Neue Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission

11.06.2018
Kategorie: Nachrichten  
Foto: Pressefoto Maria Böhmer

Foto: Pressefoto Maria Böhmer; https://www.maria-boehmer.de/image/inhalte/media/Maria_Boehmer.jpg

Vergangenen Freitag wählte die Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission Maria Böhmer in Bamberg zur Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission. Damit löst sie Verena Metze-Mangold ab, die das Amt die letzten vier Jahre innehatte.

Zuvor war Maria Böhmer als Staatsministerin des Auswärtigen Amtes und Sonderbeauftragte für das UNESCO-Welterbe, Kulturkonventionen und Bildungs- und Wissenschaftsprogramme tätig. Zudem war sie Vorsitzende des UNESCO-Welterbekomitees. Zu ihren Aufgabenbereichen gehörte unter anderem die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik.

Böhmers ist besonders wichtig, dass die Deutsche Kommission Beiträge zu den zentralen Themen Wissenschaft, Bildung, Kultur und Kommunikation leistet. Sie sieht die Deutsche UNESCO-Kommission durch ihre Unabhängigkeit in einer Vorreiterrolle für Einrichtungen andere Länder. Deshalb sei zeitnah eine dementsprechende Ausstattung der Kommission nötig, wie sie im Koalitionsvertrag beschlossen wurde, so Böhmer. Der UNESCO misst sie außerdem eine große Bedeutung bei, das System multilateraler Beziehungen aufrecht zu erhalten. Um die UNESCO in ihrer Stärke am Leben zu erhalten, solle diese sich kontinuierlich weiterentwickeln. Zu diesem Prozess will Böhmer in ihrer Arbeit in der Deutschen Kommission beitragen.

In Bamberg wurden außerdem sieben deutsche Traditionen in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen, darunter künstlerische Drucktechniken und das Bauhüttenwesen.