CrossCulture Plus – Projektförderung

Nach dem Stipendium ist vor der Alumni-Förderung: CrossCulture Plus fördert ehemalige CCP-Stipendiatinnen und -Stipendiaten aus Ägypten, Jordanien, Libyen, Libanon, Marokko, Irak und Tunesien. Ziel ist es, Alumni und ihre Organisationen bei der Planung und Durchführung von (Klein-)Projekten in ihren Heimatländern zu unterstützen. CrossCulture Plus unterstützt die Stipendiatinnen und Stipendiaten dabei, sich aktiv in gesellschaftliche Veränderungsprozesse und Diskurse einzubringen.

Die Förderung ehemaliger Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist ein wichtiger Baustein der Alumniarbeit. Mit der Projektförderung über CrossCulture Plus setzten die Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre in Deutschland gesammelten Lernerfahrungen in ihren Heimatländern fort. Sie planen und führen ihre Kleinprojekte eigenständig durch und setzen damit ihre Ideen für gesellschaftliche und politische Reformprozesse im jeweiligen Land um.

CrossCulture Plus wird im Rahmen der Transformationspartnerschaften vom Auswärtigen Amt finanziert.

Inhalt

Die Projektförderung umfasst die inhaltliche Betreuung und Weiterbildung der Alumni in Werkstätten, in denen konkrete Projektideen entwickelt werden. Die Projektwerkstätten beinhalten Lerneinheiten zu Methoden und vermitteln Grundkenntnisse im Bereich Projektmanagement, Finanzadministration und Mittelakquise. Ausgewählte Projekte fördert das ifa in Höhe von 5.000 bis 15.000 Euro. Die geförderten Projekte müssen bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein. Über die kontinuierliche fachliche Beratung durch das ifa hinaus profitieren die Alumni vom intensiven Austausch mit anderen Teilnehmeninnen und Teilnehmern.

Bewerbung und Ablauf

Die Ausschreibung für CrossCulture Plus erfolgt in der Regel im Dezember jeden Jahres. Die Projektwerkstätten finden im Frühjahr statt. Die für die finanzielle Förderung ausgewählten Projekte werden im Anschluss mit lokalen Partnern ausgearbeitet und umgesetzt. Die Alumni, deren Projekte nicht finanziell durch das ifa gefördert werden, werden bei der Mittelakquise unterstützt.

Projekte des Jahres 2017

Der Schlüssel für eine konfliktfreie Zukunft: ein eigenständiges Einkommen über berufliche Weiterqualifizierung. (© ifa/Traut)

Libanon: "GOYA Projekt"
Von Simon Traut, Deutschland

Heirat, Scheidung oder das traditionelle Rollenverständnis der Geschlechter stehen der Emanzipation von Frauen häufig im Wege. (©ifa/Hadahed)

Ägypten: "AYWA"
Von Dina Mohamed Said Hadahed

Kunst und Politik sind beim Workshops von "SEE Djerba" untrennbar miteinander verbunden. (© ifa/Gharbi)

Tunesien: "SEE Djerba"
Von Aymen Gharbi

Projekte des Jahres 2016

Zukünftige Multiplikatoren an einem Tisch: Teilnehmer-/innen des Projektes "Website Content and Professional Writing Seminar".

Tunesien: "Web-Content & Writing"
Von F. Pianka & I. Abdella

18 Journalistinnen aus neun Ländern nahmen am Projekt "Inclusive Media" teil. (© Stieren)

Jordanien: "Inclusive Media"
Von Pascale Müller, Deutschland

Abderrahman Chakchouk (links) und sein vielköpfiges Team des Projektes "The Adventures for Development" (© Chakchouk)

Tunesien: "Development"
Von Abderrahman Chakchouk

Selbstreflexion: ein wichtiger Baustein einer nachhaltigen Lebensplanung. (© CC0/Pexels)

Marokko: "Hamza Maaroufi"
Von Meryem Kabbaj

Saddik Abdelhaq (2. v.l.) zeigt Teilnehmer/-innen, wie aus losen Blättern ein gebundenes Buch wird.

Marokko: "Foreign Languages"
Von Saddik Abdelhaq

Syrische und jordanische Kinder lernen gemeinsam zu den Themen Gesundheit, Konfliktlösung und Kinderrechten. © Amal Mustafa

Jordanien: "Draw Freely"
Von Amal Mustafa