EUROPA

Norwegische Insel Melkøya bei Nacht mit Gasflamme

Erdgas, Wachstum, Migration

Am Nordrand Europas

Kulturaustausch.de | In der norwegischen Stadt Hammerfest gibt es für Kindergartenplätze keine Wartezeiten, Immigranten sind nach vier Jahren sehr gut integriert. Dieser Wohlstand fußt auf den fossilen Energien in der Gegend. Vor Hammerfest, auf der Insel Melkøya, befindet sich Europas größte Anlage zur Lagerung und Verarbeitung von Erdgas. Doch die Gasanlage birgt Risiken und verursacht Umweltschäden.

Menschen sitzen im polnischen Sopot in der Sonne auf einer langen Bank

Nationalismus in Polen

Sehnsucht nach Unschuld

Kulturaustausch.de | Der Versuch, die eigene Geschichte kritisch zu betrachten, wird in Polen als antipolnisch verstanden. Junge Menschen sehen sich lieber als Opfer, sprühen vor Nationalstolz und verehren Partisanen aus dem Zweiten Weltkrieg. Ein Resultat geistiger Gymnastik? Über polnische Kommunisten und vermeintlich gerettete Juden. Der Artikel erschien in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Kulturaustausch zum Thema Helden.

Statue des Legionärsführers Józef Piłsudski Turek

Heldengedenken und Gründungsfeiern

Endlich unabhängig: Polens Aufbruch vor 100 Jahren

ifa | Vor 100 Jahren wird die Landkarte in Ostmitteleuropa neu gezeichnet. Zum Ende des Ersten Weltkriegs gehen die großen Reiche, die Europa beherrschen, zu Grunde. Für Polen bedeutet das Jahr 1918 die staatliche Unabhängigkeit nach über 120 Jahren der Teilung durch das Deutsche Kaiserreich, das Russische Kaiserreich und die Habsburgermonarchie. Im entstehenden Staat leben neben Polen auch Ukrainer, Deutsche, Juden und Weißrussen. Zum ersten Mal werden verbindliche Rechte für Minderheiten festgeschrieben. Wie haben die Menschen in Polen den Umbruch empfunden? Welche Bedeutung hat die Staats(wieder)gründung vor 100 Jahren heute? Darüber spricht Carsten Fiedler mit Peter Oliver Loew, Historiker am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt.

Foto: Annie Spratt via Unsplash

Geschichte, kulturelle Praktiken und Kritik

Europäische Gastlichkeit

ifa | Fast 800 Seiten umfasst das aktuelle Werk von Burkhard Liebsch, Michael Staudigl und Philipp Stoellger zum Thema Gastfreundschaft und Gastlichkeit in Europa. Philipp Baun hat das Buch gelesen. Ein Buchtipp

Ulrike Guérot im Gespräch über Identität und Demokratie in Europa

"Nation ist ein rechtliches Konstrukt"

IPG | "Das Kapital und die Banane sind gleich vor dem Recht in Europa, wir aber nicht" – mit diesem Vergleich veranschaulicht Ulrike Guérot ihre Kritik an der europäischen Rechtsgemeinschaft. Nur wenn in allen europäischen Ländern einheitliche Gesetze und eine einheitliche Rechtsprechung gelten würde, könne man Europa als eine Nation begreifen.  Ein Interview mit der Direktorin des European Democracy Lab an der European School of Governance über Heimatempfinden und Lösungsansätze für die Konflikte in Europa

Botschafter Axel Dittmann bei der Eröffnungsfeier der Gedenkstätte Jarek in Serbien. Foto: Siniša Trifunović

Über die Bedeutung der Gedenkstätte Jarek in Serbien

Dass die Wunden heilen können

ifa | Die deutsche Minderheit der Donauschwaben genoss lange Zeit hohes Ansehen im ehemaligen Jugoslawien – bis zum Zweiten Weltkrieg. Das Kriegsende bedeutete für sie der Anfang eines langen Leidensweges: Ihnen wurde eine Kollektivschuld an den deutschen Kriegsverbrechen zugewiesen. So verloren viele von ihnen in Internierungslagern ihr Leben. In Serbien wurde dieser Teil der Geschichte lange Zeit ausgeblendet. Mehr als ein halbes Jahrhundert später erinnert nun ein Denkmal an diese Ereignisse der Nachkriegszeit. Anton Beck war maßgeblich an der Errichtung beteiligt und spricht mit dem ifa über dessen Bedeutung für die deutsche Minderheit und das kollektive Gedächtnis Serbiens.

Foto: Bildarchiv Universität Bielefeld / © marqs (CC BY 2.0) via flickr

Video-Podcast der Bundeskanzlerin

Europa im Dialog mit Bürgern gestalten

Die Bundesregierung | Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich vor einem informellen Treffen des Europäischen Rats dafür aus, Bürgerinnen und Bürger bei der Weiterentwicklung Europas miteinzubeziehen. In ihrem Video-Podcast vom 23. Februar sprach sie über Reformen zur Stärkung europäischer Integration und Handlungsfähigkeit, die wechselseitige Solidarität der Mitgliedsländer der Europäischen Union und die Europawahlen 2019.

Der Kabarettist Steffen Möller spielt bei seinen Auftritten mit deutschen und polnischen Stereotypen. Foto: Steffen Möller

Ein deutscher Kabarettist in Polen im Interview

"Die Beziehungen an der Basis sind gut"

ifa | Steffen Möller zählt zu den bekanntesten deutschen Gesichtern auf polnischen Bühnen. Bei seinen Auftritten, TV-Shows aber auch in seinem Bestseller "Viva Polonia" fühlt er der polnischen Mentalität auf den Zahn. Im Interview spricht er über interkulturelle Partnerschaften und warum es sich lohnt den Nachbarinnen und Nachbarn vom jeweils anderen Land zu erzählen.

Brexit - Shaken not Stirred. Foto: Ungry Young Man via Flickr (CC BY 2.0)

Forschungsprogramm "Kultur und Außenpolitik"

Brexit und die Kulturbeziehungen

ifa | Großbritannien verlässt die EU. Noch ist unklar, in welcher Form sich neue Beziehungen zwischen dem Vereingten Königreich und EU-Mitgliedern entwickeln werden. Fest steht jedoch, dass auf vielen Ebenen neue Wege gefunden werden müssen. Stuart Mac Donald richtet den Blick auf den Bereich der Kulturbeziehungen. In einem Interview mit dem ifa spricht er über seine Studie "The Impact of Brexit on International Cultural Relations in the European Union" und geht insbesondere auf die Beziehungen zwischen Großbritannien und Deutschland ein.

Foto: Uroš Jovičić (CC0) via Unsplash

Persönlicher Blick auf Europa

Wann vergeht Vergangenheit?

ifa | Kathinka Dittrich van Weringh blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Die Kulturpolitikerin arbeitete für das Goethe-Institut in Spanien, in den USA und den Niederlanden. 1990 war sie am Aufbau des ersten Goethe-Instituts in Moskau beteiligt. 2017 erschien ihr Buch ''Wann vergeht Vergangenheit?''. Darin erzählt sie aus ihrem Leben und blickt auf die Gegenwart und Zukunft Europas. Katrin Stahl stellt das Buch vor.

Foto: Samuel Zeller (CC0), via Unsplash

Deutsche Minderheiten in Rumänien

Zu Besuch bei der Allgemeinen Deutschen Zeitung in Bukarest

ifa | In Rumänien erscheint die einzige deutschsprachige Tageszeitung im östlichen Europa. Mit einer Auflage von 3.000 Exemplaren erreicht die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien vor allem Leser aus den deutschen Minderheiten. Sie berichtet über Politik, Gesellschaft und Kultur des ganzen Landes. Carsten Fiedler hat die Redaktion in Bukarest besucht.

Neue Sendung für deutsche Minderheit in Oberschlesien

"Schau!Fenster" startet auf YouTube

ifa | "Schau!Fenster", so heißt eine neue YouTube-Sendung für deutsch- und polnischsprachige Jugendliche, die am 29. Januar startet. Entwickelt hat sie ifa-Kulturassistentin Katarzyna Gierszewska-Widota von der Redaktion Mittendrin in Ratibor, einem Internetradiosender für die deutsche Minderheit in Oberschlesien. Neben aktuellen Kulturtipps aus Deutschland stellen die Autoren aktuelle Jugendprojekte vor und begeben sich auf Spurensuche. In der ersten Folge geht es um schlesische Postkarten aus der Vorkriegszeit. Wie sehen die abgebildeten Orte wohl heute aus?

Jordaan, Amsterdam: Islam kann ein wichtiger Identitätsmarker sein gleichzeitig aber auch "Europäischsein". Foto: © Michael Coghlan (CC BY-SA 2.0) via flickr

Studie sagt wachsende "muslimische Bevölkerung" in Europa voraus

Der Islam ist keine Antithese zum Westen

qantara.de | Die Zahl der Muslime in Europa wird in den nächsten Jahrzehnten steigen: Dieses Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie des Pew Research Center in Washington ließ einige Medien und Rechtspopulisten erneut die Gefahren eines entstehenden "Eurabia" heraufbeschwören. Welche Aussagekraft hat die Studie wirklich? Für Loay Mudhoon ist die Sorge vor einer "Islamisierung des Abendlandes" unbegründet. "Den Islam" gebe es genauso wenig wie "die Muslime", die in Europa ohnehin zu 80 Prozent säkularisiert seien. Wichtiger als die Zahl muslimischer Bürger seien "neue Möglichkeiten echter Teilhabe für alle Bürgerinnen und Bürger in den Einwanderungsgesellschaften Europas." 

Skulptur "Sólfar" von Jón Gunnar Àrnason in Reykjavík, Foto: Matt Lamers (CC0 1.0), via Unsplash

Themenreihe "Kann Kultur Europa retten?"

Europa in nicht allzu ferner Zeit. Eine Dystopie.

ifa | Der Zerfall der Europäischen Union – ein einst undenkbares Szenario – erscheint inzwischen aus den verschiedensten politischen und geografischen Positionen gar nicht mehr so unvorstellbar. Einstellungen und Wünsche mögen gespalten sein, doch alle beschäftigen die gleichen Fragen: Wie könnte ein Europa ohne die Europäische Union aussehen? Was würde mit den wirtschaftlich angeschlagenen Ländern Südeuropas geschehen? Was mit den politisch gespaltenen Nationen in Zentraleuropa? Gibt es eine Rettung für das jetzige Europa, und wenn ja finden wir sie in "Kultur" wieder? In der letzten Folge unserer Reihe "Kann Kultur Europa retten?" stellt David Engels die Entwicklung Europas auf die Probe.

Skulptur "Sólfar" von Jón Gunnar Àrnason in Reykjavík, Foto: Matt Lamers (CC0 1.0), via Unsplash

Themenreihe "Kann Kultur Europa retten?"

Kleiner – größer – anders. Regionen der Zukunft und Zukunft der Regionen in Europa.

ifa | Erst Schottland, jetzt Katalonien: Welche Rolle spielen Autonomiebestrebungen in Europa? Gehören Nationalstaaten der Vergangenheit an? In welchen Strukturen könnten sich regionale Verbünde künftig verwalten lassen? Für den Politikwissenschaftler Claus Leggewie sind Regionen der Schlüssel zur Zukunft Europas. In der Themenreihe "Kann Kultur Europa retten" plädiert er für einen zeitgemäßen Regionalismus. Ein "Europa der Regionen" bilde sich nicht an kulturellen Differenzen, sondern zur Pflege von Gemeingütern heraus – und dies vor allem in Form kultureller Kooperationen. Denn: Zusammenarbeit und ein Wir-Gefühl machen nicht an nationalen Grenzen halt.
Von Claus Leggewie

Mariia Kryvokhyzhyna und Alexandra Kokoreva © Éric Vazzoler

Stay Connected

"Sei die Veränderung, die du dir für die Welt wünschst"

ifa | Gedenken und Umgang mit Geschichte, Konfliktbearbeitung, Jugendbegegnungen und die Aktivierung junger zivilgesellschaftlicher Akteure – diese Themen standen im Mittelpunkt einer dreitägigen Netzwerkveranstaltung im Oktober 2017 in Berlin. Unter dem Motto "Stay Connected" trafen sich 43 Filmemacherinnen, Menschenrechtler, Umweltschützer, Expertinnen im Kulturbereich und andere, die Projekte im Rahmen des Programms "Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland" des Auswärtigen Amts umsetzen. Eine Porträserie

Widerstand gegen demokratiegefährdende Bewegungen

Kultur und Rechtspopulismus

ifa | Für den australischen Politikwissenschaftler Richard Higgott spielt der Kultursektor eine besondere Rolle im Widerstand gegen demokratiegefährdende Bewegungen. "My intuitive assumption is that certain elements of the arts and the cultural industries will always play powerful roles in resisting different kinds of ideas", sagt der Experte im ifa-Forschungsprogramm Kultur und Außenpolitik. In seiner Studie "Populist-Nationalism and Foreign Policy. Cultural Diplomacy, International Interaction and Resilience" beschreibt er mit seiner Kollegin Virginia Proud den "populistisch nationalistischen Zeitgeist" in Europa und erklärt, wie man nationalistischen Akteuren in der Außenkulturpolitik begegnen kann. (In englischer Sprache)
Interview von Isabell Scheidt, Sarah Widmaier und Siri Gögelmann

Abenddämmerung in Budapest, Ungarn; Foto: Gerrit Vermeulen via Unsplash

Gesetz in Ungarn erschwert die Arbeit von NROs

Deutsche Agenten

kulturaustausch.de | Seit Juni 2017 müssen sich in Ungarn Nichtregierungsorganisationen registrieren, die eine bestimmte Höhe an Zuwendungen aus dem Ausland erhalten. Mit dem Gesetz spitzt sich die antiliberale Haltung in dem von Viktor Orbán regierten Land zu. Auch politisch neutrale Organisationen sind betroffen. Deutschland habe zwar offiziell gegen das Gesetz protestiert, doch mehr als die obligatorische Kritik sei bisher nicht unternommen worden, kritisieren Péter Krekó und Vesna Wessenauer vom ungarischen Think Tank "Political Capital Institute".

Foto: Ricardo Gomez Angel (CC0 1.0), via Unsplash

Europäischer Bildungsraum

Die europäische Identität stärken

EU-Kommission | "Bildung und Kultur sind der Schlüssel für die Zukunft – sowohl für die individuelle als auch für die ganze Gemeinschaft", sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Junck vor einem Treffen der 28 EU-Staats- und Regierungschefs am 17. November in Göteborg. Im Fokus der informellen Tagung standen konkrete Ideen zur Verbesserung der europäischen Agenda in den Bereichen Bildung und Kultur – und damit zur Stärkung der europäischen Identität. Als Beitrag für das Treffen stellte die Europäische Kommission im Vorfeld ihre Vorstellungen zu einem europäischen Bildungsraum bis 2025 vor.

Deutsche Dialekte in Tschechien

MundART

ifa | Vom Erzgebirge über den Böhmerwald bis zum Adlergebirge: Welche Rolle spielen Dialekte für die deutsche Minderheit in Tschechien? Dieser Frage ist ifa-Kulturmanager Simon Römer nachgegangen und hat Deutsche in entlegenen Gebieten der Tschechischen Republik getroffen. Für sein Filmprojekt "mundArt" erhielt er den ersten Preis auf dem erzgebirgischen Film- und Medienfestival in der Kategorie Grenzgänger. Die entstandenen Porträts geben Einblicke in eine einzigartige Sprachlandschaft und in individuelle Lebensgeschichten.

Foto: Mario Purisic, via Unsplash

Europa im Fokus

Gibt es eine europäische Öffentlichkeit?

Bundeszentrale für politische Bildung | "Das Demokratiedefizit kann freilich nur behoben werden, wenn zugleich eine europäische Öffentlichkeit entsteht, in die der demokratische Prozess eingebettet ist", schrieb der Soziologe Jürgen Habermas 2001 in einem Artikel für "die Zeit". Sechs Jahre später anaylsiert der Politikwissenschaftler Javier Ruiz-Soler in einem Beitrag für die Bundeszentrale für politische Bildung, inwiefern sich bereits eine europäische Öffentlichkeit etabliert hat. Das Internet ist für den Autor ein zentraler Hoffnungsträger für eine künftig politisch partizipierende Öffentlichkeit in Europa.
Von Javier Ruiz-Soler

Skulptur "Sólfar" von Jón Gunnar Àrnason in Reykjavík, Foto: Matt Lamers (CC0 1.0), via Unsplash

Themenreihe "Kann Kultur Europa retten?"

"Don't panic, I'm Islamic"

ifa | Wie viel Islam steckt in Europa? Oftmals wird der Islam als rückgewandtes, konservatives Gegenbild zum aufgeklärt-liberalem Europa dargestellt. Die Geschichte zeigt jedoch, welch großen Einfluss die islamische Welt auf den europäischen Kontinent hatte und immer noch hat. "Don't panic, I'm Islamic" thematisiert, wie eine neue Generation von Künstlern durch Sprache, Kunst und Kultur vorhandene Stereotypisierungen und Stigmatisierungen mit Kreativität und Humor aufbricht. Aspekte der islamischen Kultur gestalten die kulturelle Landschaft in Europa – früher wie heute – mit und prägen und bereichern sie dauerhaft.
Von Riem Spielhaus

Eröffnung der Ausstellung "In Zwei Welten". © AGDM

Von Armenien bis Ungarn

Was verbindet die deutschen Minderheiten?

ifa | Mehr als eine Million Angehörige der deutschen Minderheiten  leben aktuell in Dänemark, Mittel- und Osteuropa, im Baltikum und in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Welche Gemeinsamkeiten sie haben und worin sie sich unterscheiden zeigt die Ausstellung "In Zwei Welten – 25 deutsche Geschichten, Deutsche Minderheiten stellen sich vor". Die Wanderausstellung wurde von der "Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten" konzipiert. Im Interview erzählt Bernd Gaida, Sprecher der "Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten", von der Bedeutung der Ausstellung und der Rolle der deutschen Minderheiten in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik von Deutschland. Die Ausstellung, die von ifa-Kulturmanagerinnen und Kulturmanagern unterstützt wurde, ist noch bis zum 20. Oktober 2017 in der ungarischen Botschaft in Berlin zu sehen.
Von Karoline Gil

Skulptur "Sólfar" von Jón Gunnar Àrnason in Reykjavík, Foto: Matt Lamers (CC0 1.0), via Unsplash

Themenreihe "Kann Kultur Europa retten?"

Gedankenaustausch: Freiräume schaffen

ifa | Wie stehen Kultur, das Internet und die EU in Beziehung zueinander? Mit dieser und weiteren Fragen setzen sich zwei Podiumsgäste der Frankfurter Buchmesse auseinander.  Skeptisch und zustimmend, hinterfragend und vorwärtsdenkend sprechen Antonia Blau und Asiem El Difraoui über aktuelle Fragestellungen, Chancen sowie Probleme. Einigkeit herrscht darüber, dass mithilfe des Internets Räume des offenen Austauschs und der künstlerischen Freiheit geschaffen werden müssen. Solche Plattformen sind wichtig, um dem Wunsch nach einem geeinten Europa gerecht zu werden. Dafür sind Kreativität und Mut erforderlich – nicht nur aus Brüssel, sondern aus ganz Europa.

Dialogforum "Welches Europa wollen wir?", Freiburg 2017. Foto: © Thomas Kunz

Bürgerdialog Außenpolitik live

Diplomaten hautnah: Ein Fazit

ifa | Immer wieder wird der Ruf nach mehr Transparenz und Mitbestimmungsmöglichkeiten laut. Das politische Engagement der Zivilgesellschaft reicht weit über die Wahl ihrer Vertreter hinaus. Gerade durch moderne Kommunikations- und Transportmöglichkeiten findet Außenpolitik auch fern von politischen Ämtern statt. Wird die Arbeit von Diplomaten dadurch obsolet? Nein, denn Außenpolitik ist ein sehr komplexes Feld, das eine gewisse Expertise erfordert. Es kann jedoch sehr fruchtbar sein, sich mit der Zivilbevölkerung auszutauschen. Das zeigte der Bürgerdialog "Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog".

Foto: Liam Desic (CC0 1.0) via Unsplash

Im Fokus der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik

Kreativwirtschaft international

ifa | Kultur und Kreativität sind die Grundlage für die Ausübung von Soft Power. Wie groß ist der Einfluss, den die Kultur- und Kreativwirtschaft auf Internationalisierungsprozesse haben kann? Welche unterschiedlichen Politikansätze existieren und inwiefern unterscheiden sich die Nationen hinsichtlich ihrer Anwendung? Antworten bietet eine neue vom ifa herausgegebene Studie. 

Foto: Michael Suriano (CC0 1.0), via Unsplash

Kulturpolitik der Parteien

Bundestagswahl: 14 Forderungen – 5 Reaktionen

ifa | Vor der Bundestagswahl hat der Deutsche Kulturrat 14 Forderungen an die Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke, SPD, AfD und FDP geschickt. Die Themen sind, unter anderem, die kulturelle Integration, gerechter Welthandel, die Digitalisierung und kulturelle Bildung. Die Parteien haben auf die 14 Forderungen geantwortet und geschildert, welche Pläne sie für die kommende Legislaturperiode haben. Die AfD teilte ihre Positionen nicht mit. 

European Union Stars © Mark Notari (CC BY 2.0) via Flickr

Ulrike Guérot kommentiert

Junckers fünf Ideen für die EU

kulturaustausch.de | Wie geht es mit der EU weiter? Im März legte der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker ein Weißbuch mit fünf möglichen Zukunftsszenarien für die Europäische Union vor. Bleibt alles beim Alten oder geht es etwa in Richtung Rückkehr zum Binnenmarkt? Arbeiten die Staaten in Zukunft nur in Teilbereichen eng zusammen oder wird die Kooperation auf sämtlichen Gebieten verstärkt? Und wer ist überhaupt mit den Staaten gemeint? Ulrike Guérot hat sich Gedanken über Junckers Papier gemacht.

Foto: Children's Pool Beach, United States; Matt Howard (CC0 1.0), via Unsplash

Eine Familie diskutiert

"Widerrede!"

Edition Evangelisches Gemeindeblatt | Das Brexit-Votum im Juni 2016 war für den Kulturmanager, Museumsleiter und  Kurator Martin Roth der ausschlaggebender Moment, um seine Arbeit am "Victoria & Albert Museum" in London zu beenden und Großbritannien zu verlassen Der wachsende Populismus in Europa war ein wichtiges Thema für den überzeugten Europäer. Zusammen mit seinen Kindern Clara (20), Roman (27) und Mascha (28) widmete er sich den Themen Populismus, Werte und politisches Engagement und verfasste mit dem Buch "Widerrede!" einen Appell an die europäische Gesellschaft.
Eine Leseprobe

Rock Cohen (CC BY-SA 2.0), via Flickr

Tag der Offenen Tür der Bundesregierung

Date mit Europa

ifa | Gelegenheit zu einem Rendezvous mit unserem Kontinent. Das Amt und seine Partner laden ein zum Dialog: Wie geht es weiter mit Europa? Und welches Europa wollen wir überhaupt? Neben zahlreichen Angeboten und Aktivitäten des Auswärtigen Amts präsentieren sich die deutschen Mittlerorganisationen. Am ifa-Stand können Sie das ifa und seine 100-jährige Geschichte in Büchern, Zeitschriften und Filmen kennenlernen. Kommen Sie mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ifa, Alumni des CrossCulture Programms und der Redaktion der Zeitschrift KULTURAUSTAUSCH ins Gespräch und erfahren Sie mehr über unsere Arbeit. 

The Leeds Library; Foto: © Michael D. Beckwith, CC0 1.0 via Flickr

Bildung und politische Einstellung

Die feinen Unterschiede

ipg-journal.de | Viele Beobachter sehen Globalisierung und ihre Folgen als Hauptursache für die Polarisierung der europäischen Gesellschaft. Gerade wenn es um Themen wie die europäische Integration oder den Umgang mit Migrationsströmen nach Europa geht lassen sich starke Gegensätze ausmachen. Am Beispiel des Brexit-Referendums wird deutlich, dass der Grad der Bildung großen Einfluss auf die politische Einstellung hat. Statt dem klassischen Rechts-Links-Schema ist die Einteilung der Gesellschaft in "Gebildete" und "Ungebildete" zeitgemäßer behaupten Mark Bovens und Anchrit Wille. Über ihre Studie "Diploma Democracy: The Rise of Political Meritocracy".

Dieter Reinl, Auswärtiges Amt; Sophie Haring, Universität Passau; Valentin Naumescu, Babeș-Bolyai-Universität Cluj; Foto: ifa / Hochstätter

Außenpolitik live. Diplomatien im Dialog

Bürgerdialog und Außenpolitik – Erwartungen und Wirklichkeiten

ifa | Pegida und TTIP sind Symptome für den Vertrauensverlust der Gesellschaft in die Regierung. Bei der Gestaltung der Außenpolitik gewinnen zivilgesellschaftliche Akteure zunehmend an Bedeutung. Welchen Stellenwert hat Partizipation? Können Dialogformate Misstrauen abbauen und Transparenz erzeugen? Am 21. Juni 2017 diskutierten Dieter Reinl, Valentin Naumescu unter der Moderation von Sophie Haring in Passau. 
Von Odila Triebel und Daniela Hochstätter

Crowd, Standing, People, Hand and Raise. Foto: Edwin Andrade via Unsplash

Deutsche Zivilgesellschaft international

Ein Gespräch über die neue Außenpolitik

ifa | In Zeiten zunehmender Politikverdrossenheit und Skepsis gegenüber Staatlichkeit wird oft auf die Zivilgesellschaft als wichtiger Gestalter der Demokratie verwiesen. Zahlreiche Akteure zielen mit ihren Aktivitäten auf Nachbarländer, Regionen oder die internationale Politik. In ihrer Studie "Zivilgesellschaftliche Akteure in der Außenpolitik" sprechen Daniel Göler und Robert Lohmann von einer Außenpolitik der Zivilgesellschaft. Was ist in diesem Kontext unter Zivilgesellschaft zu verstehen? Wie beeinflusst diese neue Form der Außenpolitik staatliche Akteure?

Katalog der ifa-Bibliothek

ifa-Bibliothek
Scott Webb, via Unsplash
Allie Caulfield: Franz Marc, Kühe, rot-grün-gelb (CC BY 2.0) via Flickr
Foto: (CC0), via Pixabay
Europa ein Zuhause geben. Planspiel zur Europäischen Kulturpolitik

Nachrichten / Presseschau

Forderungen nach Europäischen Universitäten:

Eine Frage der Integration

daad.de | 24.05.2018

Der Kampf der Herrschenden gegen Spott und Ironie

Meinungsfreiheit in Polen

sueddeutsche.de | 23.05.2018

Ein stärkeres Europa:

Neue Initiativen in den Bereichen Jugend, Bildung und Kultur

europa.eu | 23.05.2018