Mittelerhöhung für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik

04.07.2018
Kategorie: Nachrichten, akbp, akbp, Nachrichten  
Foto: Steve John (CC0) via Unsplash

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Gestern hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages bei seiner Bereinigungssitzung für den Bundeshaushalt 2018 beschlossen, die Mittel für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) um 50 Millionen Euro zu erhöhen.

Davon gehen 15 Millionen Euro an das Goethe-Institut. Zusätzliche 3 Millionen Euro erhält die Philipp-Schwartz-Initiative für gefährdete Forscher der Alexander von Humboldt-Stiftung. Mit weiteren 1,5 Millionen Euro wird die Martin Roth-Initiative zum Schutz gefährdeter Künstler des ifa unterstützt. Außerdem gehen 9 Millionen Euro an den Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD sowie 3 Millionen an das Netzwerk der Partnerschulen im Ausland PASCH.

Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt, äußerte sich positiv zu dem Beschluss: "Das ist ein deutliches Signal und stärkt unser Eintreten für die Freiheit von Kunst, Kultur und Wissenschaft weltweit."

Außerdem beschloss der Haushaltsausschuss den Etat für Kultur und Medien von Kulturstaatsministerin Monika Grütters auf rund 1,78 Milliarden Euro zu erhöhen. Dem Auslandssender Deutsche Welle wurden dabei die bereits im Regierungsentwurf vorgesehenen 28 Millionen Euro zugesichert. Hinzu kommen weitere 7 Millionen Euro für den Ausbau des türkischsprachigen Angebotes.