Mangelnde China-Kompetenz

07.05.2018
Kategorie: Nachrichten, akbp, akbp  
Foto: Yiran Ding via Unsplash

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In einer Studie hat das Mercator Institut für Chinastudien, kurz MERCIS, mangelnde China-Kompetenz in Deutschland festgestellt. Darunter fallen Sprach- und Landeskenntnisse sowie interkulturelle Kompetenzen. Grund hierfür seien vor allem fehlende und zu kurze Aufenthalte von Deutschen vor Ort. 

Heute Abend stellt das MERCIS die Publikation "China kennen. China können. Ausgangspunkte für den Ausbau von China-Kompetenzen in Deutschland" in Berlin vor. Auf deren Grundlage wollen das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Kultusministerkonferenz den Austausch zwischen China und Deutschland auf Bundes- und Landesebene weiter fördern und ausbauen. 

"Kluge deutsche Außenpolitik braucht Länderkompetenzen", sagte Andreas Görgen, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt. China köme dabei eine besondere Rolle zu.
Bereits in der Vergangenheit setzten die erwähnten Einrichtungen in ihren Zuständigkeitsbereichen mehrere Projekte zur Förderung des Austausches mit China in den Bereichen Bildung und Wissenschaft sowie Wirtschaft und Kultur um. 

Beim 7. Deutsch-Chinesischen Mediendialog des Auswärtigen Amts heute Abend in Berlin kommen beispielsweise Journalisten und Medienschaffende aus den beiden Ländern zusammen. Sie werden sich in kritischen Diskussionen und gegenseitigem Austausch mit aktuellen Themen der Medienpolitik der beiden Länder auseinandersetzen.

Das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Kultusministerkonferenz sehen eine steigende internationale Bedeutung von China im wirtschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Bereich.