"Der Westen musste nicht im Osten ankommen"
Die Folgen der Transformation nach 1989/1990 für die Kunstwelt
Anlässlich des 35. Jahrestags der Öffnung der Berliner Mauer reflektierte das Symposium am 8. und 9. November 2024, wie die Transformation nach 1989/1990 sowohl individuell als auch kollektiv erlebt wurde. Auf diesem Symposium begegneten sich Zeitzeug:innen der 1990er-Jahre und jüngere Akteur:innen, um Erfahrungen zu teilen und in den produktiven Austausch über Kontinuitäten wie Veränderungen zu treten: Was ist verloren gegangen? Wo wurde das Zusammenwachsen produktiv gemacht? Welchen Einfluss haben Wirtschaftsstrukturen? Gibt es heute eine Ost-Kunstszene? Und wenn ja, was zeichnet sie aus? Wie ist die institutionelle Kunstszene im Osten aufgestellt? Und wie sichtbar sind Kurator:innen und Künstler:innen mit Ost-Biografie in Institutionen?
Aufbauend auf diesen Fragen hat das Symposium im Hamburger Bahnhof, der während der deutschen Teilung direkt an der Berliner Mauer lag, zur Vernetzung beigetragen sowie konkrete Wünsche und Ideen für die Zukunft formuliert.