Zu wenig Mittel für Konfliktprävention

27.06.2018
Kategorie: Nachrichten, Nachrichten, akbp, akbp, Kultur und Konflikt  
Foto: Tong Nguyen (CC0) via Unsplash

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Am Montag forderten Sachverständige im Bereich der Konfliktbewältigung bei einer Expertenanhörung des Unterausschusses "Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln" mehr finanzielle Mittel für den Bereich Konfliktprävention und -bewältigung in den Bundeshaushalt 2019 einzuplanen. Dabei bemängelten Peter Wittschorek vom ifa-Förderprogramm "zivik" sowie Martin Vehrenberg vom Konsortium Ziviler Friedensdienst, dass das Engagement in einigen Ländern aufgrund fehlender Förderung reduziert werden musste.

Die beiden Sachverständigen machten darauf aufmerksam, dass ein Großteil der Arbeit von Fachkräften und Nichtregierungsorganisationen vor Ort durchgeführt wird. Es sei wichtig, die lokale Zivilbevölkerung einzubeziehen. Hierzu seien mehr finanzielle Mittel nötig. "Die Pluralität der Akteure ist die Basis für den Erfolg von Friedensprozessen", sagte Vehrenberg. Wittschorek wies auf erfolgreiche Projekte in Kolumbien und auf Sri Lanka hin.