CrossCulture News

Portrait Alaa, Foto: ifa/Kolle

Interview über den Einsatz für Menschenrechte

Wie eine Welle 

ifa |''Es ist wie eine Welle – wenn jemand anfängt, werden die Menschen davon mitgenommen.'', sagt Alaa Mohamed Masaad Elsayed aus dem Sudan über ihre Arbeit im Bereich Menschenrechte und Friedensförderung. Mit dem CrossCulture Programm des ifa wird sie für drei Monate ein Praktikum bei der Organisation ''act for aransformation'' in Aalen absolvieren. Im Interview spricht Alaa über ihre Arbeit im Sudan, weibliche Genitalverstümmelung und ihre Erwartungen an die Zeit in Deutschland.

Dinara Assanowa, Foto: Yevgeniya Berman, Style: Assel Shalabayeva

Dinara Assanowa: Ziele einer Frauenrechtsaktivistin

Aus der Geschichte der kasachischen Frauen lernen

Deutsche Allgemeine Zeitung | "Schon der Großvater meines Großvaters, der in den 1930er Jahren als Lehrer arbeitete, fand, dass die Frauen in seinem Umfeld unterschätzt werden", sagt Dinara Assanowa aus Kasaschtan. Die Gründerin der Frauenrechtsorganisation "Women of Kazakhstan" plant in Almaty ein Frauenmuseum, das Alltagsgeschichten von Frauen in Kasachstan zeigt und ihre Rolle in der Gesellschaft anerkennen soll. Mit dem CrossCulture Programm des ifa hospitierte Dinara von Oktober bis Dezember 2017 im Frauenzentrum Paula Panke in Berlin. Ein Porträt über die Frauenrechtsaktivistin

CCP Stipendiat Shahid Rehmat, Foto: ifa

Interview mit Shahid Rehmat

Religiöse Toleranz für ein friedliches Pakistan der Zukunft

ifa | Shahid Rehmat ist der Gründer der Nichtregierungsorganisation "Youth Development Foundation" in Pakistan. Die Organisation initiiert Projekte für Jugendliche und junge Menschen, um soziokulturelle und religiöse Barrieren innerhalb der pakistanischen Gesellschaft zu überwinden und Wertschätzung für kulturelle Vielfalt zu vermitteln. Sie setzt sich gegen gewalttätigen Extremismus und für einen Wandel in der Gesellschaft ein.

Foto: ifa/Kuhnle

CCP-Stipendiat engagiert sich für Menschen mit Behinderung

Der lange Weg der Inklusion

ifa | Das richtige Gespür spielt im Leben von Yassine Rihani eine entscheidende Rolle. Der 34-jährige Tunesier verlor 2006 sein Augenlicht, seitdem arbeitet er als Physiotherapeut. Auch als Aktivist erkennt er die neuralgischen Punkte: In Tunesien engagiert er sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung. Von Oktober bis Dezember 2017 war er Stipendiat des CrossCulture Programms und unterstützte die Berufsfachschule für Physiotherapie am Nürnberger Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte.

CCP-Stipendiatin Ashwaq Al-Gobi beim Workshop in Stuttgart, November 2017 © ifa / Kuhnle

CCP-Stipendiatin im Interview

"Jemen braucht Frieden, um durchzuatmen"

ifa | "In Deutschland gibt es Entwicklung, während man in Jemen nur Zerstörung vorfindet", sagt Ashwaq Al-Gobi. Die CrossCulture Stipendiatin kommt aus dem krisengeschüttelten Jemen. Im südlichsten Land der Arabischen Halbinsel herrscht seit 2015 eine der weltweit größten humanitären Krisen. Im November trafen wir Ashwaq während des interkulturellen Workshops, um über den Konflikt und über ihre Erfahrungen in Deutschland zu sprechen.
Interview von Christina Palau

Emam Abdelgadir arbeitet im Sudan als Trainer für Konfliktprävention und Frieden. Foto: Uli Reinhardt

Für einen friedlichen Umgang mit Konflikten

Vom Schüler zum Trainer

ifa | "Wie kann ich Menschen beibringen, Konflikte zu erkennen und friedlich zu lösen?" Diese Frage stellt sich Emam Abdelgadir regelmäßig in seinem Alltag. Er arbeitet im Sudan als Trainer bei dem  "Alternative to Violence Project" und ist  im Bereich der Friedensbildung aktiv. Der 37-Jährige möchte den Menschen nahelegen, dass jeder noch so kleine Beitrag wichtig ist. Als Stipendiat des CrossCulture Programms Flucht und Migration teilte er bei der Organisation "Act for Transformation" in Aalen sein Wissen mit Kolleginnen und Kollegen in Deutschland. Dort traf er auch auf einen alten Bekannten.

Foto: Luiz Hanfilaque (CC0), via Unsplash

Bericht über Planspiel in Berlin

"Ein Blick hinter die Maske"

ifa | "Der Mensch ist am wenigsten er selbst, wenn er in seinem eigenen Namen spricht. Gib‘ ihm eine Maske und er wird dir die Wahrheit sagen", beobachtete Oscar Wilde. Auf eine besondere Art und Weise bewirken Planspiele genau das: sie geben ein bestimmtes Szenario vor und kreieren maskierte Protagonisten, die sich für die Transformation von Konflikten einsetzen. Am 9. November 2017 besuchte eine Delegation von CCP-Stipendiatinnen und -stipendiaten ein von der Berliner NRO CRISP (Crisis Simulation for Peace e.V.) entwickeltes und angeleitetes Planspiel.

Altstadt von Tunis © Humpert

CCP-Stipendiat

Ein Sprachrohr für die Medina

ifa Alumni |  Enge verzweigte Gassen in einer orientalischen Welt: das ist die Altstadt von Tunis. Seit zweieinhalb Jahren lebt der Stuttgarter Architekt Raoul Cyril Humpert dort. Mit Hilfe einer finanziellen Unterstützung durch das ifa hat er ein Zeitungsprojekt ins Leben gerufen. Die Zeitung trifft mit Themen rund um das Leben in der Medina auf eine begeisterte Leserschaft. Über das Projekt, die Geschichte und das Leben in der Medina von Tunis.

Die sudanesische Traumatherapeutin Sally Elgizouli brachte ihre Erfahrungen in einer Wohngruppe für Jugendliche in Stuttgart ein. Foto: Uli Reinhardt

Erfahrungen aus einer Stuttgarter Wohngruppe

Mit Kunst gegen Blockaden

ifa | Dass künstlerische Ausdrucksformen Blockaden brechen, davon ist die sudanesische Traumatherapeutin Sally Elgizouli überzeugt. In ihrer Heimat machen viele Geflüchtete halt. Schon lange beschäftigt sie die Frage, wie es danach für sie weiter geht: Welche Erfahrungen machen sie? Wie ist ihr Leben, wenn sie etwa in Europa oder den USA ankommen? Mithilfe eines Stipendiums des ifa-CrossCulture Programms Flucht und Migration bekam sie einen Einblick in die Lebensrealität von Geflüchteten in Stuttgart.

CrossCulture Programm: Eine Stipendiatin erzählt

Ein Land im Wandel

ifa | Klein und unscheinbar liegt die Republik Moldau zwischen Rumänien und der Ukraine. In den letzten Jahren sank die Einwohnerzahl von vier auf knapp drei Millionen. Warum verlassen so viele Menschen das Land? Im Video erklärt die Journalistin und Stipendiatin des ifa CrossCulture Programmes, Natalia Sergheev, warum viele junge Menschen keine Perspektiven sehen und welche Rolle die Medien in ihrem Heimatland spielen.

Mit Fremden ins Gespräch kommen

Wenn Bücher antworten könnten...

ifa | Die  "Lebendige Bibliothek" des ifa machte es möglich. Interessierte Menschen konnten ein "lebendiges Buch" ausleihen und mit jungen Menschen aus Armenien, Aserbaidschan, Deutschland, Iran, dem Libanon, Marokko, den Palästinensischen Gebieten, Pakistan und Sudan ins Gespräch kommen. Sie alle erzählten ihre ganz eigene Geschichte über interkulturelle Begegnungen. Dass die Idee und das Projekt auf großen Anklang stießen, zeigt dieses Video.

Foto: Uli Reinhardt

Für ein realistisches Bild vom Leben als Geflüchteter in Deutschland   

Nach der Flucht ist vor der Flucht

ifa | "Die Menschen in Afrika haben oft ein falsches Bild", sagt Souleymane Sagna aus dem Senegal. Deswegen will er seinen Landsleuten ein realistisches Bild vom Leben als Geflüchteter in Deutschland vermitteln. Der Menschenrechtsanwalt ist einer von 24 Stipendiaten des CrossCulture Programms Flucht und Migration und erhält Einblicke in die Arbeit des Freundeskreises Asyl in Karlsruhe.
Von Tilman Wörtz

CCP-Stipendiat Amur Alrawahi beim Workshop in Stuttgart, Juli 2017 © ifa / Kuhnle

Arbeitsalltag mal anders

Raus aus der omanischen Wüste, rein in den deutschen Wald

ifa | Amur Alrawahi arbeitet im Rahmen des CrossCulture Programms für zwei Monate im "Nationalpark Hainich" und sammelt dort Erfahrungen im Bereich des deutschen Naturtourismus. Eine Besonderheit ist für ihn der tägliche Arbeitsweg. In Deutschland fährt er mit dem Fahrrad statt mit dem Auto. Während eines interkulturellen CrossCulture-Workshops in Stuttgart sprach er über seine bisherigen Erlebnisse.
Interview von Leontine Päßler

Institut für Auslandsbeziehungen
CrossCulture Programm

Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart
Fax +49.711.2225.195
crossculture(at)ifa.de