenntnissysteme und Gemeinschaften marginalisiert und es entstehen systemische Risiken durch algorithmic bias, digitalen Kolonialismus und kulturelle Homogenisierung.
Wie können politische Entscheidungsträger:innen KI inklusiver gestalten und ethische Grundsätze besser durchsetzen? Welche Maßnahmen für inklusives KI-Design und entsprechende Politik gibt es bisher? Wie kann der Bereich der internationalen Kulturbeziehungen die Bemühungen um eine inklusivere KI unterstützen? Der Bericht enthält auch ein Policy Toolkit für politische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die KI-Governance die kulturellen Rechte im digitalen Raum unterstützt, die regionenübergreifende Zusammenarbeit fördert und Kultur in den Mittelpunkt einer ethischen und inklusiven KI-Zukunft stellt. (Englisch)
