Sitzung des Unesco-Welterbekomitees

03.07.2018
Kategorie: Nachrichten, Nachrichten  
Naumburger Dom; Foto: Torsten Mau (CC BY 2.0) via flickr

Naumburger Dom; Foto: Torsten Mau (CC BY 2.0) via flickr

Auf der 42. Sitzung des Unesco-Welterbekomitees vom 24. Juni bis 4. Juli in Bahrain wurden 19 neue Welterbestätten aufgenommen. 

Aus Deutschland kam unter anderem der Naumburger Dom als bedeutender Kathedralbau des Hochmittelalters hinzu. Die größte Oase der Welt, Al-Hasa in Saudi-Arabien kam ebenso neu auf die Liste wie auch die im Süden Koreas verstreuten buddhistischen Bergklöster Sansa.

Auch mehrere archäologische Stätten wurden hinzugefügt. Eine davon ist Thimlich Ohinga in Kenia. Sie ist ein Beispiel des Trockensteinbaus der ersten pastoralen Gesellschaft am Viktoriasee.

Die mit Flüssen durchzogene Waldlandschaft Pimachiowin Aki in Kanada sowie der Nationalpark Chiribiquete in Kolumbien sind als Naturreservate hinzugekommen.

Insgesamt gibt es weltweit nun 1.092 Unesco-Welterbestätten. Neben den Erweiterungen diskutierte das Komitee über den Erhaltungszustand der Stätten. Dabei ging es unter anderem um Maßnahmen zum Schutz von gefährdetem Weltkulturerbe.