Kulturelles Erbe als Thema der Außenpolitik

08.10.2018
Kategorie: Nachrichten, Nachrichten, akbp, Kultur und Konflikt  
Palmyra Sunset; Foto: Ed Brambley (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Palmyra Sunset; Foto: Ed Brambley (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Morgen eröffnet Außenminister Heiko Maas die Konferenz "Das kulturelle Erbe in der Krise – Prävention, Schutz und Post-Desaster-Rehabilitation". Die Konferenz des Archeological Heritage Networks und des Auswärtigen Amts bringt deutsche und internationale Expertinnen und Experten aus dem Bereich Denkmalschutz und Kulturerhalt zusammen, um mögliche Handlungsstrategien und Lösungsansätze zum Schutz gefährdeter Kulturgüter zu erörtern.

Krieg, Naturkatastrophen und klimatische Bedingungen gefährden weltweit Kulturgüter und historische Stätten. Somit werden politisches Handeln und internationale Kooperationen zum Schutz des kulturellen Erbes immer bedeutender und zum Thema der deutschen Außenpolitik.

Zum Abschluss der Konferenz findet die Ausstellung "Kulturwelten – Außenpolitik für das kulturelle Erbe" statt. Dabei werden verschiedene Projekte weltweit vorgestellt, die das deutsche Engagement im Bereich Kulturerhalt zeigen. Die Ausstellung wird von Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt, eröffnet. "Konservierungsmaßnahmen nach dem Erdbeben in Myanmar, die Digitalisierung eines Radio-Archivs in Afghanistan oder das Erstellen eines digitalen Denkmalregisters für den Sudan zeigen, wie substanziell unser Beitrag sein kann, um materielles und immaterielles Kulturerbe zu erhalten", sagte Müntefering.