Außerschulische Jugendbildung

Vom 8. bis 11. November treffen sich 50 Aktive in der Jugendarbeit der deutschen Minderheiten in Berlin; Foto: ifa / MJ Breiva via Pexels
© ifa / Kerzel
Jugendliche aus Temeswar und Fogarasch erstellen Beiträge für einen interaktiven Audiowanderweg durch Seligstadt (2016). © ifa / Kerzel
In der Kinderspielstadt "Klein Raschau" erfahren die Kinder, wie wichtig ihre Meinung ist und lernen die Grundlagen der Demokratie kennen (2016). © ifa/ ProLiberisSilesiae
In der Kinderspielstadt "Klein Raschau" erfahren die Kinder, wie wichtig ihre Meinung ist und lernen die Grundlagen der Demokratie kennen (2016). © ifa/ ProLiberisSilesiae
Bei der Kinderspielstadt im polnischen Raschau gestalten die Kinder ihre eigene deutsch-polnische Stadt (2016). © ifa/ ProLiberisSilesiae
Bei der Kinderspielstadt im polnischen Raschau gestalten die Kinder ihre eigene deutsch-polnische Stadt (2016). © ifa/ ProLiberisSilesiae

Internationale Jugendkonferenz

Gemeinsam durchstarten – Internationale Jugendkonferenz,
08.-11.11.2018 in Berlin

Das ifa führt auch in 2018 den Dialog über die Chancen und Möglichkeiten verbandlicher Jugendarbeit, Jugendpartizipation und Freiwilligentätigkeit, den es in den vergangenen Jahren angestoßen hat, fort. Unter dem Titel "Gemeinsam durchstarten – Internationale Jugendkonferenz" treffen sich vom 8. bis 11. November 2018 in Berlin 50 ehren- und hauptamtliche Aktive der Jugendarbeit der deutschen Minderheiten aus Mittelost-, Südosteuropa und den GUS-Staaten.

Das ifa nimmt hierbei einen Wunsch der deutschen Minderheit auf. Das Konzept der Tagung wurde von Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Minderheiten auf dem ifa-Akteursforum 2017 entwickelt. Neben der Vernetzung untereinander und mit Akteuren der Bundespolitik steht der Austausch von best practice Projekten und die Fortbildung in Schlüsselkompetenzen im Mittelpunkt.

Die Konferenz beginnt am Donnerstagnachmittag und endet am Sonntagmittag. Das ifa übernimmt Unterkunft und Verpflegung während des Seminars sowie die Fahrtkosten nach Bundesreisekostengesetz bis 300 Euro, für Kasachstan und Kirgistan bis 600 Euro. Die Unterbringung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt in Doppelzimmern. Nach Absprache mit dem ifa ist bei sehr weiten Entfernungen eine Anreise am 07.11. möglich. Die Zahl der Teilnehmenden pro Land ist begrenzt. Das ifa behält sich eine Auswahl vor.

Das Programm erscheint voraussichtlich im August. Anmeldeschluss ist der 15. September 2018.

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online über diesen Link: www.ifa.de/termine/gemeinsam-durchstarten

Die Konferenz findet vorbehaltlich der Mittelbewilligung durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland statt.

Ansprechpartnerin: Marita Grimke, grimke(at)ifa.de

Sommercamp für Jugendliche aus den deutschen Minderheiten

Jugend bewegen – Europa gestalten!

Zum fünften Mal veranstalten das Goethe-Institut und das ifa – in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit mit der Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik e.V. (LV) – ein Sommercamp für insgesamt 80 Jugendliche. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches und spannendes Programm mit Deutschkursen und Workshops aus verschiedenen Themenbereichen, die von Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern im Tandem mit Workshop-Leiterinnen und -Leitern durchgeführt werden. Zu den Themen gehören unter anderem Meinungsfreiheit, soziales Engagement, soziale Medien, Populismus. Daneben gibt es zahlreiche Ausflüge und sportliche Aktivitäten. Während des zehntägigen Sommercamps wird bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern großer Wert auf selbstbestimmtes Lernen, aktive Teilnahme und Mitbestimmung gelegt. Durch seinen internationalen Charakter leistet das Sommercamp einen wichtigen Beitrag zur grenzüberschreitenden Vernetzung der Jugendlichen der deutschen Minderheiten in Mittel-, Südost- und Osteuropa.

Das Projekt wird im Rahmen der ifa-Projektförderung aus Mitteln des Auswärtigen Amtes  finanziert und von der ifa-Regionalkoordination für Polen und Tschechien, Anna Juraschek und dem ifa-Kulturmanager, Simon Römer (Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik) begleitet.

Ansprechpartnerin zur Projektförderung: Gabriele Kuschmierz, kuschmierz(at)ifa.de
Ansprechpartnerin zum Sommercamp: Anna Juraschek, juraschek(at)ifa.de  

Die Lebenswelt der Erwachsenen entdecken

Eine Kinderspielstadt in Rumänien

Zum siebten Mal findet dieses Jahr die Kinderspielstadt "Danubius" des Jugendzentrums Seligstadt e.V. in Bekokten und Seligstadt statt. Die Kinderspielstadt führt Kinder aus Rumänien, Deutschland, Kroatien, Ungarn, Serbien und Polen an das politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben heran. Sie ermöglicht ihnen spielerisch Zugänge zur Lebenswelt der Erwachsenen. Durch das pädagogisch betreute Konzept der Kinderspielstadt können die Kinder komplexe Zusammenhänge und Prozesse des Stadtlebens selbst erfahren und gestalten.

Im Mittelpunkt der Kinderspielstadt stehen pädagogische und gesellschaftliche Ziele wie die politische Bildung, interkulturelle Erfahrung und die Entwicklung von Toleranz und sozialer Kompetenz. Gleichzeitig trägt die Kinderspielstadt dazu bei, dass die deutsche Kultur in Rumänien sichtbar bleibt.

Das Projekt wird durch die ifa-Projektförderung aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert.

Ansprechpartnerin zur Projektförderung: Silke Knautz, knautz(at)ifa.de

Karpatendeutsches Puppentheater

 

Spielerisch Bewusstsein für die deutsche Minderheit schaffen

Der Karpatendeutsche Verein in der Slowakei wird mit professionellen Puppentheatermachern ein Theaterstück über die deutsche Minderheit inszenieren. Das Stück soll in mehreren Ortschaften in der Slowakei aufgeführt werden und die Geschichte sowie die Gegenwart der Deutschen in der Slowakei thematisieren. Auf diese Weise soll ein stärkeres Bewusstsein für die deutsche Minderheit sowie die deutsche Sprache geschaffen werden.

Ansprechpartnerin zur Projektförderung: Silke Knautz, knautz(at)ifa.de

Die Persönlichkeit entwickeln und Verantwortung übernehmen: Die außerschulische Jugendbildung fördert junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, lässt sie ihre gesellschaftliche Mitverantwortung erkennen und verstärkt das soziale Engagement. Das ifa initiiert und unterstützt Projekte der außerschulischen Jugendbildung, bildet Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus und ermöglicht Partnerschaften mit erfahrenen Trägern der außerschulischen Jugendbildung in Deutschland.

Kontakt

Porträt Marita Grimke, Jugend- und Medienkoordinatorin

Marita Grimke

Projektkoordination Jugend und Medien
Tel. +49.711.2225.128
grimke(at)ifa.de

Porträt Silke Knautz

Silke Knautz

Projektadministration
Tel. +49.711.2225.198
knautz(at)ifa.de