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Deckblatt der Studie "Artificial Intelligence and International Cultural Relations. Challenges and Opportunities for Cross-Sector Collaboration. Octavio Kulesz"

Welche Auswirkungen hat Künstliche Intelligenz auf die internationalen Kulturbeziehungen?

Neue ifa-Studie zeigt Herausforderungen und Chancen für die sektorübergreifende Zusammenarbeit

Berlin/Stuttgart, 08.07.2024 – Künstliche Intelligenz (KI) hat Einfluss auf nahezu jeden Aspekt der internationalen Kulturbeziehungen. Doch wie gestalten sich die vielschichtigen Auswirkungen von KI auf die globale kulturelle Dynamik genau? Welche Herausforderungen und Chancen bringt KI für die Meinungsfreiheit, Privatsphäre und kulturelle Vielfalt im internationalen Kontext mit sich? Welche Rolle spielen bei der Gestaltung dieser Dynamik Akteure wie öffentliche Einrichtungen, Kulturinstitutionen, Technologieunternehmen und Zivilgesellschaft? Diese Fragen und mehr untersucht die neue ifa-Studie „Artificial Intelligence and International Cultural Relations“. Dabei werden der geopolitische Wettbewerb, das Nord-Süd-Machtgefälle und neue regulatorische Rahmenbedingungen berücksichtigt.  

Der Autor Octavio Kulesz skizziert in der ifa-Studie Möglichkeiten, wie KI zur Steigerung des kreativen Potenzials in Kunst und Kultur beitragen und Übersetzungstools die internationale Zusammenarbeit erleichtern können. Der Fokus liegt aber auf den Herausforderungen, die sich durch KI für den Schutz der Menschenrechte und der Gleichberechtigung auf internationaler Ebene ergeben.  

Schon jetzt verstärkt KI bestehende Ungleichheiten und wirkt sich auf die Glaubwürdigkeit von Informationen aus. Dies geschieht inmitten eines sich verschärfenden geopolitischen Wettbewerbs und einer weltweiten Suche nach neuen Rahmenbedingungen für technologische Regulierung.  

Institutionen, die sich mit internationalen Kulturbeziehungen befassen, müssen jetzt strategisch zur ethischen und verantwortungsvollen Entwicklung und Regulierung von KI beitragen, so der Studienautor Octavio Kulesz.  Darüber hinaus sollten sich diese Institutionen aktiv an der Neugestaltung der Narrative zu KI beteiligen, die letztlich die politischen Maßnahmen in diesem Feld beeinflussen. 

Im Hinblick auf den bevorstehenden UN Summit of the Future im September 2024 bietet die ifa-Studie eine Einführung in das Thema KI und seine möglichen geopolitischen, kulturellen und gesellschaftlichen Auswirkungen.  

Zentrale Ergebnisse der Studie werden am 9. Juli 2024 in der digitalen Veranstaltung „Künstliche Intelligenz in den internationalen Kulturbeziehungen: Segen oder Fluch?“ diskutiert mit 

  • Octavio Kulesz ist Philosoph, digitaler Verleger, Direktor von Teseo, Experte des ifa-Forschungsprogramms „Kultur und Außenpolitik“. 

  • Amy Sample Ward, CEO von NTEN 

  • Martin Rauchbauer, ehemaliger Tech-Botschafter Österreichs im Silicon Valley, Gründer & Co-Direktor von Tech Diplomacy Network 

  • Moderation: Luba Elliott, Kuratorin, Produzentin und Forscherin im Bereich KI in der Kultur- und Kreativindustrie 

Die Veranstaltungssprache ist Englisch. Hier können Sie sich kostenlos anmelden

Über das ifa

Das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen setzt sich gemeinsam mit Partnern weltweit ein für die Freiheit in Kunst, Forschung und Zivilgesellschaft. Es gibt Aktivist:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen eine Stimme, fördert Kooperationen und verfolgt seine Ziele verstärkt mit europäischen Partnern. Basierend auf seinen Kernkompetenzen Kunst, Forschung und Zivilgesellschaft baut das ifa Netzwerke auf, um nachhaltige Wirkung zu erzielen. Das ifa wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart. www.ifa.de 

 

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ifa – Institut für Auslandsbeziehungen  
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