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Das Logo des Portals Qantara.de

Das ifa setzt ab 1. Juli 2024 die Dialogplattform Qantara.de um

Neuer Chefredakteur des dreisprachigen Online-Portals wird Jannis Hagmann

Berlin/Stuttgart, 28.06.2024 – Ab dem 1. Juli 2024 stellt sich die Dialogplattform Qantara.de unter Leitung und Trägerschaft des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen neu auf. Das Wichtigste bleibt aber gleich: Durch fundierte Beiträge von internationalen Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Autor:innen fördert Qantara.de kontinuierlich weiter die Verständigung zwischen europäischen und islamisch geprägten Gesellschaften.

Als langjähriger Kooperationspartner von Qantara.de wird das ifa die Bedeutung der Dialogplattform erhalten und fortführen. So wird Qantara.de am ifa auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur sachlichen Auseinandersetzung und zum sensiblen Umgang mit gesellschaftlich relevanten Themen leisten.

Dafür wurden bereits die Rechte an 85 % aller Autor:innenbeiträge, die in den vergangenen 20 Jahren in den drei Sprachen Arabisch, Englisch und Deutsch auf Qantara.de erschienen sind, eingeholt. Das heißt, rund 4.500 Beiträge pro Sprachfassung bleiben erhalten. Die Arbeit der Autor:innen und der Redaktion aus dieser Zeit wird somit weiter öffentlich zugänglich sein. Derzeit holt das ifa die Rechte an weiteren Beiträgen ein, dazu zählen u.a. Textbeiträge von Kooperationspartnern und aus Fachzeitschriften.

Zudem lädt das ifa die bisherigen Autor:innen von Qantara.de ein, weiterhin für das Portal zu schreiben. Sie können wie gewohnt differenziert, kritisch und unabhängig berichten. Eine ausgewogene und multiperspektivische Berichterstattung wird durch die Redaktion gewährleistet. Diese stellt sich ab dem 1. August 2024 unter dem künftigen Qantara.de-Chefredakteur Jannis Hagmann neu auf.

Bis das neue Redaktionsteam seine Arbeit beginnt, übernimmt das ifa in der Übergangsphase die redaktionelle Verantwortung für Hintergrundbeiträge in den Sprachen Arabisch, Englisch und Deutsch. Dafür nutzt das ifa seine mediale Kompetenz und Erfahrungen mit mehrsprachigen Portalen wie "Kulturaustausch – Zeitschrift für Internationale Perspektiven" und der Online-Dialogplattform "Contemporary And". Mittels des über Jahre gewachsenen stabilen Netzwerk in die internationalen Zivilgesellschaften, insbesondere durch die Arbeit des CrossCulture Programms und des Förderprogramms zivik, können außereuropäische Perspektiven stark und frei vermittelt werden.

Gitte Zschoch, Generalsekretärin des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen: "Qantara.de ist ein wichtiges Dialogportal. In den letzten 20 Jahren hat es eine herausragende Arbeit für die Verständigung von europäischen und islamisch geprägten Gesellschaften geleistet. Dies ist der bisherigen Redaktion von Qantara.de zu verdanken. Mit Jannis Hagmann konnten wir einen ausgewiesenen Nahost-Experten und erfahrenen Journalisten für die Fortführung von Qantara.de gewinnen. Das ifa wird die wichtige Arbeit, gerade in Zeiten sich verhärtender Diskurse, in gleicher Qualität, Intensität und Aktualität weiterführen und ausbauen. Mit dem Wechsel zum ifa, das eine institutionelle Förderung durch das Auswärtige Amt erhält, ist eine wichtige Voraussetzung für die Verstetigung des Projekts Qantara.de erfüllt."

Jannis Hagmann, Redakteur für Nahost & Nordafrika (MENA) bei der taz und zukünftiger Chefredakteur von Qantara.de: "Es freut mich sehr, ab August 2024 Qantara.de gemeinsam mit dem dreisprachigen Redaktionsteam fortzuführen. Mit tiefgreifendem Hintergrundwissen werden wir auf Qantara.de nach wie vor ein Gegengewicht zu Desinformation bilden und den Diskursraum durch eine sachliche Auseinandersetzung auch mit sensiblen Themen offen halten. Und mit neuen Konzepten sowie mehrheitlich internationalen Autor:innen werden wir Qantara.de zukunftsfähig machen."

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Übergang von Qantara.de ans ifa hier

 

Über Qantara.de

2003 wurde Qantara.de durch die Deutsche Welle als Kooperationsprojekt mit dem Goethe-Institut, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem ifa gegründet. Seit dem 1. Juli 2023 wurde das Projekt für ein Jahr lang durch das ifa mit der Deutschen Welle umgesetzt. Nun wird das Projekt durch das ifa umgesetzt. Das Auswärtige Amt finanziert Qantara.de seit Gründung.
www.qantara.de

 

Über das ifa

Das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen setzt sich gemeinsam mit Partnern weltweit ein für die Freiheit in Kunst, Forschung und Zivilgesellschaft. Es gibt Aktivist:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen eine Stimme, fördert Kooperationen und verfolgt seine Ziele verstärkt mit europäischen Partnern. Basierend auf seinen Kernkompetenzen Kunst, Forschung und Zivilgesellschaft baut das ifa Netzwerke auf, um nachhaltige Wirkung zu erzielen. Das ifa wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.
www.ifa.de

 

Pressekontakt

ifa – Institut für Auslandsbeziehungen
presse(at)ifa.de
Theresa Brüheim: +49 162 1001121
Miriam Kahrmann: +49 151 2645 5509