Besucherprogramm der Bundesrepublik Deutschland

Seit 2006 konzipiert und organisiert das ifa Themenreisen innerhalb des Besucherprogramms der Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen des Besucherprogramms kommen Multiplikatoren aus der ganzen Welt nach Deutschland, um vor dem Hintergrund eines aktuellen gesellschaftspolitischen Themas politische Konzepte zu erläutern und über Erfahrungen ins Gespräch zu kommen. Sie machen sich mit eigenen Augen ein authentisches, aktuelles und differenziertes Bild von Deutschland und nutzen nicht zuletzt die Chance, sich untereinander zu vernetzen.

Die Reisen beschäftigten sich bisher mit dem Weg zur deutschen Einheit, dem Erinnern an die Weltkriege, der Todesstrafe, Medien(selbst)regulierung, Netzpolitik, den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechten, Religion und Toleranz. Der thematische Schwerpunkt liegt auf Deutschlands Umgang mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts und den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechten, insbesondere dem Verhältnis von Staat und Religion in Deutschland.
Beispielhaft genannt sei die Themenreise 2017 zum Thema „500 Jahre Reformation in Deutschland“. Zu diesem besonderen Jubiläum wurden Geistliche, Historiker und Wissenschaftler aus fünfzehn Ländern eingeladen und besuchten wichtige Reformationszentren und Wirkungsstätten Luthers sowie Planer und Akteure der Jubiläumsfeierlichkeiten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbringen in der Regel eine Woche in Deutschland und absolvieren ein Programm mit Terminen zum inhaltlichen Schwerpunkt der Reisen bei staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren.

Kontakt

Waltraud Iraschko

Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49.711.2225.142