zivik – Zivile Konfliktbearbeitung

Eine junge Frau mit Kopftuch ruft etwas auf einer Demonstration in Tunesien; Foto: Epa / Zacarias Garcia / picture aliance/ dpa

Wahlen in Tunesien, Oktober 2011; Foto: Epa / Zacarias Garcia / picture aliance/ dpa

Über das Programm

Das Förderprogramm zivik unterstützt weltweit zivile Akteure dabei, Krisen vorzubeugen, Konflikte zu überwinden und friedliche gesellschaftliche und politische Systeme zu schaffen sowie zu stabilisieren. Ergänzend werden zivilgesellschaftliche Akteure beraten, vernetzt und bei der Auswertung unterstützt.
Interessierte lernen hier die Anforderungen und den Ablauf des Antragprozesses kennen.

 

 

An wen richtet sich das Programm?

Das Programm richtet sich an Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland und anderen Ländern, die ein Projekt zur Stärkung lokaler Kapazitäten zur Krisenprävention, Konflikttransformation und Stabilisierung oder zur Gestaltung von Transformations- beziehungsweise Demokratisierungsprozessen planen.

Was beinhaltet die Förderung?

Beratung und finanzielle Förderung für Projekte

  • Beratung bei der Projektkonzeption und Vorbereitung der Antragstellung
  • Antragsprüfung und Förderentscheidung
  • Bearbeitung von Mittelanforderungen und Monitoring der Projektmittel
  • Beratung bei der Durchführung und Abrechnung
  • Verwendungsnachweisprüfung und formaler Projektabschluss

Vernetzung und Best Practice

  • Austausch und Vernetzung ziviler Akteure untereinander und mit Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft
  • Aufarbeitung und Bereitstellung von Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen
  • Unterstützung bei der Evaluation und bei Wirkungsanalysen

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Ausschlusskriterien für die Antragsstellung

  • Die Organisation kann keine staatliche Registrierung nachweisen.
  • Bereits begonnene oder abgeschlossene Maßnahmen können nicht gefördert werden.

Antragsstellung in 4 Schritten

Schritt 1: Prüfen, ob alle Voraussetzungen erfüllt werden

Zunächst muss die Organisation sicherstellen, dass alle Voraussetzungen erfüllt werden und die benötigten Nachweise vorhanden sind.

Schritt 2: Beratung durch das zivik-Team

Das zivik-Team begleitet Organisationen bereits bei der Antragstellung und ist so eine wertvolle Unterstüt-zung. Dafür ist es erforderlich, sich möglichst frühzeitig mit einer Projektskizze an das zivik-Team zu wenden. Die Projektskizze soll maximal drei Seiten umfassen und folgende Fragen beantworten:

  • Zu welchem Förderkonzept passt das Projekt? – Konkrete Bezugnahme zu einem der drei Förderkon-zepte des Auswärtigen Amts
  • Wo und in welchem Zeitraum soll das Projekt stattfinden?
  • Mit welchen Partnern soll das Projekt voraussichtlich durchgeführt werden?
  • Wer sind die Schlüsselakteure des Projekts? (gemäß Manual „Monitoring von Wirkungen“)
  • Welche Aktivitäten sind geplant? (gemäß Manual „Monitoring von Wirkungen“)
  • Welche Veränderungen sollen mit dem Projekt erreicht werden (gemäß Manual „Monitoring von Wirkungen“)?
  • Welche Ausgaben fallen an und wie soll das Projekt finanziert werden? – Grobe Kalkulation der Ausgaben sowie Angaben zu vorhandenen Eigen- und Drittmitteln

Schritt 3: Antrag einreichen

Am Ende des Beratungsprozesses erstellt die Organisation einen Antrag. Dieser besteht aus drei Dokumenten: Antragsformular, Projektplanung und Finanzierungsplan. Vorlagen hierfür werden im Download-Bereich zur Verfügung gestellt. Der ausgefüllte Antrag wird per E-Mail an zivik(at)ifa.de geschickt.

Schritt 4: Rechtsverbindliche Antragstellung

Nachdem das zivik-Team die Anträge geprüft hat, fordert es ausgewählte Organisationen auf, ihren Antrag rechtsverbindlich unterschrieben und mit allen notwendigen Anlagen einzureichen. Die rechtsverbindliche Antragsstellung erfolgt per Post an:

Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)
Förderprogramm zivik
Linienstr. 139/140
10115 Berlin.

Wie geht es nach der Antragstellung weiter?

Auf die Einreichung eines Förderantrags folgen eine Eingangsbestätigung, in der Regel spezifische Nachfragen und am Ende eine Förderzusage oder -absage. Der Vorbereitungs- und Entscheidungsprozess zieht sich in der Regel über mehrere Wochen hin.

Kann dasselbe Projekt mehrmals durch zivik gefördert werden?

Erfolgreiche Projekte können für einen Zeitraum von insgesamt bis zu drei Jahren gefördert werden.

Antragsfristen

Nach erfolgter Beratung durch das zivik-Team ist der Antrag spätestens einzureichen:

  • Drei Monate vor Projektbeginn für Projekte ab März
  • Oktober für Projekte, die ab Januar oder Februar im Folgejahr beginnen sollen

Dokumente:

Kontakt:
ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
Förderprogramm zivik
Linienstr. 139/140
D-10115 Berlin
Tel. +49.30.284491.60
Fax +49.30.284491.70
zivik(at)ifa.de

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