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CCP-Modul "Islamisch geprägte Welt"

Seit 2005 sammeln junge Berufstätige und freiwillig Engagierte im CCP-Modul "Islamisch geprägte Welt" mehrmonatige Berufserfahrung in einem anderen Kulturkreis, sowohl in Deutschland als auch in den islamisch geprägten Schwerpunktländern. 

Ziele des Moduls

Im Kontext ihres Arbeitsfelds sammeln die Stipendiatinnen und Stipendiaten umfassende Erfahrungen im Ausland und wirken als Multiplikatoren in ihren Heimatländern. Neben der beruflichen und fachlichen Weiterbildung gewinnen sie im Gastland einen Überblick über gesellschaftliche und politische Strukturen und lernen durch die Einbindung in das Berufs- und Alltagsleben kulturelle Prägungen und Verhaltensmuster kennen. Sie knüpfen wichtige Kontakte, die sie nach der Rückkehr in ihre Heimat für eine zukünftige Zusammenarbeit nutzen können. Dieser interkulturelle Austausch stärkt nachhaltig die Netzwerkbildung zwischen Organisationen in Deutschland und der islamisch geprägten Welt und regt zu grenzübergreifendem Dialog und Kooperationen an. 

Zielgruppen

Das CCP-Modul "Islamisch geprägte Welt" richtet sich an junge Berufstätige und Engagierte zwischen 23 und 45 Jahren. Sie arbeiten als Multiplikatoren in unterschiedlichen Bereichen der Zivilgesellschaft, in denen interkulturelle Erfahrung eine Voraussetzung für den Arbeitserfolg darstellt (s. FAQ). Studierende können für das Programm leider nicht berücksichtigt werden.

Arbeitsfelder und teilnehmende Länder

Berufsaufenthalte im CCP-Modul "islamisch geprägte Welt" werden in den folgenden Bereichen angeboten:

  • Politik & Gesellschaft
  • Menschenrechte & Frieden
  • nachhaltige Entwicklung
  • Medien & Kultur

Teilnehmende Länder 2018

  • Ägypten
  • Algerien
  • Bahrain
  • Bangladesch
  • Deutschland
  • Indonesien
  • Irak
  • Iran
  • Jordanien
  • Katar
  • Kasachstan
  • Kirgisistan
  • Kuwait
  • Libanon
  • Libyen
  • Malaysia
  • Marokko
  • Mauretanien
  • Oman
  • Pakistan
  • Palästinensische Autonomiegebiete
  • Saudi-Arabien
  • Republik Sudan
  • Tadschikistan
  • Tunesien
  • Usbekistan
  • Vereinigte Arabische Emirate

 

 

Ablauf

Die Dauer des Berufsaufenthaltes liegt zwischen zwei und drei Monaten und wird individuell nach Profil, Bedürfnis und Verfügbarkeit festgelegt. Die Praktikumsstelle wird durch das ifa in Abstimmung mit den ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten vermittelt. Ergänzt wird es durch ein fachspezifisches Rahmenprogramm – unter anderem Workshops und individuelle Besuchstermine – im Gastland. Die Aufenthalte zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl inhaltlich als auch organisatorisch in hohem Maß an die Anforderungen und Wünsche der Stipendiaten angepasst werden können. 

Institut für Auslandsbeziehungen
CrossCulture Programm

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