Bunte Kabel auf einem Holztisch

UNTIE TO TIE

Interloop

Wissenstransfers: Praktiken, Reflexionen, Perspektiven

Mit INTERLOOP blickt die ifa-Galerie Berlin zurück auf das Recherche und Ausstellungsprogramm "Untie to Tie – Über koloniale Vermächtnisse und zeitgenössische Gesellschaften". Ein wesentlicher Teil des Programms war das umfangreiche Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm, das die vier Ausstellungen begleitete. INTERLOOP gibt Einblick in die Prozesse "hinter den Kulissen", teilt die Erfahrungen und Erkenntnisse und bringt sie in neue Konstellationen. "To interloop" bezeichnet den (textilen) Vorgang des Verknüpfens, des Verschlingens oder Verbindens. Offene Werkstätten, Lese- und Hörstationen und diskursive Zugänge laden dazu ein, die unterschiedlichen Fäden des Themenjahres aufzunehmen und zu neuen Texturen zu verweben. In wöchentlichen Settings aus Praxis und Reflexion kommen Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen Kontexten zusammen und erproben nicht-hierarchische, kollektive Formen des Wissenstransfers.

(Zu-)Hören

Woche 1 der Ausstellung widmet sich dem (Zu-)Hören, den Klängen und ihren Resonanzen. Im Fokus steht Sound als subtile, nicht-materielle Form, Botschaften zu transferieren, in den öffentlichen Raum zu intervenieren und Erfahrungen zu dokumentieren.

(Re-)Lektüren

Woche 2 beschäftigt sich mit (Un-)Lesbarkeiten und Gegenlektüren. Im Experiment mit Strategien des Zwischen-den-Zeilen-Lesens, Markierens, Ausradierens und Überschreibens erproben wir den emanzipatorischen Umgang mit dem Wissenskanon, der in Schul-und Kinderbüchern vermittelt wird.

Übergang

Woche 3 umkreist den Übergang – vom Körper zum Raum, von der
Kunstinstitution in die Stadt, vom Themenjahr "Über koloniale Vermächtnisse und
zeitgenössische Gesellschaften" zum neuen Fokus von "Untie to Tie 2018–2019: Bewegung".

ifa-Galerie Berlin

Linienstraße 139/140
10115 Berlin
Tel. +49.30.284491.40
fischer(at)ifa.de

Dienstag – Sonntag 14 – 18 Uhr
Montag und an Feiertagen geschlossen

Ausstellungsdauer

27. April – 18. Mai 2018

Kooperationspartner

Die Realisierung des Projekts "media resistance. Strategien des Widerstands" wurde ermöglicht aus Mitteln des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung mit freundlicher Unterstützung durch das Landesprogramm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin.

Logo des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung
Logo von Kulturagenten für kreative Schulen Berlin