Eine blonde Frau sitzt in einer Hängematte und liest ein Buch.

Foto: Priscilla du Preez via Unsplash

Das ifa auf der Leipziger Buchmesse

Leipzig | 21.03.2019 – 24.03.2019

Podiumsdiskussionen | Medien, Natur und Europa stehen im Fokus der ifa-Veranstaltungen auf der Leipziger Buchmesse 2019: Mit welchen psychischen Tricks ziehen uns Verbreiter von Fake News in den Bann? Wie beeinflusst das Schmelzen der Gletscher das Verhältnis von Mensch und Berg? Warum ist den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union der Zusammenhalt verloren gegangen? Diesen Fragen widmet sich das ifa in drei Podiumsgesprächen. Sie nehmen Bezug auf die aktuelle Publikation des ifa und der Deutsche Welle „Meinungsmache im Netz – Fake News, Bots und Hate Speech“, den neuesten Band aus der ifa-Edition „Understanding Russian Communication Strategy“, die Ausgabe 1/2019 der Zeitschrift „Kulturaustausch: Oben – Von Menschen und Bergen“ und „Wie hältst du’s mit Europa?“, das in der ifa-Edition im Steidl Verlag erscheint.

Programm

Cover der Ausgabe zum Thema Berge der Zeitschrift Kulturaustausch. Im Hintergrundbild ist der Großglockner zu sehen.

Cover der Zeitschrift „Kulturaustausch“ 1/2019; Hintergrundbild: Großglockner; Foto: Florian Richter

Menschen und Berge

arte Stand (Stand 11) in der Glashalle | Donnerstag, 21.03.2019 | 13.00 Uhr

Podiumsdiskussion| Von den Alpen bis zu den Anden, vom Kaukasus bis zum Karakorum: Weltweit leben 900 Millionen Menschen in den Bergen. Manche trotzen Schnee und Eis, andere bestellen an den Hängen feuerspuckender Vulkane ihre Felder oder schürfen tief im Gebirge nach Gold. Wie verändert sich derzeit das Leben in der Höhe durch Gletscherschmelze, Rohstoffabbau und Massentourismus? Und wie reagieren die Menschen auf diesen Wandel? Auf der Leipziger Buchmesse sprechen die Chefredakteurin der Zeitschrift „Kulturaustausch“ Jenny Friedrich-Freksa und die Gletscherforscherin Kristin Richter über Menschen und Berge.

Ein Mann sitzt auf einer Bank und liest Zeitung.

Foto: Mike Ackerman via Unsplash

Irgendwas bleibt immer hängen: Warum können sich Fake News so gut behaupten?

Café Europa, Halle 4, Stand E401 | Donnerstag, 21.03.2019 | 15.00 Uhr – 16.00 Uhr

Podiumsdiskussion
| Fake News sind in aller Munde – nicht nur, weil die Diskussion um das Phänomen nicht nachlässt, sondern auch, weil wohl jeder schon mal einer Falschmeldung aufgesessen ist, egal ob gezielt oder fahrlässig in Umlauf gebracht. Fake News transportieren häufig Sensationen und Gefühle so, dass sie schwer wieder zu vergessen sind. Irgendwas bleibt also immer hängen. Ist die zentrale Gefahr von Fake News, dass sie sich so zäh halten und Korrekturversuche damit zwecklos sind? Welche psychologischen Mechanismen laufen hier bei den Empfängern ab, die Fake-News-Produzenten ausnutzen können? Welche Gruppen sind besonders anfällig für Fake News? Und ist die Aufregung um das vermeintlich neue Problem tatsächlich berechtigt? Über diese Fragen diskutieren die Expertin für Rechtsextremismus und Radikalisierungsprävention Sally Hohnstein und Stefan Meister, Leiter des Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien, unter der Moderation von Fabian Pianka, Deutsche Welle.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Welle statt.

Ein zerknüllter Zehn-Euro-Schein auf Asphaltboden

Foto: Imelda via Unsplash

Wie hältst du’s mit Europa?

Literaturcafé, Halle 4 | Freitag, 22.03.2019 | 17.30 – 18.00 Uhr

Gespräch | Ulrike Guérot ist überzeugte Europäerin und Vordenkerin einer „Europäischen Republik“. Vor dem Grundrauschen von Brexit-Abkommen und Gelbwestenprotesten blickt sie kritisch auf die schleichende Desintegration der Europäischen Union seit ihrer Gründung. Im Gespräch mit dem Journalisten Kai Schnier stellt die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot ihren Essay „Wie hältst du’s mit Europa?“ (ifa-Edition im Steidl Verlag) vor und erklärt, wie das Friedensprojekt EU ins Wanken geraten ist – und wie ein anderes Europa der Zukunft aussehen könnte.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Steidl Verlag statt.

 

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