Gitte Zschoch, Generalsekretärin des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen: "Unter dem Dach des Bundesministeriums des Innern setzt das ifa sein Engagement für deutsche Minderheiten fort: Wir fördern Austausch über Ländergrenzen hinweg und stärken Demokratie nachhaltig – mit besonderem Blick auf Europa und die junge Generation, die die Zukunft demokratischer Gesellschaften mitgestaltet. Das ifa schafft Räume, in denen junge Menschen ihre Perspektiven einbringen und die europäische Gemeinschaft aktiv formen. Wir danken dem Auswärtigen Amt für die langjährige Förderung und das Engagement und freuen uns nun auf die Zusammenarbeit mit dem BMI."
Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten: "Die deutschen Minderheiten sind ein lebendiger Teil unserer Geschichte und Gegenwart. Das Institut für Auslandsbeziehungen ist ein bewährter Partner, der mit seiner besonderen Expertise in den Bereichen Jugend-Empowerment, Medien und Demokratieförderung seit Jahrzehnten deutsche Minderheiten im östlichen Europa und Zentralasien erfolgreich unterstützt. Mit der Bündelung der Zuständigkeiten im Bundesministerium des Innern stärken wir die Sichtbarkeit deutscher Minderheiten und schaffen klare Strukturen für ihre Förderung. Es ist mir ein persönliches Anliegen, mit unserer Förderung insbesondere die jungen Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Minderheiten als Nachwuchskräfte sowie das länderübergreifende Netzwerk zu stärken, damit es seine positive Wirkung kontinuierlich weiter entfalten kann."
Mit dem Übergang der Zuständigkeit wird ein zentrales Vorhaben des Koalitionsvertrages umgesetzt: Künftig bündelt das BMI die Förderung für Heimatvertriebene, Spätaussiedler und deutsche Minderheiten. So soll ihre kulturelle Identität gestärkt, ihre Rolle als Vermittler ausgebaut und die Unterstützung weiterentwickelt werden. Das umfasst auch die Zuständigkeiten für Kultur-, Gesellschafts- und Medienbeziehungen für die deutsche Minderheit und damit die Förderung der deutschen Minderheiten durch das ifa.
Das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen schafft mit seiner Arbeit in Kunst und Zivilgesellschaft weltweit Verständnis und Vertrauen zwischen Menschen. Es fördert demokratische Zivilgesellschaften und setzt sich ein für Freiheit in Kunst, Wissenschaft und Medien. Es bereichert Debatten, erweitert Perspektiven und bringt sein internationales Wissen und seine Netzwerke in Kunst und Kultur, Politik und Gesellschaft ein. Das ifa wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.
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