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Zwei Filmprojektionen nebeneinander, links ist eine Siedlung mit weißen Häusern zu sehen, rechts eine Nahaufname eines Gesichts hinter der Silhouette eines Menschen

Videoinstallation: In stillen Teichen lauern Krokodile (Galerie André Buchmann, Köln, 2004), 2003/2004, Leihgabe Marcel Odenbach © Marcel Odenbach: VG BILD-KUNST, Bonn; Foto: Frank Peinemann, mit freundlicher Genehmigung der Buchmann Galerie

Marcel Odenbach. Stille Bewegungen –  Tranquil Motions

Alliance Française | Karatschi | 06.04.2019

Ausstellungseröffnung | Anhand von 14 Videobändern, Videoinstallationen und Papierarbeiten aus den letzten drei Jahrzehnten präsentiert das ifa in der Tourneeausstellung „Marcel Odenbach“ einen der bedeutendsten Videokünstler aus Deutschland.

In seinen anfänglichen Arbeiten thematisierte er das Dritte Reich (Holocaust) und den Umgang mit seinen Folgen in der deutschen Nachkriegszeit. Aufgrund seiner offenen Haltung und differenzierten Beobachtungsgabe arbeitete er dann früh internationale Perspektiven in sein Werk ein und untersuchte soziale Gegebenheiten und politische Konstellationen auf unterschiedlichen Kontinenten unter anderem in Lateinamerika und Afrika. Im Fokus Odenbachs Arbeiten stehen Menschen, die er als Stellevertreter einer bestimmten politischen, sozialen oder moralisch-ethischen Situation darstellt. Er zeichnet ein gleichermaßen analytisches wie emotionales Bild des Menschen in der globalisierten Gesellschaft.

Seine Videoarbeiten und Zeichnungen sind komplexe Erzählungen, die er anhand einer ganz eigenen Technik der Collage aus Film- und Fernsehmitschnitten, Archivmaterial und selbst produzierten Bildern entwickelt. Odenbachs Arbeiten bezeugen, wie entscheidend er diese Gattung international beeinflusst und vorangebracht hat.

Kurator der Ausstellung ist Matthias Mühling, Direktor der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München, Deutschland. Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut Karatschi statt.

Ausstellungszeitraum: 07.04.2019 17.04.2019

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ifa Ausstellungen im Ausland

Das ifa konzipiert und organisiert Ausstellungen zeitgenössischer Kunst aus Deutschland, die Einblicke in die bildende Kunst, Fotografie und Film, Design und Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts geben. Auf mehrjährigen Tourneen werden die Ausstellungen in internationalen Museen präsentiert. In vielfältigen Programmen der Kunstvermittlung verbinden wir die deutsche Kunstszene mit international tätigen Kulturschaffenden, bilden Kooperationen und Netzwerke. Die Ausstellungen schaffen lokale Begegnungsplattformen, eröffnen internationale Perspektiven und stellen fundierte Wissensspeicher dar. Interessierten Museen stellt das ifa darüber hinaus Leihgaben für gesonderte Präsentationen zur Verfügung.

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