Gemeinsame Erinnerungskultur

09.05.2018
Kategorie: Nachrichten, Europa, Zivilgesellschaft, Nachrichten  
Foto: Gemma Evans (CC0) via Unsplash

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Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit möchte gemeinsame Projekte zur europäischen Erinnerungskultur fördern. Zu dem Thema "Europa 1918-2018: Erinnerung(en) bewahren, Zukunft gestalten" möchte die SdpZ aus Mitteln des Auswärtigen Amts Initiativen aus der Zivilgesellschaft Deutschlands und Polens mit bis zu 7.000 Euro unterstützen.

Am 11. November 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Gleichzeitig feiert Polen an diesem Datum das 100-jährige Jubiläum der Wiedererlangung der staatlichen Unabhängigkeit. Gedenkfeiern zum Ersten Weltkrieg finden in Europa größtenteils im nationalen Kotext statt. Das Förderprogramm soll eine gemeinsame Erinnerungskultur fördern und damit die europäische Integration sowie den deutsch-polnischen Zusammenhalt stärken.

Gefördert werden Projekte zu Gedenkorten sowie Errungenschaften des Europäischen Einigungsprozesses und zur Zukunft Europas. Außerdem sollen grenzüberschreitende Dialogräume über Kriegsursachen und -folgen entstehen. Förderanträge können bis Ende Juli eingereicht werden.