Nicht nur im Dienst der Wirtschaft

14.05.2018
Kategorie: Nachrichten, Nachrichten  
Foto: MD Duran (CC0) via Unsplash

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Auf dem zweitägigen japanisch-deutschen Hochschultreffen in Tokyo Ende April haben Vertretungen aus beiden Ländern wichtige Leitprinzipien für den Hochschulaustausch festgelegt. Besonders wichtig war den 160 Expertinnen und Experten, dass die jeweilige nationale Politik den akademischen Austausch nicht nur aufgrund von wirtschaftlichen Interessen fördert.

"Hochschulen spielen für die wissenschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung eines Landes eine Schlüsselrolle", sagte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz Horst Hippler. So wollen die japanischen und deutschen Vertretungen, dass Hochschulen ihr Know-how sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen zur Verfügung stellen und sich aktiv in Diskurse einbringen.

Die akademische Bildung solle nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch die Persönlichkeit der Studierenden formen. Des Weiteren wollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens in Tokyo die Vielfalt der Disziplinen wahren. Deshalb müsse die Zusammenarbeit unabhängig von wirtschaftlichen Interessen auf allen Ebenen und in sämtlichen Fachbereichen gefördert werden. 

Die vierte gemeinsame Konferenz des Japan Committee of Universities for International Exchange, der Hochschulrektorenkonferenz und des Japanisch-Deutschen Zentrum Berlins knüpft damit an festgelegte Leitprinzipien aus dem Jahr 2016 an und bestärkt diese.