Martin Roth Symposium II

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) veranstaltet in Kooperation mit re:publica das zweite Martin Roth Symposium als digitale Themenwoche vom 7. bis zum 11. September 2020, mit freundlicher Unterstützung des   Museum für Naturkunde Berlin und gefördert durch das Auswärtige Amt.

Museen eröffnen Räume für die Begegnung von Menschen und Ideen. Wie lassen sich die Museen der Zukunft als Orte für globale, vielstimmige und kritische Dialoge konzipieren, wenn wir davon ausgehen, dass Kulturgüter allen gehören, und sowohl die Teilhabe als auch die Inklusion integrale Bestandteile lebendiger Gemeinschaften sind? Wie können historische und zukünftige Fragestellungen und Entwicklungen in den Dialog eingebunden werden? Welchen Beitrag zur Demokratisierung können Museen in Zeiten wachsender antiliberaler Tendenzen weltweit leisten? Und ist es überhaupt möglich, das Museum in einem radikal demokratischen Licht zu sehen, wie es viele Kultur- und Kunstschaffende heute fördern? Wie lässt sich der internationale Austausch in Zukunft gestalten?

Das diesjährige fünftägige Symposium stellt kritische Fragen zur Zukunft des Museums. Unter Berücksichtigung der Architektur, analoger und virtueller Dialogformate, integrierter Info- und Entertainmentkonzepte sowie alternativer internationaler (Kunst-)Geschichten sollen aus globaler Perspektive innovative Strategien identifiziert und formuliert werden, um einen musealen demokratischen Raum zu skizzieren. Fünf Tage lang beleuchten internationale Fachleute die Herausforderungen und Visionen für Museen und Kultur im 21. Jahrhundert.

Hier geht es zu den Aufzeichnungen der Thementage:

Tag I: Museen und Zukünfte 

Tag II: Museen und Macht 

Tag III: Museen und Unterhaltung 

Tag IV: Museen und Architektur 

Tag V: Museen und Misserfolge

Das Symposium ehrt und erinnert an das Vermächtnis eines der innovativsten Museumsdirektoren und Kulturpolitiker Deutschlands: Martin Roth. Nach der Premiere im Jahr 2018 mit "What can culture do ?" ist es Ziel des Martin-Roth-Symposiums, alle zwei Jahre Vordenker*innen aus Kultur, Wissenschaft, Kunst und Politik zusammenbringen, um gemeinsam Ideen und Zukunftsszenarien zu entwickeln, die von den innovativen Überzeugungen Martin Roths inspiriert werden.

Über das Martin Roth Symposium

Timetable

Montag, 07. September 2020
17:00 - 20:00 Uhr


17:00 Uhr
Grußworte und Eröffnung durch


Der erste Tag des Symposiums stellt eine globale Perspektive auf die Zukunft des Museums als Ort demokratischer Öffentlichkeit vor. Es beleuchtet das Museum als Quelle der Inspiration für intellektuelle, politische und ästhetische Diskurse und als ein sichtbares architektonisches Signal für die Entwicklung der Städte. Die ersten „Sprints“ und „Deep Dives“ des Symposiums vermitteln Einblicke in die Führung von Museen in unterschiedlichen Regionen und unterschiedlichen kulturellen bzw. politischen Kontexten, bieten eine historische Sicht auf die Rolle von Museen und sensibilisieren für die technologischen Herausforderungen, denen die Museumswelt heutzutage ausgesetzt sind.


17:15 Uhr – Sprint 1
Not the Same Museum, Not the Same Future | Kavita Singh
 

17:25 Uhr – Sprint 2
Museums & Futures | Philip Tinari
 

17:35 Uhr – Deep Dive 1 | Kavita Singh, Clémentine Deliss
 

17:50 Uhr – Deep Dive 2 | Philip Tinari, Clémentine Deliss
 

18:10 Uhr – Sprint 3
Autumn Crescent: German and European art at the Tretyakov | Zelfira Tregulova
 

18:20 Uhr – Sprint 4
Decolonizing the Colonies: Structural Challenges to Systemic Change in the American Art Museum | Andrew McClellan
 

18:30 Uhr – Sprint 5
Digitalisation teaches us: Open, transparent, participatory! | Alain Bieber
 

18:40 Uhr – Deep Dive 3 | Zelfira Tregulova, Clémentine Deliss
 

18:55 Uhr – Deep Dive 4 | Andrew McClellan, Clémentine Deliss
 

19:15 Uhr – Future Forward Panel | Alain Bieber, Eva Karl, Sarah Bergh

 

Das Panel wurde aufgezeichnet.

 

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Dienstag, 08. September 2020
17:00 - 20:00 Uhr


Wie inklusiv sind heutige Museen wirklich? Welche Rolle nehmen sie als „demokratisierende, integrative und vielstimmige Räume für den kritischen Dialog über die Vergangenheit und die Zukunft“ ein, wie es im Entwurf des ICOM für eine Definition von „Museum“ heißt? Sind Museen öffentliche Kraftzentren für die Gesellschaft oder werden sie bei Provenienzforschung, Digitalisierung und dem Prozess der Dekolonisierung allein gelassen? Was kann die aktive Rolle von Museen in einer modernen Gesellschaft sein, und wo liegen ihre Grenzen? Wie politisch sollten Museen sein? Wie werden der Auftrag von Museen und ihre Unabhängigkeit als Forschungseinrichtungen von autoritären Regierungen und Ideologien beeinflusst? Wie kann die junge Generation angesprochen werden? Am zweiten Tag diskutieren unsere Referentinnen und Referenten diese Fragen in Bezug auf die Rolle von öffentlichen und privaten Museen in der Gesellschaft und anhand der Fragestellung, welche Interessengruppen bei der Führung eines Museums im 21. Jahrhundert berücksichtigt werden müssen.


17:05 Uhr – Sprint 1
Access all Areas | Julia Grosse and Yvette Mutumba
 

17:15 Uhr – Sprint 2
Have museums changed their labels? | Rooksana Omar
 

17:25 Uhr – Deep Dive 1 | Nico Daswani, Julia Grosse
 

17:40 Uhr – Deep Dive 2 | Nico Daswani, Rooksana Omar
 

18:00 Uhr – Sprint 3
Empowering the Museums | Hartmut Dorgerloh
 

18:10 Uhr – Sprint 4
Museums & Power | Gus Casely-Hayford
 

18:20 Uhr – Sprint 5
Museum and practical communities | Elvira Espejo Ayca
 

18:30 Uhr – Deep Dive 3 | Benita von Maltzahn, Hartmut Dorgerloh
 

18:45 Uhr – Deep Dive 4 | Benita von Maltzahn, Gus Casely-Hayford
 

19:05 Uhr – Future Forward Panel | Yvette Mutumba, Yara Haridy, Sarah Bergh

 

Das Panel wurde aufgezeichnet.

 

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Mittwoch, 09. September 2020
17:00 - 20:00 Uhr


Kultur erleben und Vergnügen sind eng verknüpft – warum sich also nicht in einem Museum vergnügen? Kulturelle Errungenschaften werden im traditionellen Diskurs durch Ernsthaftigkeit charakterisiert. Der Einfluss von Vergnügung, Unterhaltung und einer verspielten Annährung wird jedoch bei der Errichtung öffentlicher Räume und der Präsentation kultureller Schätze nicht beachtet. Wie kann man den sozialen Raum der Institution und die Ausstellungsräume des Museums mit Leben füllen?  Dürfen Museen unterhalten? Es ist das Ziel dieses Tages, Ideen und Alternativen aufzuzeigen und zu erörtern. Realität und Virtualität, die Rolle von Institutionen im Gegensatz zu offenen Räumen und schließlich der Zusammenhang von Kunst, Wissenschaft und Unterhaltung sollen hinterfragt werden.


17:05 Uhr – Sprint 1
Making Reality Fantastic | Robin Reardon
 

17:15 Uhr – Sprint 2
Museums & Entertainment | Tim Reeve
 

17:25 Uhr – Deep Dive 1 | Manouchehr Shamsrizi, Robin Reardon
 

17:40 Uhr – Deep Dive 2 | Manouchehr Shamsrizi, Tim Reeve
 

18:00 Uhr – Sprint 3
Museums & Entertainment | Marie Cecile Zinsou
 

18:10 Uhr – Sprint 4
What Makes Museums Different from Disneyland... | Pi Li
 

18:20 Uhr – Sprint 5
Who is afraid of entertainment? A designer’s perspective on playfulness and technology in museums | Raphaël de Courville
 

18:30 Uhr – Deep Dive 3 | Manouchehr Shamsrizi, Marie-Cécile Zinsou
 

18:45 Uhr – Deep Dive 4 | Manouchehr Shamsrizi, Pi Li
 

19:05 Uhr – Future Forward Panel | Raphaël de Courville, Anna Lisa Scherfose, Sarah Bergh

 

Das Panel wurde aufgezeichnet.

 

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Donnerstag, 10. September 2020
17:00 - 20:00 Uhr


Die Bedeutung und Funktion von Museen hat sich im Laufe der Geschichte maßgeblich verschoben: von den historischen Anfängen, die vor allem die Sammlung in den Fokus nahmen, bis zu heutigen Museumskonzeptionen, die Ausstellungs- und Vermittlungsprogramme in den Vordergrund stellen und lokale wie globale Utopien der Begegnung und des Miteinanders entwickeln. Wir betrachten Museen heute als öffentliche Räume und stehen damit vor der Frage: Wem gehören sie und in welcher Weise? Welche Zugangsbedingungen und -formen werden den Sammlungen und dem Dialog von Objekten und Menschen gerecht? Welche Möglichkeiten der Präsentation eröffnen sich dabei für archivierte, empfindliche oder umstrittene Kulturgüter? Vor dem Hintergrund historischer und zukünftiger Architekturen diskutieren die Referent*innen den musealen Raum. Wie lassen sich Räume schaffen, in denen Publikum und Artefakte außerhalb ihrer vertrauten Umgebung zusammenkommen und interagieren können zwischen offenen und geschlossenen, lokalen und globalen Settings, zwischen dem Geist der Vergangenheit und dem Versprechen der Utopie?


17:05 Uhr – Sprint 1
Planning the unexpected: „When too perfect lieber Gott Böse“ (Nam June Paik) | Bice Curiger
 

17:15 Uhr – Sprint 2

Museums and Architecture | David Chipperfield
 

17:25 Uhr – Deep Dive 1 | Bill Sherman, Bice Curiger
 

17:40 Uhr – Deep Dive 2 | Edwin Heathcote, David Chipperfield
 

18:00 Uhr – Sprint 3
Museums and Architecture | Louisa Hutton
 

18:10 Uhr – Sprint 4
Museums and Memory | David Adjaye
 

18:20 Uhr – Sprint 5
Museums and Architecture | Pinar Yoldas
 

18:30 Uhr – Deep Dive 3 | Edwin Heathcote, Louisa Hutton
 

18:45 Uhr – Deep Dive 4 | David Adjaye, Bill Sherman
 

19:05 Uhr – Future Forward Panel | Pinar Yoldas, Luise von Zimmermann, Sarah Bergh

 

Das Panel wurde aufgezeichnet.

 

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Freitag, 11. September 2020
17:00 - 20:00 Uhr


Dieser Tag betrachtet den „bestmöglichen Misserfolg“ nicht als Widerspruch in sich, sondern als Notwendigkeit. Es würdigt den Wert des Misserfolgs für die museale Selbstreflexion und Innovation. Was bedeutet Scheitern innerhalb des Museumsektors? Wo lässt sich in einer „Kultur“, die gute Nachrichten und Erfolgsgeschichten bevorzugt, ein Raum finden, um über Misserfolge zu sprechen und Fehlentscheidungen zu überdenken? Wie und was können wir aus schlechten Erfahrungen und Enttäuschungen für die Entwicklung der Museen als Akteure und Wegbereiter eines offenen demokratischen Wandels lernen? Wie übernehmen wir Verantwortung für unsere Fehler? Wie können wir uns darüber verständigen, was wir aus Misserfolgen gelernt haben? Welche Misserfolge kön­nen wir uns leisten? Brauchen Museen eine risikofreudigere, unterneh­mungs­lustigere Kultur, die den Misserfolg akzeptiert? Welche Bedingungen und Werte benötigen Museen für einen produktiven Lernprozess, für einen offenen Austausch und für eine dynamische selbstreflexive Kultur?


Nur vor Ort

14:15 Uhr – Opening Katie Gallus, Ulrich Raulff, Jana Hoffmann
 

14:30 Uhr – Krzysztof Pomian: On the Future of Museums
 

15:00 Uhr – WERKSTATT “Vision Museum 2030“

WERKSTATT 1 – Museums & Futures | Johannes Comeau Milke

WERKSTATT 2 – Museums & Power | Johannes Puschmann

WERKSTATT 3 – Museums & Entertainment | Kathleen Schröter

WERKSTATT 4 – Museums & Architecture | Elisabeth Helldorff
 

15:00 Uhr – The project TAKING CARE – Ethnographic and World Cultures Museums as Spaces of Care | Claudia Augustat, Anita Hermannstädter


Livestream

17:00 Uhr – Intro from the Museum | Katie Gallus, Ulrich Raulff, Sarah Darwin
 

17:10 Uhr – Sprint 1
In search of a radical new model: Museum-Assemblage | Małgorzata Ludwisiak
 

17:20 Uhr – Sprint 2
belief & momentum: fighting fear of failure | Lucy Darwin
 

17:30 Uhr – Sprint 3
The museum as failure | Inés de Castro
 

17:40 Uhr – Sprint 4
Failure is a Leadership Responsibility | Michael Moriarty
 

17:50 Uhr – Deep Dive 1 + 2 | Inés de Castro, Małgorzata Ludwisiak, Johannes Vogel, Katie Gallus
 

18:10 Uhr – Deep Dive 3 + 4 | Lucy Darwin, Michael Moriarty, Johannes Vogel, Katie Gallus
 

18:45 Uhr – Closing Panel – MaRS: Back to the Future | Marion Ackermann, Julia Grosse, Andreas Görgen, Ronald Grätz, Katie Gallus

 

Das Panel wurde aufgezeichnet.

 

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Referenten

Porträt

Marion Ackermann

Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Prof. Dr. Marion Ackermann studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik. Nach ihrer Tätigkeit als Kuratorin in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München war sie von 2003 bis 2009 Direktorin des Kunstmuseums Stuttgart. Anschließend leitete Ackermann die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf bevor sie 2016 zur Direktorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ernannt wurde.

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Porträt David Adjaye

David Adjaye

Architekt

Sir David Adjaye, OBE, studierte an der London South Bank University, bei David Chipperfield und Eduardo Souto De Moura. Mit seinem 2000 gegründeten Büro realisiert er Projekte auf der ganzen Welt. Ausgeklügelte Materialien, maßgeschneiderte Entwürfe und visionäres Gespür machen ihn zu einem der führenden Architekten seiner Generation. Zu seinen bekanntesten Projekten gehört das Nationalmuseum für afroamerikanische Geschichte und Kultur in Washington DC.

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Porträt von Claudia Augustat; © Aleksandra Pawloff

Claudia Augustat

Kuratorin Sammlung Südamerika im Weltmuseum Wien, Leitung EU-Projekt "Taking Care"

Claudia Augustat promovierte 2004 in Kulturanthropologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Ihre Forschungsschwerpunkte sind materielle Kultur und kulturelles Gedächtnis, Museen und Kolonialismus, kollaboratives Kuratorium sowie die Dekolonisierung der Museumspraxis. Sie leitet die Sammlung Südamerika des Weltmuseums Wien und das von der EU kofinanzierte Projekt "TAKING CARE. Ethnografische Museen und Weltkulturen als Räume der Pflege", an dem dreizehn Partnerinstitutionen aus zehn Ländern beteiligt sind.

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Portät von Sarah Berg; Foto: Bugs Steffen; © blue background

Sarah Bergh

Referentin für Politische Bildung / Kulturmittlerin

Sarah Bergh hat sich 2002 mit ihrem Büro "BERGH KULTUR- UND KUNSTPROJEKTE" selbstständig gemacht. Zuvor war sie in der Presse- und Organisationsarbeit am Theater und in der Produktion für Tanz- und Performancefestivals tätig. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf kultureller Bildung; die Themen Diversity, Diskriminierung und Empowerment nehmen einen besonderen Stellenwert ein. Sie kuratiert kontinuierlich Vermittlungskonzepte für Museen im Dekolonisierungskontext und ist Moderatorin künstlerischer und kulturpolitischer (Diskussions-) Veranstaltungen.

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Alain Bieber; © Alain Bieber

Alain Bieber

Kulturmanager, Kurator, künstlerischer Leiter des NRW-Forums in Düsseldorf

Alain Bieber studierte Rhetorik, Literatur, Soziologie und Politikwissenschaft in Tübingen und Paris. Er arbeitete beim europäischen Fernsehsender "ARTE", war Redakteur der Zeitschrift "ART" und Dozent an mehreren Universitäten in Deutschland und Frankreich. Bieber kuratierte europaweit Einzel- und Gruppenausstellungen zu Themen wie Street Art, Netz- und Medienkunst, politische Kunst und Fotografie. Er ist außerdem Mitbegründer von "Rosy DX, Studio für Digitalität". Seit 2015 ist er künstlerischer Direktor der Kulturinstitution NRW-Forum Düsseldorf.

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Porträt Gus Casely‐Hayford

Gus Casely-Hayford

Direktor des V&A East

Dr. Gus Casely-Hayford, OBE, ist Gründungsdirektor von V&A East, einem derzeit im Aufbau befindlichen Museum und Sammlungszentrum. Zuvor war er Direktor des Smithsonian National Museum of African Art. Er ist Kurator und Kulturhistoriker, der zahlreiche Schriften, Vorträge und Rundfunkbeiträge zu kulturellen Themen veröffentlicht hat. 2018 wurde er für seine Verdienste auf dem Gebiet der Kunst mit dem Order of the British Empire ausgezeichnet. Er erhielt außerdem ein Kulturstipendium des Kings College und ein SOAS-Ehrenstipendium für seine Verdienste um Afrika.

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Porträt David Chipperfield

David Chipperfield

Architekt

Sir David Chipperfield studierte Architektur an der Kingston School of Art sowie der Architectural Association School of Architecture in London und gründete 1985 sein eigenes Architekturbüro. 2012 war er Kurator der 13. Internationalen Architekturbiennale in Venedig. Für seine Leistungen in im Bereich der Architektur erhielt er zahlreiche hochkarätige Auszeichnungen, unter anderem das Bundesverdienstkreuz am Bande, die RIBA Royal Gold Medal sowie den Praemium Imperiale der Japan Art Association. 2010 erhielt er die Ritterwürde.

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Porträt Bice Curiger

Bice Curiger

Künstlerische Direktorin der Fondation Vincent van Gogh

Bice Curiger ist Kunsthistorikerin und Kuratorin und seit 2013 künstlerische Direktorin der Fondation Vincent van Gogh Arles. Sie war Mitbegründerin und Chefredakteurin von "Parkett", einer Kunstzeitschrift, die in direkter Zusammenarbeit mit Gegenwartskünstlern entsteht, Direktorin der 54. Biennale von Venedig, Kuratorin am Kunsthaus Zürich und Editorial Director von "Tate Etc." dem Magazin der Tate Gallery. Bice Curiger ist Autorin zahlreicher Publikationen, unter anderem der Monographie "Meret Oppenheim – Spuren durchstandener Freiheit", und Herausgeberin des Katalogs "Ausbruch & Rausch. Frauen, Kunst, Punk 1975-1980".

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Porträt Lucy Darwin

Lucy Darwin

Produzentin

Lucy Darwin arbeitete zehn Jahre lang in Ausstellung und Vertrieb, bevor sie in die Produktion ging. Sie begleitete Terry Gilliam bei der Postproduktion von "Twelve Monkeys" (1995) und produzierte anschließend das von der Kritik gefeierte "Lost in La Mancha" (2002), für das sie eine Nominierung für die BAFTA und die European Film Awards erhielt. 2006 produzierte sie Woody Allens Oscar-, Golden Globe- und BAFTA-nominierten "Match Point". Ihre jüngste Produktion ist der Dokumentarfilm "He Dreams of Giants".

Film "Lost in La Mancha"
Passwort: 280820201212$@

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Porträt Inés de Castro

Inés de Castro

Direktorin des Linden-Museums Stuttgart – Staatliches Museum für Völkerkunde

Professor Dr. Inés de Castro ist promovierte Ethnologin und begann ihre berufliche Karriere in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung sowie der Archäologischen Staatssammlung in München. Im Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim war sie Kuratorin der ethnologischen Sammlung und hatte ebenfalls das Amt der stellvertretenden Direktorin und Prokuristin inne. Als Expertin für Provenienzforschung ist sie seit 2010 im Linden-Museum für zahlreiche vielbeachtete Ausstellungen verantwortlich.

 

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Porträt Raphaël de Courville

Raphaël de Courville

Interaktionsdesigner der NEEEU Spaces GmbH

Raphaël de Courville verbindet Interaktionsdesign, digitale Kunst und neue Technologien miteinander. Courville ist Mitbegründer des Berliner Designstudios NEEEU, das sich mit nutzbringenden und spielerischen Technologien auch für virtuelle und erweiterte Realitäten auseinandersetzt. Als Pädagoge und Medienkünstler fördert er mit anderen den Dialog zwischen Kunst und Technologie.

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Porträt Clémentine Deliss; © und Foto: David Galstyan

Clémentine Deliss

Assoziierte Kuratorin des KW Institute for Contemporary Art, Kodirektorin von LagosPhoto20, Gastprofessorin der Theorie und Geschichte an der HFBK Hamburg und Mentorin des Berlin Program for Artists

Dr. Clémentine Deliss studierte Gegenwartskunst und Sozialanthropologie in Wien und London und promovierte an der School of Oriental & African Studies der London University. Von 2010 bis 2015 leitete sie das Weltkulturen Museum in Frankfurt, wo sie ein neues Labor für postethnografische Forschung einrichtete. Sie war Stipendiatin am Wissenschaftskolleg zu Berlin und lehrt an zahlreichen europäischen Kunstakademien zu den Gebieten Künstlerische Forschung und Kuratorische Praxis. Ihr Buch "The Metabolic Museum" erscheint in Koproduktion mit der KW-Berlin.

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Porträt Hartmut Dorgerloh; © und Foto: David von Becker

Hartmut Dorgerloh

Generalintendant des Humboldt Forums

Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh promovierte an der Humboldt-Universität Berlin in Kunstgeschichte und ist Denkmalpfleger und Kulturmanager. Von 2002 bis 2018 hat er die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg geleitet; mit modernen Ausstellungen über die Geschichte Preußens lockte er ein breites Publikum in die Schlösser. Er lehrt seit 2004 als Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin und nimmt seit 2007 regelmäßig Lehraufträge an der Universität Bern wahr. Im Juni 2018 wurde er zum Generalintendant des Humboldt Forums ernannt.

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Porträt von Elvira Espejo Ayca; © Elvira Espejo Ayca

Elvira Espejo Ayca

Dichterin, Autorin, Musikerin, Kunstweberin und ehemalige Direktorin des National Museum of Ethnography and Folklore (MUSEF), La Paz

Elvira Espejo Ayca studierte Kunst an der Akademie der schönen Künste "Hernando Siles" in La Paz. Sie ist Verfasserin von Fachbüchern über die Kunst und Wissenschaft der Weberei sowie Autorin von preisgekrönten Gedichtbänden. Mit dem bolivianischen Musiker Álvaro Montenegro produzierte sie DVDs zeitgenössischer Musik. Seit Jahren setzt sie sich für die Wahrung indigener Kulturen ein; unter ihrer Leitung hatte sich das MUSEF zu einem wichtigen Kulturzentrum Boliviens entwickelt. Für ihr Engagement im internationalen Kulturaustausch erhielt sie dieses Jahr die Goethe-Medaille.

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Porträt Katie Gallus; © Katie Gallus

Katie Gallus

Moderatorin

Neben ihrer Tätigkeit als freie Journalisten bei öffentlich-rechtlichen Sendern (unter anderem Deutsche Welle, ARD und ZDF), arbeitete Katie Gallus für die Vereinten Nationen in New York City. Ihre Recherchen führten sie in den georgischen Kaukasus, nach Ägypten, Kirgistan und Brasilien. Sie lebte in Zentralkamerun neben Kakaofeldern und arbeitete in Sierra Leone an der Seite mit Filmemachern. Katie Gallus hat eine Leidenschaft für Zukunftsthemen und ist eine begehrte Moderatorin, wenn es um digitale Ideen, Globalisierung, Entwicklungszusammenarbeit sowie Mensch-Umwelt-Beziehungen geht.

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Poträt Julia Grosse

Julia Grosse

Chefredakteurin "Contemporary And" und "Contemporary And América Latina"

Julia Grosse studierte Kunstgeschichte, Deutsche Literatur und Medienwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und arbeitete als Kolumnistin und Kunstjournalistin in London für die "taz", die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung", das "AD Magazine", das "SZ Magazin" und die "Süddeutsche" Zeitung ". Grosse kuratierte "Friendly Confrontations. Festival für globale Kunst und Kunstkritik" an den Kammerspielen in München und ist derzeit Gastdozentin am Institut für Kunst im Kontext der Universität der Künste Berlin. Ihr Buch "Ein Leben lang" erschien im Hoffman und Campe Verlag.

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Porträt Edwin Heathcote

Edwin Heathcote

Architektur- und Designkritiker der "Financial Times"

Edwin Heathcote ist Architekt, Designer und Kritiker sowie Autor von mehr als einem Dutzend Büchern, darunter "The Meaning of Home". Er schreibt Beiträge für diverse Zeitschriften, unter anderem für "Icon", "GQ", "L'Architecture d'Aujord hui" sowie "Architectural Review", und ist Gründer und Herausgeber des gemeinnützigen Online-Webarchivs "Readingdesign.org". Derzeit ist er der "Keeper of Meaning" im The Cosmic House ("Grade I"-Status auf der englischen Denkmalliste), dem ehemaligen Haus von Charles Jencks, das in Kürze als Museum und Forum für Debatten rund um die Postmoderne eröffnet wird.

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Porträt von Anita Hermannstädter; © und Foto: Hwa Ja Götz, MfN

Anita Hermannstädter

Leiterin der Abteilung "Wissenschaftsgeschichte und Museum Studies" am Museum für Naturkunde Berlin

Anita Hermannstädter ist Historikerin und Ausstellungskuratorin. Nach ihrer Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei den Staatlichen Museen zu Berlin, an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften kam sie 2012 an das Museum für Naturkunde Berlin, um dort eine kulturwissenschaftliche Abteilung aufzubauen. Als Leiterin der Abteilung Wissenschaftsgeschichte und Museum Studies interessiert sie sich für die gesellschaftliche Bedeutung von Naturkundemuseen in Geschichte und Gegenwart.

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Porträt Louisa Hutton

Louisa Hutton

Architektin und Gründungspartnerin von Sauerbruch Hutton

Louisa Hutton lehrte an der Architectural Association in London und ist Mitglied des Kuratoriums der Schelling Architekturstiftung und Ehrenmitglied des American Institute of Architects. Zuvor war sie Gastprofessorin an der Harvard Graduate School of Design, Beauftragte des CABE sowie Mitglied des ersten Steuerungsausschusses der Bundesstiftung Baukultur. Sie hält Vorträge und nimmt weltweit an Jurys teil. Das Architekturbüro Sauerbruch Hutton erhielt in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Auszeichnungen. 2015 wurde sie für ihre Leistung in den britischen Ritterorden aufgenommen.

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Porträt Małgorzata Ludwisiak

Małgorzata Ludwisiak

Freie Kunstkritikerin und Kuratorin

Dr. Małgorzata Ludwisiak ist freie Kunstkritikerin, Kuratorin und Vorsitzende des Wissenschaftlichen Ausschusses im Vorstand des CIMAM (International Committee for Museums and Collections of Modern Art). Sie war Direktorin des Zentrums für zeitgenössische Kunst Ujazdowski Castle in Warschau, Vizedirektorin des Muzeum Sztuki in Łódź, Direktorin der Internationalen Biennale Łódź sowie Initiatorin und Direktorin des Łódź Design Festival. Sie hat zahlreiche namhafte Ausstellungen kuratiert und legt als Dozentin und Autorin besonderen Wert auf die soziale Rolle der zeitgenössischen Kunst und ihrer Institutionen.

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Porträt Andrew McClellan

Andrew McClellan

Professor für Kunstgeschichte an der Tufts University

Andrew McClellan ist Autor und Herausgeber mehrerer Bücher im Bereich Museumswissenschaft und Museumsgeschichte, darunter "Die Erfindung des Louvre", "Kunst und ihre Öffentlichkeit" sowie "Die Kunst des Kuratierens". Gemeinsam mit dem Bostoner Museum of Fine Arts und des Isabella Stewart Gardner Museums arbeitet er derzeit an einer vergleichenden Analyse über die Werke des Kunstfälschers Alceo Dossena in amerikanischen Museen sowie an seinem neuen Buch "The Art Museum Beyond Bilbao".

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Porträt Michael Moriarty

Michael Moriarty

Coach und Gründer von Team Transformer

Michael Moriarty coacht Führungskräfte und Führungsteams und bietet Programme zur Führungskräfteentwicklung für internationale MBA-Kurse an. Davor war Moriarty britischer Offizier und leitete sechs operative Dienstreisen über 20 Dienstjahre. Außerdem war er im britischen Verteidigungsministerium und im Personalkommando der Armee tätig. In seiner postmilitärischen Karriere arbeitete Michael für Eurostar, eine Private-Equity-Partnerschaft und ein Entwicklungsprojekt in Afghanistan, bevor er mit "Team Transformer" sein eigenes Unternehmen gründete.

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Porträt Yvette Mutumba

Yvette Mutumba

Chefredakteurin "Contemporary And" und "Contemporary And América Latina"

Dr. Yvette Mutumba studierte Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und promovierte an der Birkbeck University of London. Von 2012 bis 2016 arbeitete sie als Kuratorin am Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main und später im Kuratorenteam der 10. Berliner Biennale für zeitgenössische Kunst (2018). Mutumba ist außerdem Kuratorin am Stedelijk Museum in Amsterdam und hält derzeit Vorlesungen am Institut für Kunst im Kontext der Universität der Künste in Berlin.

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Porträt von Rooksana Omar; © Rooksana Omar

Rooksana Omar

Generaldirektorin der Iziko Museums of South Africa

Rooksana Omar arbeitet seit 1987 in Museen. Sie war Präsidentin der South African Museums Association, Vorstandsmitglied der Internationalen Kommission für Museen in Südafrika und Präsidentin der ICOM-Südafrika, gefolgt von der Präsidentschaft des Commonwealth of Museums. Unter ihrer Leitung haben die Iziko Museums of South Africa wertvolle Räume für kritische Debatten zur Stärkung der Demokratie geschaffen und spielen so eine lebenswichtige Rolle bei der Realisierung des Zieles, eines Aufbaus einer integrativen Gesellschaft und Wirtschaft.

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Porträt von Pi Li; © Pi Li

Pi Li

Sigg Senior Curator of M+, ein Museum für visuelle Kultur in Hong Kong

Dr. Pi Li promovierte in Kunstgeschichte und Kunstkritik an der Central Academy of Fine Arts in Peking, wo er anschließend stellvertretender Geschäftsführer der Kunstverwaltung war. Pi Li setzt sich für die Vermittlung zwischen westlicher und chinesischer Gegenwartskunst ein und kuratierte weltweit bedeutende Ausstellungen, unter anderem in Seoul, Shanghai und Paris. Die neueste Ausstellung "Right is Wrong: Four Decades of Chinese Art in der M+ Sigg Collection" war in der Whitworth Gallery in Manchester und im Bildmuseet in Umea zu sehen.

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Porträt Robin Reardon

Robin Reardon

Portfolio Executive Producer bei Walt Disney Imagineering

Robin Reardon leitet ein global agierendes Projektteam, um anspruchsvolle Erlebnisse in Disney-Themenparks, Resorthotels, Kreuzfahrtschiffen und Konsumgütern zu liefern. Mit über 30 Jahren Erfahrung im Designmanagement und der Implementierung von facettenreichen Projekten hat Reardon Kunst zu einem Geschäft gemacht. Als Generalistin hat sie Erfahrung in Marketing, Geschäftsentwicklung, Projektmanagement und Design und leitete ihre eigene Design- und Produktionsberatung R3 Productions mit Sitz in New York City.

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Porträt Manouchehr Shamsrizi

Manouchehr Shamsrizi

Mitbegründer des "gamelab.berlin" am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin

Manouchehr Shamsrizi ist Philosoph und Soziologe. Er war Stipendiat der Yale Universiy und der Royal Society of Arts und erhielt als "Ariane de Rothschild Fellow of Innovative Entrepreneurship" eine Einladung an die University of Cambridge. In zahlreichen Projekten und Gremien der Kultur- und Kreativwirtschaft, darunter im Kuratorium des MARKK und der Hauptjury des Deutschen Computerspielpreises, engagiert er sich für mehr soziale Gerechtigkeit im Bereich der Digitalisierung. Er lehrt an der Leuphana Universität Lüneburg und der Wacken Metal Academy.

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Porträt Kavita Singh

Kavita Singh

Professorin für Kunstgeschichte und Dekanin an der Jawaharlal Nehru University, Dehli

Professor Dr. Kavita Singh lehrt zur Geschichte der indischen Malerei und zur Museumsgeschichte und -politik. Sie forscht und publiziert unter anderem zu den Themen Säkularismus und Religiosität, nationale Identitäten sowie über unterschiedliche Geschichtsschreibungen in Bezug auf die Museen Südasiens. 2018 wurde sie mit dem Infosys Prize for Humanities ausgezeichnet und 2020 in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

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Porträt Frank-Walter Steinmeier

Frank-Walter Steinmeier

Präsident der Bundesrepublik Deutschland

Seit Februar 2017 ist Dr. Frank-Walter Steinmeier Präsident der Bundesrepublik Deutschland. Er studierte Rechts- und Politikwissenschaften in Gießen. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit in der Niedersächsischen Staatskanzlei wurde er zunächst Staatssekretär und später Chef des Bundeskanzleramtes. Zweimal – von 2005 bis 2009 und von 2013 bis 2017 – war er Außenminister und von 2007 bis 2009 auch Vizekanzler der Bundesrepublik. Von 2009 bis 2013 leitete Frank-Walter Steinmeier die SPD-Bundestagsfraktion.

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Porträt Philip Tinari

Philip Tinari

Direktor und Geschäftsführer des UCCA Center for Contemporary Art

Seit Philip Tinari im Jahr 2011 die Leitung des UCCA in Peking übernommen hat, entwickelte sich die einst privat geführte Einrichtung in eines der führenden, unabhängigen Museen für zeitgenössische Kunst in China, mit jährlich über einer Million Besuchern. 2018 eröffnete das Museum mit USSC Dune einen zweiten Standort in der Küstenenklave Beidaihe, 2021 folgt ein dritter Standort: UCCA Edge in Shanghai. Tinari war Gründungsredakteur der Zeitschrift "LEAP", Mitherausgeber von "Artforum" sowie Co-Kurator der Ausstellung "Art and China after 1989: Theater of the World" 2017 im Guggenheim.

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Porträt von Pinar Yoldas; © Pinar Yoldas

Pinar Yoldas

Infradisziplinäre Architektin und Professorin der University of California

Dr. Pinar Yoldas' Arbeit entwickelt sich im Kontext der Biowissenschaften und digitalen Technologien und setzt sich aus architektonischen Installationen, kinetischer Skulptur, Ton, Video und Zeichnung zusammen. Inhaltlich setzt sie sich mit dem Post-Humanismus, Öko-Nihilismus, Anthropozän und mit feministischen Technowissenschaften auseinander. Pinar Yoldas ist infradisziplinäre Architektin und lehrt als Professorin an der Universiy of California, San Diego. Sie ist John Simon Guggenheim Fellow 2015 und Preisträgerin des Future Emerging Arts and Technologies Award 2016.

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Porträt von Marie-Cécile Zinsou; © und Foto: Jean Dominique Burton

Marie-Cécile Zinsou

Kunsthistorikerin und Unternehmerin

Marie-Cécile Zinsou ist Präsidentin der von ihrer Familie in Benin gegründeten Fondation Zinsou. Die Stiftung fördert zeitgenössische afrikanische Kunst und engagiert sich für die kulturelle, pädagogische und soziale Entwicklung in Afrika. Die Fondation Zinsou verfügt über sechs Bibliotheken, einen Ausstellungsraum und sowie über ein Museum und hat bisher 32 Ausstellungen organisiert. Marie-Cécile Zinsou ist Vorstandsmitglied des Chateau de Versailles, des Institut des Cultures d’Islam sowie des Maison Maria Casarès und ist Chevalier de l'ordre des Arts et des Lettres.

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Advisory Board

Porträt von Nico Daswani; © und Foto: Rachel Helfand Giuseppi

Nico Daswani

Bereichsleiter Kunst und Kultur beim Weltwirtschaftsforum
Porträt Kurt W. Forster

Kurt W. Forster

Gastprofessor für Kunstgeschichte und Architektur an der Yale School of Architecture

Kurt W. Forster unterrichtete an angesehenen Universitäten in den USA und in Europa und war Leiter verschiedener Forschungsinstitute (u. a. des Getty Center in Los Angeles und des Canadian Centre for Architecture in Montreal). Er war Kurator vieler großer Ausstellungen. Im Jahr 2004 leitete er die 9. Internationale Architekturausstellung auf der Biennale von Venedig. Forster ist Ehrenmitglied des Royal Institute of British Architects, Accademico di San Luca, Träger des Bundesverdienstkreuzes und des Meret Oppenheim-Preises sowie eines Architekturpreises der American Academy of Arts and Letters.

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Porträt Andreas Görgen

Andreas Görgen

Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt

Dr. Andreas Görgen ist Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt (AA). Er begann seine Karriere beim Berliner Ensemble, bevor er an die Ecole Nationale d‘Administration in Frankreich wechselte. Anschließend nahm er Positionen im öffentlichen Dienst des Bundes ein, u.a. beim Bundeskanzleramt und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, bevor er ab 2009 den Siemens-Energiesektor in Südwesteuropa leitete und 2014 zum AA zurückkehrte.

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Porträt Ronald Grätz

Ronald Grätz

Generalsekretär des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)

Ronald Grätz studierte Germanistik, katholische Theologie und Philosophie in Tübingen und Frankfurt am Main. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit an einer UNESCO-Projektschule in São Paulo arbeitete er bis 1998 als Lehrbeauftragter an der Universitat de Barcelona und als Sprachlehrer am dortigen Goethe-Institut. Es folgten Positionen am Goethe-Institut in Moskau, München und als Leiter des Goethe-Instituts Portugal. Seit 2008 ist Grätz Generalsekretär des ifa.

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Porträt Sunil Khilnani; Foto und © Hans Glave

Sunil Khilnani

Professor für Politik und Geschichte, Ashoka University, Indien

Sunil Khilnani war Avantha-Professor und Direktor des Indien-Instituts, das er 2011 am King's College London gründete. Von 2001 bis 2011 war er Professor der Starr Foundation an der School of Advanced International Studies (SAIS) der John Hopkins University in Washington, D.C. sowie Direktor für Südasienstudien. Er schreibt regelmäßig für die indischen und internationalen Medien und ist Autor der Monographien "The Idea of India" und "Incarnations". Im Jahr 2020 war er Stipendiat am Getty Research Institute in Los Angeles.

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Porträt Benita von Maltzahn

Benita von Maltzahn

Direktorin des globalen Kulturengagements, Volkswagen AG

Benita von Maltzahn absolvierte ein Studium in Kunstgeschichte und Papierkonservierung an der London University. Ihre Karriere begann sie als Konservatorin und Kunstberaterin, bevor sie in die Kommunikation wechselte. Seit 2011 leitet sie das globale Kulturengagement Volkswagens. Sie ebnete den Weg für mehrjährige Partnerschaften zwischen Volkswagen und dem Museum of Modern Art (MoMA) und MoMA PS1 in New York sowie der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin.

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Porträt Ulrich Raulff

Ulrich Raulff

Präsident des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)

Professor Dr. Ulrich Raulff studierte Philosophie und Geschichte an der Philipps-Universität Marburg und schloss im Oktober 1977 seine Promotion ab. Er arbeitete freiberuflich für verschiedene Medien, bevor er 1995 als Professor für Kulturwissenschaften an die Humboldt-Universität zu Berlin wechselte. Ab 1994 war er unter anderem Redakteur, Ressortchef und Leitender Redakteur in den Feuilletons der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und der "Süddeutschen Zeitung". Von 2004 bis 2018 leitete er das Deutsche Literaturarchiv Marbach. 

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Porträt Harriet Roth

Harriet Roth

Kunsthistorikerin

Dr. Harriet Roth studierte Mittelalterliche Geschichte, Neuere Geschichte und Kunstgeschichte. Ihre Promotion erlangte sie 1996 in Kunstgeschichte mit einer Arbeit zum "Anfang der Museumslehre in Deutschland" bei Horst Bredekamp an der Humboldt-Universität Berlin. In ihren verschiedenen Publikationen befasst sie sich mit Museumsgeschichte und mit der Architektur Richard Neutras. Seit 2019 ist sie Kuratorin des Projekts "Wochenende der Moderne" für das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur.

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Porträt Bill Sherman

Bill Sherman

Direktor des Warburg Instituts; Professor für Kulturgeschichte an der University of London

Professor Dr. Bill Sherman erwarb seinen Bachelor an der Columbia University und seinen Masterabschluss und Doktortitel an der University of Cambridge. Am Victoria and Albert Museum arbeitete er mit Martin Roth und war Direktor für Forschung und Sammlungen. Er leitete dort das Projekt zur Gründung des von der Andrew W. Mellon Foundation finanzierten V&A Research Institute (VARI). In seinen aktuellen Projekten untersucht Sherman, der vor allem für seine Arbeit zur Geschichte des Lesens bekannt ist, die Schnittstelle zwischen Wort und Bild, Wissen und Macht, sowie der Frühen Neuzeit und der Moderne.

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Porträt Ellen Strittmatter

Ellen Strittmatter

Leiterin der Abteilung Kunst des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)

Dr. Ellen Strittmatter studierte Kunsterziehung, Germanistik und Romanistik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie der Universität Stuttgart und promovierte 2009. Von 2007 bis 2013 war sie Kuratorin in den Museen des Deutschen Literaturarchivs Marbach; anschließend leitete sie von 2014 bis 2016 das Forschungsprojekt "Bildpolitik" im "Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel". Von 2017 bis 2018 war sie Leiterin der Museen des Deutschen Literaturarchivs Marbach.

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Porträt Johannes Vogel

Johannes Vogel

Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin

Professor Dr. Johannes Vogel studierte Biologie an den Universitäten in Bielefeld und Cambridge und promovierte in Genetik an der Universität Cambridge. Neben seiner Tätigkeit als Generaldirektors des Museums für Naturkunde ist er unter anderem Vorsitzender des Leibniz-Verbund Biodiversität sowie Professor für Biodiversität und Wissenschaftsdialog an der Humboldt-Universität Berlin. Mit einer Sammlung von über 30 Millionen Objekten ist das Museum für Naturkunde Berlin eines der größten forschenden Naturkundemuseen der Welt und zählt jährlich bis zu 800.000 Besucher. Vogels Vision ist es, den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Dialog zu befördern und aktives Handeln für Natur und Demokratie anzuregen.

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Porträt Mariët Westermann

Mariët Westermann

Vizekanzlerin, Geschäftsführerin und Professorin für Geisteswissenschaften der NYU Abu Dhabi

Mariët Westermann lehrt zur Geschichte der Gartenkunst sowie zur Kunst der Niederlande. Zuvor war sie leitende Vizepräsidentin der Andrew W. Mellon Foundation, an der sie das Stipendien- und Forschungsprogramm leitete. Ihre Forschungstätigkeit wurde mit Stipendien der American Philosophical Society, der National Endowment for the Humanities, des Clark Art Institute, der College Art Association, des Metropolitan Museum of Art und des National Museum for African Art gefördert.

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Voices and Visions

© ifa

Małgorzata Ludwisiak

Małgorzata Ludwisiak erklärt, warum Museen ihre Position der kritischen Distanz verlassen und sich engagieren müssen, um nicht an Relevanz zu verlieren. Sie beleuchtet die Erfahrungen, mit denen Kulturinstitutionen unter autoritären Regimen konfrontiert sind und was Museen tun können, um ihre gesellschaftlichen Räume mit Leben und Freude zu füllen.

© ifa

Julia Grosse & Yvette Mutumba

Julia Grosse & Yvette Mutumba beschreiben, welche konkreten Ergebnisse sie sich vom bevorstehenden Martin-Roth-Symposium erhoffen, welche Rolle ein "nationales" Erbe in der Zukunft spielen könnte und wie Museen die Machtverteilung in unseren Gesellschaften beeinflussen können.

© ifa

Mariët Westermann

Das erste Martin Roth Symposium fand im Jahr 2018 statt. Mariët Westermann resümiert, was sich in den letzten Jahren verändert hat. Was würde Martin Roth empfehlen, um die Krise, in der wir uns derzeit befinden, zu überwinden? Sie erläutert, inwiefern zeitgenössische Kunst Inklusion fördert und was Museen von der digitalen Sphäre lernen können, um ein breites Publikum anzulocken.

MuseumsNow

Interviews mit Akteurinnen und Akteuren der internationalen Museumslandschaft, die einen Einblick in gegenwärtige museale Praktiken und zivilgesellschaftliches Handeln von Museen weltweit geben.

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