Zivilgesellschaften vernetzen: CCP Synergy

Lächelndes Mädchen mit Brille im Fokus, links vor ihr eine weitere Frau mit Kopftuch

Foto: ifa / Wolfgang Kuhnle

CCP Synergy bringt zwei Organisationen aus Deutschland und einem Partnerland zusammen. Gemeinsam arbeiten sie an einem Projekt, das die Zivilgesellschaft stärkt und Kulturen miteinander in den Dialog bringt. Hier finden sich alle Informationen für die Bewerbung.

An wen richtet sich das Programm?

CCP Synergy richtet sich an Mitarbeitende aus jeweils zwei Organisationen, die ein gemeinsames Projekt planen. Dabei muss eine der Organisationen in Deutschland und die andere in einem der unten genannten Partnerländer ansässig sein. Organisationen, die sich gerade im Kontaktaufbau oder der Anbahnung von gemeinsamen Projekten befinden, sind ausdrücklich eingeladen, sich für CCP Synergy zu bewerben.

Im Idealfall arbeiten beide Organisationen – thematisch oder regional – in einem ähnlichen Arbeitsfeld, das in einem der folgenden Bereiche liegt:

  • Politik und Gesellschaft
  • Menschenrechte und Frieden
  • Nachhaltige Entwicklung
  • Medien und Kultur

Mit wechselnden Schwerpunktthemen reagiert CCP auf aktuelle Herausforderungen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. 2019 bis 2023 stehen deshalb die Themen non-formale politische Bildung und digitale Zivilgesellschaft im Fokus. Im Rahmen von Förderungen und Fachveranstaltungen bringt CCP die Geförderten und Alumni untereinander sowie mit strategischen Partnerorganisationen in den Austausch. 

Die non-formale politische Bildung vermittelt sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen Wissen und Kompetenzen, die sie zur Mitgestaltung der Gesellschaft befähigen. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen wie Populismus, Fake News und Hate Speech gewinnt die non-formale politische Bildung, besonders in Verbindung mit digitalen Medien, an Bedeutung für eine aktive und demokratisch gestaltete Zivilgesellschaft. Mit diesem Themenschwerpunkt werden Personen, die im Bereich der non-formalen politischen Bildung tätig sind und Ziele im Rahmen der oben genannten Arbeitsfelder verfolgen, unterstützt.  

Aktuell werden Organisationen aus folgenden Ländern gefördert:
Algerien, Ägypten, Armenien, Aserbaidschan, Bahrain, Bangladesch, Belarus, Deutschland, Georgien, Indonesien, Irak, Iran, Jordanien, Kasachstan, Katar, Kirgisistan, Kuwait, Libanon, Libyen, Malaysia, Marokko, Mauretanien, Moldawien, Oman, Pakistan, Palästinensische Autonomiegebiete, Russland, Saudi-Arabien, Sudan, Tadschikistan, Tunesien, Ukraine, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate

 

Was beinhaltet dir Förderung?

CCP Synergy unterstützt die beiden kooperierenden Organisationen mit insgesamt 3.000 Euro. Mit diesen Fördermitteln können beispielsweise gegenseitige Kurzbesuche von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder einseitige längere Aufenthalte finanziert werden. Der Austausch umfasst zwischen sieben und 30 Tage.

Die Fördermittel stehen zudem für folgende Zwecke zur Verfügung:

  • Reisekosten
  • Unterkunft
  • Verpflegung gemäß den gültigen Tagessätzen 
  • Krankenversicherung
  • Aufwandsentschädigung nach Bedarf, diese kann auf beide Organisationen verteilt werden.

Neben der finanziellen Förderung unterstützt das ifa die teilnehmenden Organisationen aus dem Ausland gern bei der Visabeschaffung für Aufenthalte in Deutschland und steht selbstverständlich auch für Rückfragen zur Verfügung. Grundsätzlich planen die teilnehmenden Organisationen ihre Reisen jedoch eigenverantwortlich.

Ausschlusskriterien für die Bewerbung

Da sich das Programm an Organisationen richtet, können sich Einzelpersonen nicht für CCP Synergy bewerben.

Bewerbung in 3 Schritten

  1. Zu einer erfolgreichen Bewerbung gehört ein vorläufiger gemeinsamer Finanzierungsplan mit allen voraussichtlichen Kosten, der für beiden Organisationen insgesamt gilt. In einem ersten Schritt sollte diese Kalkulation aufgestellt werden.
  2. Anschließend füllen die beiden Kooperationspartner gemeinsam das Bewerbungsformular aus.
  3. Die Bewerbung wird per E-Mail an crossculture@ifa.de entgegengenommen.

Welche Bewerbungsunterlagen werden benötigt?

• gemeinsamer Finanzierungsplan beider Organisationen

Wie geht es nach der Bewerbung weiter?

Beide Organisationen werden nach dem Erhalt der Bewerbungsunterlagen über den Eingang informiert.

Bewerbungsfristen

Die nächste Ausschreibung für CCP Synergy erfolgt im Februar 2020.

Kontakt:
ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
CrossCulture Programm
Charlottenplatz 17
D-70173 Stuttgart
Tel. +49.711.2225.107
crossculture(at)ifa.de

Gefördert durch das Auswärtige Amt

Häufig gestellte Fragen:

Können sich CCP-Alumni für CCP Synergy bewerben?

Nein, nicht als Einzelperson. CCP Synergy richtet sich an Organisationen. Die CCP-Alumni sind herzlich eingeladen, sich mit ihrer Heimatorganisation und einem Kooperationspartner in Deutschland oder einem der Programmländer zu bewerben.

Können sich Organisationen, die zuvor nicht in CCP involviert waren, bewerben?

Ja. Die Bewerbung steht allen Organisationen offen, die bereits einen Kooperationspartner kennen, in den genannten Arbeitsfeldern tätig sind und in den CrossCulture-Programmländern ansässig sind.

Wie genau muss der Finanzierungsplan bei der Bewerbung aufgestellt werden?

Der Finanzierungsplan stellt eine erste Einschätzung der benötigten Mittel dar. Es handelt sich um voraussichtliche und geschätzte Kosten – die Abrechnung erfolgt am Ende des Aufenthalts zu den tatsächlich entstandenen Kosten. Bitte beachten Sie dabei den maximalen Förderbetrag von 3.000 Euro.

Ist eine Erhöhung des Gesamtbetrags von 3.000 Euro möglich?

In begründeten Ausnahmefällen ist eine Abweichung von diesem Betrag denkbar.

Wie viele Personen können am Austausch teilnehmen?

Die Anzahl der Reisenden richtet sich nach dem zur Verfügung gestellten Gesamtbetrag von 3.000 Euro.

Gibt es eine Altersbegrenzung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der einzelnen Organisationen?

Nein. Für CCP Synergy ist keine Altersbegrenzung für die reisenden Personen festgelegt.

Was passiert nach dem Bewerbungsschluss?

Die Bewerbungen werden nach Bewerbungsschluss schnellstmöglich gesichtet. In der Auswahlphase behalten wir es uns vor, telefonisch Rückfragen zu klären. Auswahlgespräche sind nicht vorgesehen. Mit einer Rückmeldung ist im Juni zu rechnen. Bei einer erfolgreichen Bewerbung wird im Anschluss eine Förderleistungsvereinbarung zwischen beiden Organisationen und dem ifa geschlossen.

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