DIALOG DER ZIVILGESELLSCHAFTEN

Kirchenburg in Kirtsch

Minderheiten und die Kirchenburgen in Siebenbürgen

"Diese Schatzkammer muss erhalten werden"

ifa | Die Kirchenburg von Kirtsch diente den Einwohnerinnen und Einwohnern des rumänischen Dorfes nicht nur als Ort zum Beten, sondern auch zum Schutz vor Angriffen. Heute ist sie Touristenziel und kulturelles Erbe der Siebenbürger Sachsen. Aurelia Brecht sprach mit Dana Crişan über die Vergangenheit und Zukunft dieses besonderen Gebäudes.

Ella Steblau in ihrem Ziegenstall in Serebropolje, Sibirien

Minderheiten und die Frage nach der Herkunft

Gespräche mit Russlanddeutschen

ifa | Auf Spurensuche in Sibirien: Am 28. August, dem Tag der Russlanddeutschen, wird an die Zwangsumsiedelung tausender Menschen nach Sibirien und Kasachstan im Jahr 1941 erinnert. ifa-Redakteurin Magdalena Sturm traf im westsibirischen Omsk die Nachfahren der sogenannten "Wolgadeutschen". Mit ihnen sprach sie über Heimat, Identität und darüber, welche Rolle ihre deutschen Wurzeln heute noch für sie spielen.

Opfertier für den Eid-al-Adha

Vier Tage Opferfest

Ziegenopfer, Kaffeeduft und Fröhlichkeit

ifa | Die Aufregung ist groß, kurz bevor das islamische Opferfest "Eid Al-Adha" beginnt. Die Journalistin und Kolumnistin Farah Maraqa erinnert sich noch gut an die Vorbereitungen in ihrer Kindheit in Jordanien. Besonders im Gedächtnis geblieben sind ihr die besondere Atmosphäre und der Duft nach "Maamoul" und Kaffee. Dieses Jahr findet das Opferfest vom 21. bis zum 25. August statt.

Foto: Rawpixel (CC0) via Unsplash

Engagement und Partizipation in Deutschland

Falsch verbunden. 

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement | Wie stehen zivilgesellschaftliche Organisationen heute zur klassischen Parteidemokratie? Haben sich politische Parteien und organisierte Bürgerbewegungen zu weit voneinander entfernt? Claus Leggewie und Adalbert Ebert gehen in ihrem Essay auf die Beziehung von Zivilgesellschaft und staatlich-institutionalisierter Politik ein. Neben einer klaren Definition der beiden Akteure bieten die Politikwissenschaftler einen historischen Überblick über Verbindungen zwischen beiden Seiten. 

Globale Probleme, globale Antworten?

Über die realistische Vision einer Weltrepublik

Kulturen des Wir | "Die Jugend von Istanbul ist der Jugend von Berlin, Madrid oder New York sehr viel ähnlicher als den älteren Menschen in Ostanatolien", sagt Philosoph Otfried Höffe. Als Antwort auf globale Probleme wie Klimawandel und Kriminalität schlägt der Kant-Kenner eine Weltrepublik vor.

Foto: Sharon McCutcheon (CC0) via Unsplash

Lebensalltag zwischen vielen Identitäten

Zwischen Dirndl und Beschbarmak

Deutsche Allgemeine Zeitung | Tradition und Jugendkultur – in Kasachstan muss das kein Widerspruch sein. Eine Mehrheit der Deutschkasachen sind zwischen 20 und 30 Jahre alt. Viele von ihnen engagieren sich in den Jugendvereinen der deutschen Minderheit und sehen in Dirndl und Lederhosen ein Ausdruck der deutschen Kultur. Doch es gibt auch Menschen in Kasachstan die sich abseits von stereotypen Bildern mit ihrer deutschen Identität beschäftigen. Was bedeutet "Deutschsein" also in einem multiethnischen Land wie Kasachstan?

Foto: Burak Kaynak (CC0) via Unsplash

Die Rolle der Zivilgesellschaft bei den deutsch-türkischen Beziehungen 

Wahlsieg für Erdoğan : Kulturaustausch am Ende?

Deutschlandfunk | Mit neuer Macht: Bis 2023 bleibt Recep Tayyip Erdoğan Regierungschef und Präsident der Türkei. Wie soll sich Deutschland einem autokratischen System gegenüber verhalten? Wie wird sich der deutsch-türkische Kulturaustausch in Zukunft entwickeln? "Grenzen setzen", fordert die Chefredakteurin der Zeitschrift KULTURAUSTAUSCH Jenny Friedrich-Freksa in einem Radiointerview im Deutschlandfunk. Und trotzdem sei es wichtig, Kontakte zu zivilgesellschaftlichen Gruppen zu pflegen und den Austausch zwischen demokratischen Akteuren zu fördern.

Portrait von Jillian York

Möglichkeiten und Risiken des Internets

"Wir reden uns ein, dass Fake News uns nicht beeinflussen"

ifa | Viele US-Unternehmen veröffentlichen gezielt falsche Informationen oder Propaganda, sagt Jillian York. Unternehmen und Regierungen grenzen die Freiheit auf Meinungsäußerung der Menschen im Internet ein. Online-Zensur kommt auch in demokratischen Ländern vor. Jillian York arbeitet bei der Electronic Frontier Foundation, einer US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation, die digitale Rechte schützt. Auf der anderen Seite birgt das Internet aber auch viele Möglichkeiten, erklärt York im Interview mit dem ifa.

Svetlana Dzardanova; Foto: privat

Projekt gegen Brautraub in Kirgisistan

Für eine Braut, die keiner klaut

ifa | "Ala kachuu" –"Nimm sie und lauf weg"; so heißt ein vermeintlicher Brauchtum in Kirgisistan. Dabei wird eine Frau von meist mehreren Männern entführt und ins Haus der Familie des "zukünftigen Ehemannes" gebracht. Ziel ist es, sie zur Heirat zu überreden. Die ehemalige Stipendiatin des CrossCulture Programmes Svetlana Dzardanova hat die Entführung einer Freundin selbst mitbekommen. Entschieden setzt sie sich in ihrem Projekt "Ala kachuu is no cool!" dagegen zur Wehr und organisiert Informationsveranstaltungen, Broschüren und Videoclips für junge Menschen.

Fragen, die die Welt verbessern?

Teil 3: Warum ist der Nord-Süd Dialog ein relevantes Thema?

ifa | Ungleich verteilter Wohlstand, Machtstrukturen und der Zugang zu Ressourcen führen weltweit zu unterschiedlichen Realitäten. Deswegen wollten wir von Intellektuellen, Künstlern und Aktivistinnen aus aller Welt wissen: "Warum ist das Thema 'Nord-Süd Dialog' wichtig?" Während manche die vereinfachte Realität des Konzepts eines Globalen Südens und Globalen Nordens kritisierten, betonten andere die bestehenden sozialen Unterschiede und forderten mehr Gerechtigkeit und Gleichheit.

Illustration der Katze Mourinka

Medien der deutscher Minderheiten

Tschechien aus der Katzenperspektive

ifa | "Čau, čau und mňau",  grüßt die Katze Mourinka jeden Monat auf der letzten Seite des deutschsprachigen Magazins LandesEcho. Ihre Glosse ist für viele das Highlight des Heftes. Die Zeitschrift beinhaltet Reportagen über aktuelle gesellschaftliche und politische Ereignisse in Tschechien sowie ein Forum für die deutsche Minderheit des Landes. Seit letzten November leitet der Tschechien-Korrespondent Steffen Neumann die Redaktion und möchte nun Jugendliche mit einbeziehen.

Symbolbild mit dem Logo der MDZ mit blauen Buchstaben und einem Artikel in schwarz-weiß im Hintergrund

Interview zum zwanzigsten Jubiläum der Moskauer Deutschen Zeitung

Denkstoff in zwei Sprachen

ifa |"Russland ist nicht nur Putin", kritisiert die Herausgeberin der Moskauer Deutschen Zeitung Olga Martens das Bild von Russland in Deutschland. Seit zwanzig Jahren berichtet die Zeitung auf Russisch und Deutsch über Kultur, Politik und Wirtschaft in den beiden Ländern. Ihren Leserinnen und Lesern wollen sie ein differenziertes Russland- und Deutschlandbild vermitteln. Das ifa fördert die Zeitung und ist Partner von Kooperationsprojekten. Martens sprach im Interview darüber wie es zur Gründung der Zeitung kam, was sich seither gesellschaftspolitisch für die deutsche Minderheit in Russland verändert hat und wie die Zeitung als Brückenbauer fungiert.

Fragen, die die Welt verbessern?

Teil II: Was würden Sie auf der Welt verändern, wenn Sie könnten?

ifa | Wer hat noch nie davon geträumt, Superkräfte zu besitzen? Viele von uns streben danach, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Aber unsere Ressourcen und Möglichkeiten sind begrenzt. "Was würden Sie auf der Welt verändern, wenn Sie könnten?" Diese Frage haben wir Menschen aus Politik, Wissenschaft und Kultur gestellt, die im September 2017 an der Konferenz "Kulturen des Wir" in Berlin teilnahmen.

Coverfoto des Buches "Im Schatten der Versöhnung"; schwarz-weiß Bild auf dem Kopf

Buchtipp und Autorengespräch

Im Schatten der Versöhnung

ifa | Die Autoren der Publikation über deutsch-französische Kulturmittler Nicole Colin und Joachim Umlauf diskutieren im ifa in Stuttgart über die Rolle von Kulturmittlern bei den deutsch-französischen Beziehungen. Nach 1945 verwandelte sich die Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland von einer Erbfeindschaft zu einer Erbfreundschaft. Künstler, Kulturschaffende, Wissenschaftlerinnen fungieren oft willentlich oder unbewusst als Vermittler zwischen unterschiedlichen Identitäten. "Im Schatten der Versöhnung" legt den Fokus dabei nicht nur auf geglückte Vermittlungsprozesse, sondern richtet den Blick auch auf Krisen, Scheitern und Missverständnisse. Eine Zusammenfassung des Generalsekretärs des ifa Ronald Grätz.

Portrait Alaa, Foto: ifa/Kolle

Interview über den Einsatz für Menschenrechte

Wie eine Welle 

ifa | ''Es ist wie eine Welle – wenn jemand anfängt, werden die Menschen davon mitgenommen'', sagt Alaa Mohamed Masaad Elsayed aus dem Sudan über ihre Arbeit im Bereich Menschenrechte und Friedensförderung. Mit dem CrossCulture Programm des ifa wird sie für drei Monate ein Praktikum bei der Organisation ''act for transformation'' in Aalen absolvieren. Im Interview spricht Alaa über ihre Arbeit im Sudan, weibliche Genitalverstümmelung und ihre Erwartungen an die Zeit in Deutschland.

Fragen, die die Welt verbessern?

Teil I: Wie können wir ein weltweites Gemeinschaftsgefühl fördern?

ifa | Die Frage, die wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Konferenz "Kulturen des Wir" im September 2017 in Berlin stellten, war nicht einfach zu beantworten. Wir wollten wissen, wie ein weltweites Gemeinschaftsgefühl gefördert werden kann. Ob die Lösung ein besseres Verständnis für Humor ist oder die Befreiung vom Tribalismus – die Antworten der Intellektuellen, Kulturaktivistinnen und Künstlern hätten nicht unterschiedlicher sein können. (Interviews in englischer Sprache)

Dinara Assanowa, Foto: Yevgeniya Berman, Style: Assel Shalabayeva

Dinara Assanowa: Ziele einer Frauenrechtsaktivistin

Aus der Geschichte der kasachischen Frauen lernen

Deutsche Allgemeine Zeitung | "Schon der Großvater meines Großvaters, der in den 1930er Jahren als Lehrer arbeitete, fand, dass die Frauen in seinem Umfeld unterschätzt werden", sagt Dinara Assanowa aus Kasaschtan. Die Gründerin der Frauenrechtsorganisation "Women of Kazakhstan" plant in Almaty ein Frauenmuseum, das Alltagsgeschichten von Frauen in Kasachstan zeigt und ihre Rolle in der Gesellschaft anerkennen soll. Mit dem CrossCulture Programm des ifa hospitierte Dinara von Oktober bis Dezember 2017 im Frauenzentrum Paula Panke in Berlin. Ein Porträt über die Frauenrechtsaktivistin

CrossCulture Programm: Eine Stipendiatin erzählt

Ein Land im Wandel

ifa | Klein und unscheinbar liegt die Republik Moldau zwischen Rumänien und der Ukraine. In den letzten Jahren sank die Einwohnerzahl von vier auf knapp drei Millionen. Warum verlassen so viele Menschen das Land? Im Video erklärt die Journalistin und Stipendiatin des ifa CrossCulture Programmes, Natalia Sergheev, warum viele junge Menschen keine Perspektiven sehen und welche Rolle die Medien in ihrem Heimatland spielen.

Foto: ifa/Kuhnle

CCP-Stipendiat engagiert sich für Menschen mit Behinderung

Der lange Weg der Inklusion

ifa | Das richtige Gespür spielt im Leben von Yassine Rihani eine entscheidende Rolle. Der 34-jährige Tunesier verlor 2006 sein Augenlicht, seitdem arbeitet er als Physiotherapeut. Auch als Aktivist erkennt er die neuralgischen Punkte: In Tunesien engagiert er sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung. Von Oktober bis Dezember 2017 war er Stipendiat des CrossCulture Programms und unterstützte die Berufsfachschule für Physiotherapie am Nürnberger Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte.

Jugendliche der Roma-Minderheit in Rumänien stellen beim Projekt "InterKultural - Vernetz dich ohne Grenzen" des ifa die Romani-Flagge vor. Foto: Stefy Bacea

Projekt "InterKultural – Vernetz dich ohne Grenzen"

Die Zukunft mitgestalten

ifa | Ablehnung in der Mehrheitsgesellschaft macht es oft schwer, Elemente der kulturellen Identität offen auszudrücken. Begegnungen stärken: Das Projekt "InterKultural – Vernetz dich ohne Grenzen" des ifa bringt Jugendliche verschiedener Hintergründen aus Rumänien zusammen. Sie lernen, ihren Interessen Ausdruck zu verleihen und sich eine Stimme zu verschaffen. Besonders Roma sind von vielen gesellschaftlichen Bereichen ausgeschlossen. Roma-Aktivistin Ene Tabita spricht mit ifa- Regioionalkoordinatorin Monica Kovats über Schwierigkeiten und Chancen jugendlicher Roma in Rumänien.

Mit Fremden ins Gespräch kommen

Wenn Bücher antworten könnten...

ifa | Die  "Lebendige Bibliothek" des ifa machte es möglich. Interessierte Menschen konnten ein "lebendiges Buch" ausleihen und mit jungen Menschen aus Armenien, Aserbaidschan, Deutschland, Iran, dem Libanon, Marokko, den Palästinensischen Gebieten, Pakistan und Sudan ins Gespräch kommen. Sie alle erzählten ihre ganz eigene Geschichte über interkulturelle Begegnungen. Dass die Idee und das Projekt auf großen Anklang stießen, zeigt dieses Video.

Zuzanna Donath-Kasiura und Katrin Koschny (v.l.n.r) im Gespräch; Foto: © ifa/Ant

Vereine der deutschen Minderheit in Polen

"Es ist wichtig, dass wir miteinander kommunizieren"

ifa | Wenn der Nachwuchs ausbleibt, fehlen frischer Wind und neue Perspektiven. In Polen gibt es engagierte Vereine, die das kulturelle Leben der deutschen Minderheit vor Ort stärken. Zuzanna Donath-Kasiura und Katrin Koschny sind  bei der "Sozial-kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien" und beim "Bund der Jugend der deutschen Minderheit" aktiv. Durch spannende Projekte für Jugendliche erreichen sie auch junge Menschen. Mit dem ifa sprachen sie über ihre Arbeit, Generationswechsel und die eigene kulturelle Identität.

Wir wollen wissen ...

Teil 4: Wie können wir die Welt zu einem besseren Ort machen?

ifa | Keine einfache Frage, fanden die Gäste der Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Geburtstag des ifa. Denn wir wollten von ihnen wissen, wie wir die Welt zu einem besseren Ort machen könnten. Eine Antwort gewagt haben unter anderem Andreas Görgen vom Auswärtigen Amt, Yvette Mutumba, Chefredakteurin des Kunstmagazins Contemporary And, und Mark Mast, Chefdirigent der Bayerischen Philharmonie.

© Caritas international/Caritas Freetown 2017

Humanitäre Hilfe

Soforthilfe vor Ort: ein Blick nach Sierra Leone

ifa | Am frühen Morgen des 14. August 2017 ereignete sich ein schwerer Erdrutsch in Freetown, der Hauptstadt des westafrikanischen Staates Sierra Leone. Die lokalen Behörden gehen inzwischen von mehr als 1.000 Todesopfern aus. Menschen helfen, die durch Naturkatastrophen wie diese in akute Not geraten sind – das ist das Ziel des ifa-Förderprogramms "Humanitäre Hilfe". Ein Blick nach Sierra Leone
Von Karin Kathöfer

Free Digital Territories - Interview mit Peggy Sylopp. Foto: Peggy Sylopp (CC BY-SA 2.0)

Gespräch mit der intermedialen Künstlerin Peggy Sylopp

"Wir müssen als Weltgemeinschaft zusammen finden"

ifa | Ein Internetzugang ist ein "Menschenrecht" – davon ist Peggy Sylopp überzeugt. Für ihr Projekt "Free Digital Territories" unternahm die intermediale Künstlerin und Informatikerin im Mai 2017 eine Recherchereise nach Brasilien. Der größte Hackerspace in Brasilien, die digitale Unterstützung von Bäuerinnen auf dem Land: Auf ihrer Reise beschäftigte sich Sylopp mit ganz unterschiedlichen Projekten zur öffentlichen Technologie im Land. Unterstützt wurde sie durch das ifa-Programm "Künstlerkontakte". Bis zum 31. Januar 2018 können sich Kunstschaffende wieder für eine Förderung bewerben. Im Interview erzählt Peggy Sylopp von ihrem künstlerischen Rechercheprojekt, ihrer Zeit in Brasilien und davon, wie die Reise sie auch persönlich geprägt hat.
Interview von Katrin Stahl

Chandran Nair über die Illusion der Globalität

Die anderen akzeptieren

ifa | "Mir gefällt die Idee des 'Wir' nicht", sagte Chandran Nair gleich zu Beginn der internationalen Fachkonferenz "Kulturen des Wir" am 13. September in Berlin. In seiner Keynote sprach der Gründer des asiatischen Thinktanks "Global Institute For Tomorrow" über den Zusammenhang von Populismus und Postkolonialismus. Er plädiert dafür, die Menschen und die Welt so zu nehmen, wie sie sind. Videomitschnitt des Eröffnungspanels

Foto: Luca Upper (CC0 1.0), via Unsplash

Medien der deutschen Minderheiten

Mind_Netz feiert Geburtstag

ifa | Am 8. November 2016 ging "Mind_Netz" an den Start. Mit mehr als  2.000 Abonnenten hat sich die Social-Media-Plattform inzwischen als wichtige Informationsquelle für Angehörige der deutschen Minderheiten im östichen Europa und der Gemeinschaft unabhängier Staaten etabliert. Täglich scannt die Mind_Netz-Redaktion mehr als 40 Medien der deutschen Minderheiten und verbreitet ausgewählte Beiträge anschließend über Facebook, Twitter, YouTube und VKontakte.

Altstadt von Tunis © Humpert

CCP-Stipendiat

Ein Sprachrohr für die Medina

ifa Alumni |  Enge verzweigte Gassen in einer orientalischen Welt: das ist die Altstadt von Tunis. Seit zweieinhalb Jahren lebt der Stuttgarter Architekt Raoul Cyril Humpert dort. Mit Hilfe einer finanziellen Unterstützung durch das ifa hat er ein Zeitungsprojekt ins Leben gerufen. Die Zeitung trifft mit Themen rund um das Leben in der Medina auf eine begeisterte Leserschaft. Über das Projekt, die Geschichte und das Leben in der Medina von Tunis.

CCP-Stipendiat Amur Alrawahi beim Workshop in Stuttgart, Juli 2017 © ifa / Kuhnle

Arbeitsalltag mal anders

Raus aus der omanischen Wüste, rein in den deutschen Wald

ifa | Amur Alrawahi arbeitet im Rahmen des CrossCulture Programms für zwei Monate im "Nationalpark Hainich" und sammelt dort Erfahrungen im Bereich des deutschen Naturtourismus. Eine Besonderheit ist für ihn der tägliche Arbeitsweg. In Deutschland fährt er mit dem Fahrrad statt mit dem Auto. Während eines interkulturellen CrossCulture-Workshops in Stuttgart sprach er über seine bisherigen Erlebnisse.
Interview von Leontine Päßler

Magdalena Sturm auf Recherchereise in Serebropolje © Sturm

Blog über Familiengeschichten der Deutschen in Russland

Mein deutscher Ururgroßvater

ifa | Die "Russlanddeutschen" sind heute akzeptierter und selbstverständlicher Teil der deutschen Gesellschaft. Es leben aber auch weiterhin etwa 500.000 Menschen deutscher Abstammung in Russland, meist in Dörfern und Kleinstädten im Süden der Oblast Omsk in Sibirien. Viele der heute in Sibirien lebenden Deutschen wurden während des Zweiten Weltkriegs in diese dünn besiedelte Region deportiert, als Reaktion auf die Aggression Deutschlands. An dieses Schicksal erinnert der "Tag der Russlanddeutschen" am 28. August. In dem multimedialen Blog Sibiriendeutsche erzählen Russlanddeutsche ihre Familiengeschichte und gewähren so einen Einblick in Leben von Deutschen 5.000 km außerhalb Deutschlands. Autorin des Blogs ist Magdalena Sturm, Redakteurin des ifa.
Interview von Mind_Netz-Redakteur Carsten Fiedler

Foto: Andy Roast (CC BY-NC 2.0) via Flickr

Bildungsprojekt aus Jordanien

Science League erhält Auszeichnung der Universität Manchester

ifa | Das vom ifa angestoßene Projekt Science League von Hamza Arsbi wurde mit dem Preis für "außergewöhnlicher Beitrag eines sozialem Unternehmertum" ausgezeichnet. Science Leauge wurde 2012 als Reaktion auf das schlechte Bildungssystem in Jordanien gegründet. Das Projekt richtet sich an Jugendliche aus dem Nahen Osten, die sich unterschiedlichen Herausforderungen stellen können. 

Nachrichten / Presseschau

Zu viel Meinung, zu wenige Fakten

American-Academy-Chef Terry McCarthy im Gespräch über Journalisten

deutschlandfunkkultur.de | 17.09.2018

"Internationale Studierende sind Attacken ausgesetzt"

Sind Studierende und Lehrende aus dem Ausland in Chemnitz wirklich sicher?

tagesspiegel.de | 17.09.2018
Foto: James Cridland via Flickr (CC-BY-2.0) / ifa