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FAQ: Qantara.de am ifa – Institut für Auslandsbeziehungen

FAQ zu Qantara.de am ifa – Institut für Auslandsbeziehungen

Ab dem 1. Juli 2024 wird Qantara.de durch das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen weitergeführt. Was ist neu?

Zum 1. Juli 2024 geht die Trägerschaft von Qantara.de von der Deutschen Welle zum ifa – Institut für Auslandsbeziehungen über. Mit dem Wechsel wird ein neues, unabhängiges Redaktionsteam unter Leitung des neuen Chefredakteurs Jannis Hagmann aufgebaut. Bis die neue Redaktion ihre Arbeit beginnt, übernimmt das ifa die redaktionelle Verantwortung. In der Zwischenzeit werden weiterhin Hintergrundbeiträge in den drei Sprachen Arabisch, Englisch und Deutsch veröffentlicht. Das heißt, das Wichtigste bleibt gleich: Durch fundierte Beiträge von internationalen Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Autor:innen fördert Qantara.de die Verständigung zwischen den europäischen und islamisch geprägten Gesellschaften.

 

Was passiert mit den bisherigen Inhalten auf Qantara.de?

Rund 85% aller Autor:innenbeiträge in den drei Sprachen Arabisch, Englisch, Deutsch, die in den vergangenen 20 Jahren auf Qantara.de erschienen sind, bleiben erhalten. Die Arbeit der Autor:innen und der Redaktion aus dieser Zeit wird somit weiter öffentlich zugänglich sein. Das sind vor allem Beiträge mit Urheberrechtshinweis "Qantara" und "Deutsche Welle". Zu den Beiträgen, die bislang noch nicht übertragen werden konnten, gehören u.a. Zweitverwertungen aus tagesaktuellen Medien, die aus rechtlichen Gründen ab sofort nur auf den Originalportalen abrufbar sind, sowie vorübergehend Beiträge von Kooperationspartnern und Fachzeitschriften, deren Nutzungsrechte das ifa derzeit einholt.

 

Was ändert sich für die Autor:innen, die bisher für Qantara.de geschrieben haben?

Alle bisherigen Autor:innen sind eingeladen, auch weiterhin für das Portal zu schreiben. Sie können differenziert, kritisch und unabhängig berichten. Die Redaktion stellt sicher, dass ausgewogen und multiperspektivisch berichtet wird. Das ifa schätzt die Arbeit und Expertise sowohl der Qantara.de-Redaktion als auch der -Autor:innen. Über viele Jahre hinweg hat die Redaktion mit ihrem Chefredakteur Loay Mudhoon ein hochwertiges Netzwerk aus Journalist:innen und Berichterstatter:innen in der islamisch geprägten Welt geknüpft. Mit der vollständigen Anbindung des Portals an das ifa wurden alle Positionen der Redaktion aus rechtlichen Gründen öffentlich neu ausgeschrieben.

 

Qantara.de und ifa – wie passt das zusammen?

Qantara.de wurde 2003 als Kooperationsprojekt durch die Deutsche Welle mit dem Goethe-Institut, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem ifa gegründet und kommt nun, nachdem die Deutsche Welle über 20 Jahre die Federführung hatte, zum ifa. Die Mission von Qantara.de ist es, Verbindungen zwischen europäisch und islamisch geprägten Gesellschaften herzustellen. Auch das Ziel der Arbeit des ifa ist es, Austausch und Verständigung zu fördern und zu unterstützen. Die Bedeutung von Qantara.de wird erhalten und fortgeführt. Auch in der Zukunft wird Qantara.de am ifa einen wichtigen Beitrag zur sachlichen Auseinandersetzung und zum sensiblen Umgang mit gesellschaftlich relevanten Themen leisten. Das ifa möchte mit seinem über Jahre gewachsenen stabilen Netzwerk in die Zivilgesellschaften noch stärker außereuropäische Perspektiven vermitteln, die ausgewogene Berichterstattung weiterführen und das Verständnis zwischen Europa und den islamisch geprägten Gesellschaften vertiefen. Mit dem Wechsel zum ifa, das eine institutionelle Förderung durch das Auswärtige Amt erhält, ist eine wichtige Voraussetzung für die Verstetigung des Projekts Qantara.de erfüllt.

 

Was ist das ifa?

Das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen ist eine autonome Mittlerorganisation der Auswärtigen Kultur- und Gesellschaftspolitik. Es ist selbstständig tätig und nicht weisungsgebunden. Gemeinsam mit Partnern weltweit setzt das ifa sich ein für die Freiheit in Kunst, Forschung, Medien und Zivilgesellschaft und bringt Menschen zusammen, die sich für eine offene Gesellschaft engagieren. Dazu schafft es analoge und digitale Räume für Begegnung, Austausch, Aushandlung und Ko-Kreation. Es gibt Aktivist:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen eine Stimme. Basierend auf seinen Kernkompetenzen Kunst, Forschung und Zivilgesellschaft baut es Netzwerke auf, um nachhaltige Wirkung zu erzielen. Das ifa wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.
 

Zur Pressemitteilung: ifa setzt künftig Qantara.de um.