KULTUR UND KONFLIKT

Die Klimakrise

Herausforderung einer globalen Gemeinschaft

Kulturen des Wir | Trockenheit, Hitze, Hurrikans – Weltweit leiden Menschen unter den Folgen des Klimawandels. Dabei wird deutlich: Durch unser Handeln verändern wir die Erde grundlegend. Im Interview spricht die Umweltsozialwissenschaftlerin Ayşem Mert darüber, warum aktuelle Probleme nur mit multiplen Erzählungen gelöst werden können.

Foto: Janko Ferlic (CC0) via Unsplash

Mit einer Zeichentrickserie für eine gerechte Welt

Verschleiert gegen Bösewichte

Kulturaustausch | Darüber, was richtig und falsch ist, lässt sich bekanntlich streiten. So zanken sich Erwachsene in Pakistan darüber, wer ein Held und wer ein Schurke ist. Was aber, wenn sich vermeintliche Gegensätze doch vereinen lassen? In der Zeichentrickserie "Burka Avenger" ist das möglich. Die pakistanische Comic-Heldin Jiya führt Kinder auf humorvolle Weise an gesellschaftskritische Themen heran. 

Foto: Tim Guow (CC0) via Unsplash

Arbeiten als Menschenrechtsanwalt

"Du musst ein Besessener sein"

Kulturaustausch | Philippe Sands zufolge sind Helden Menschen, die sich unter Gefährdung des eigenen Lebens für andere einsetzen. In seinem Buch "Rückkehr nach Lemberg" schreibt der Autor und Menschenrechtsaktivist über eine Heldin, die sich während des Nationalsozialismus für ihre jüdischen Mitbürger einsetzte und darüber wie später der Begriff des Völkermordes entstanden ist. Wer waren diese Menschen? Welche Hindernisse muss er heute als Anwalt für Menschenrechte überwinden? Darüber spricht er im Interview mit der Zeitschrift Kulturaustausch.

Buddha-Kopf aus Indonesien; Foto: Housing Works (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Buchtipp: Umgang mit Kulturerbe aus ehemaligen Kolonien

Treasures in Trusted Hands

ifa | Wem gehören Kunst- und Kulturgegenstände aus ehemaligen Kolonien? Welche Bedeutung haben sie für die Ursprungsländer, welche für die ehemaligen Kolonialherren? Wie sollen frühere Kolonialherren mit Kulturgütern aus anderen Ländern umgehen? Fragen, die aktuell sehr emotional und kontrovers diskutiert werden. Van Beurden behandelt in seinem Buch das Thema koloniales Kulturerbe am Beispiel der ehemaligen niederländischen Kolonie Indonesien. Er geht darin nicht nur auf die Themen Identität, Machtverhältnisse und verschiedene Narrative ein, sondern zeigt auch Möglichkeiten erfolgreicher Verhandlungen über Kolonialkunst auf.

Frau in schwarzer Kleidung mit schwarzem Hut steht hinter einem Zaun und hält sich mit der rechten Hand in den Maschen fest

Kulturschaffende in Gefahr

Artists at Risk

rbb Inforadio| Was tun, wenn Menschenrechte und Kunstfreiheit in Gefahr geraten? In vielen Teilen der Welt können Kulturschaffende ihre Tätigkeit nicht uneingeschränkt ausüben. Wenn sich kritische Stimmen gegenüber etablierten Machthabern erheben, drohen ihnen vielerorts Repressalien. Vom Berufsverbot bis hin zu Verhaftung und Folter. Wie werden Publizistinnen, Künstler und Kulturschaffende konkret in ihrer Arbeit behindert? Welche Auswirkungen haben Einschnitte in die Freiheit für die betroffenen Gesellschaften? Was können Initiativen aus Deutschland tun? Darüber diskutierten Experten im Berliner Gorki Theater im Rahmen der Langen Nacht der Ideen des Auswärtigen Amtes. Das rbb Inforadio hat das Gespräch aufgezeichnet.

Foto: Sasha Maksymento (CC BY 2.0) via Flickr

Auf der Suche nach Erfolgsgeschichten

Die Armee, das sind auch wir

Kulturaustausch.de | Die Armee ist in der Ukraine ein Spiegel der Gesellschaft: Sie dient als Projektionsfläche sämtlicher Tugenden, Haltungen und Hoffnungen der Menschen. Seit den Protesten auf dem Maidan 2013 und 2014 werden Soldaten von einem Großteil der ukrainischen Bevölkerung als Helden und Märtyrer gesehen. Helden prägen die Wahrnehmung von Geschichte. Warum die ukrainische Gesellschaft auf der Suche nach einem neuen kollektiven Heldentum ist und wie diese Suche mit staatlicher Ideologie zusammenkommt erklärt der ukrainische Schriftsteller Serhij Zhadan. 

Eine Frau mit und eine Frau ohne Kopftuch laufen gemeinsam durch die Straßen Jerusalems

Heldentum in Israel und Palästina

Zu Besuch bei Feinden

Kulturaustausch.de | Als junge Frau wollte Lizzie Doron eine Heldin sein. Für die Tochter von Holocaust-Überlebenden war es wichtig, dass das jüdische Volk endlich siegreich war. Nachdem im Jom-Kippur-Krieg sieben ihrer Freunde das Leben ließen, hielt sie alle Palästinenser für Terroristen. Als sie den "Feind" kennenlernte, stellte die israelische Schriftstellerin fest, dass die palästinensische Geschichte wie ein Spiegel ihrer eigenen ist.

Porträt der Stipendiatin Ghada Al Muhanna

 Interview über Gesellschaft in Saudi Arabien

"Wir kämpfen, um den Männern zu zeigen, dass wir gleichberechtigt sind"

ifa | "Wir sind noch immer traditionell in unserem Verhalten und unseren gesellschaftlichen Ansichten. Aber die Tradition kann sich mit der Moderne vermischen", meint Ghada Al Muhanna, ifa-Stipendiatin 2017. Frauen erlangen in Saudi Arabien neue Rechte und das Land modernisiert sich. Wie in anderen Ländern ist auch dort sexuelle Belästigung ein Thema. Im Interview mit dem ifa spricht Ghada über politische und soziale Veränderungen in Saudi Arabien. 

Skyline der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur

Engagement gegen islamistisch motivierten Extremismus

Im Kampf der Narrative

ifa | Aizat Shamsuddin weiß, wie anziehend die Angebote religiöser Fundamentalisten sein können. Er war Teil der salafistischen Bewegung in Malaysia, eine ultra-konservative Strömung innerhalb des Islams. Schließlich stieß er auf die Ideale einer progressiven Interpretation des Islams. Diese eröffneten ihm eine neue Welt: Eine Welt, in der sich der Islam als eine Quelle der Würde, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Liebe für die gesamte Menschheit zu verstehen gibt. Ein Gespräch mit Aizat Shamsuddin und Tilman Weinig, die gegen islamistisch motivierten Extremismus in Malaysia und Deutschland kämpfen.

Foto: Priscilla Du Preez via Unsplash

Studie über Auswärtige Kulturpolitik als Konfliktprävention

Ordnungen des Nationalen und die Geteilte Welt

transcript Verlag | Wie werden politische Konzepte der Auswärtigen Kulturpolitik auf Zielregionen angewendet? Wie stark ist die Arbeit von Kulturvermittlern daran geknüpft? In seinem Buch "Ordnungen des Nationalen und die Geteilte Welt" richtet Jens Adam den Blick auf Kulturpolitik als Mittel der Konfliktprävention. Anhand von Feldforschungen in Berlin, Sarajevo, Ramallah, Tel Aviv und Jerusalem zeigt er auf, wie sich Kulturvermittler zwischen lokalen Wissensräumen, einer politischen Agenda und verschiedenen Beziehungskonstellationen bewegen. Die Studie wurde mit dem ifa-Forschungspreis Auswärtige Kulturpolitik 2016 ausgezeichnet.

Ausstellung "Dissapearances.Appearances.Publishing", Kampnagel, Hamburg 2017. Foto: Fehras Publishing Practices

Interview mit syrischem Künstlerkollektiv

Publikationen: Spiegel politischer und kultureller Bewegungen

ifa | Das Künstlerollektiv Fehras Publishing Practices ist von den verschiedenen Funktionen des Publizierens und des Wissensaustausches fasziniert. In dem Projekt "Disappearances. Appearances. Publishing" beschäftigen sie sich mit der Sammlung des renommierten arabischen Schriftstellers Abd Al-Rahman Munif. Mit einer Unterstützung durch die Ausstellungförderung des ifa stellten sie Anfang des Jahres eine Installation in Beirut vor und präsentierten den dazugehörigen Buchtitel "When the Library Was Stolen". Mit dem ifa sprachen sie über Munifs umfangreiche Bibliothek und welche Bedeutung Publizieren im im östlichen Mittelmeerraum und Nordafrika hat.

In Chinas Großstädten haben sich die Lebensbedingungen der Bewohner im letzten Jahrzehn radikal verändert. Videostill aus der Installation I:conditions. Foto: © Ute Adamczewski

ifa Künstlerkontakte: Interview über Projekt in China

Urbane Kontraste: Das Leben im modernen Peking

ifa | Peking – eine der Megacities, in der die rasante Urbanisierung Chinas deutliche Spuren hinterlässt. In einer enormen Geschwindigkeit verwandelt sich der Lebensraum von Menschen. Neue urbane Zentren entstehen. Doch die veränderten urbanen Strukturen wirken sich nicht nur auf das Stadtbild aus, sondern beeinflussen auch das Alltagsleben der Bewohner. Wie sehen solche modernen Realitäten aus? Die Berliner Künstlerin Ute Adamcezwski zeigt in ihrer Videoinstallation I:conditions zwei unterschiedliche Lebenswelten in Peking. Mit dem ifa sprach sie über das Projekt und ihre Eindrücke vor Ort.

CCP Stipendiat Shahid Rehmat, Foto: ifa

Interview mit Shahid Rehmat

Religiöse Toleranz für ein friedliches Pakistan der Zukunft

ifa | Shahid Rehmat ist der Gründer der Nichtregierungsorganisation "Youth Development Foundation" in Pakistan. Die Organisation initiiert Projekte für Jugendliche und junge Menschen, um soziokulturelle und religiöse Barrieren innerhalb der pakistanischen Gesellschaft zu überwinden und Wertschätzung für kulturelle Vielfalt zu vermitteln. Sie setzt sich gegen gewalttätigen Extremismus und für einen Wandel in der Gesellschaft ein.

Demonstration von ''Black Lives Matter''; Foto: 5cwh4r7z (CC BY-SA 2.0) via Flickr.

Welche Rolle spielt Rassismus in der amerikanischen Politik?

''Es wird den Leuten weisgemacht, dass Schwarze an ihren Problemen Schuld sind''

Kulturaustausch.de | ''Wenn ich einen Sohn hätte, würde er aussehen wie Trayvon.'' Mit diesen Worten beschrieb Barack Obama die Gefühle vieler Afroamerikaner nach dem Tod des 17-jährigen Trayvon Martin, der 2012 in Florida von dem Nachbarschaftswärter George Zimmermann erschossen wurde. Die Tat führte in den USA zu landesweiten Protesten und Diskussionen über Rassismus. Auch unter Donald Trump, der mit rassistischen Äußerungen immer wieder für Schlagzeilen sorgt, hat diese Frage nicht an Brisanz verloren. Für sein Buch ''Gebrandmarkt'' recherchierte der amerikanische Historiker Ibram X. Kendi die Geschichte des Rassismus in den USA. Wie mit Stereotypen über Afroamerikaner Politik gemacht wird, darüber sprach er mit Jess Smee.

Maidan in Kiew; Foto: Francisco Anzola (CC BY 2.0) via Flickr

Interview mit Kulturschaffenden

Nach den Maidan-Protesten: Kunst und Kultur in der Ukraine

ifa | Im Stadtbild von Kiew fallen blau-gelbe Nationalflaggen auf. Restaurants servieren "Ethnofood" für die gehobene Mittelschicht. Und Kulturschaffende veranstalten Lesungen und Konzerte an der Front im Donbass. Die Maidan-Proteste, die "Krimkrise" und der Ausbruch der gewaltsamen Konflikte im Osten des Landes haben die Ukraine verändert. Wie gehen Kulturschaffende mit der Situation um? Welche Auswirkungen hat der Krieg auf ihre Arbeit? Darüber spricht Karoline Gil, Leiterin des ifa-Bereichs "Integration und Medien", im Interview mit ukrainischen Schriftstellern, Filmregisseuren, Dichtern, Verlegern und Kuratoren.

Foto: Matt Hardy (CC0 1.0) via Unsplash

Risk-Sharing – eine Strategie für den Umgang mit Klimaschäden?

Gemeinsam gegen den Weltuntergang

kulturaustausch.de | Steigender Meeresspiegel, extreme Wetterlagen, zunehmende Naturkatastrophen – Längst ist der Klimawandel kein Problem der Zukunft mehr, sondern drängende Realität. Wie lässt sich die Verantwortung für Klimaschäden weltweit verteilen? Diese Frage diskutiert Idil Boran in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Kulturaustausch". Ist ein länderübergreifendes Sicherheitsnetz für Staaten weltweit, das sogenannte Risk-Sharing, die Lösung?

Multiple Modernen, Foto: Markus Spiske (CC0 1.0), via Unsplash

Multiple Modernen

Der große Schock

ifa | Bekommen wir die Moderne überhaupt noch in den Griff? Nicht ganz, meint der Philosoph Ken'ichi Mishima. 
Interview von Sebastian Blottner

Foto: Ian Espinsa (CC0), via Unsplash

Ehemalige libanesische Soldaten engagieren sich für eine Kultur des Friedens

Fighters for Peace

ifa | 15 Jahre lang wütete im Libanon ein Bürgerkrieg. Erst das Abkommen von Taif 1989 beendete den Konflikt und garantierte allen Beteiligten eine Generalamnestie. Noch heute ist der Bürgerkrieg ein blinder Fleck im kollektiven Gedächtnis. In der libanesischen Organisation "Fighters for Peace" stellen sich ehemalige Soldaten ihrer Vergangenheit und engagieren sich öffentlich für eine Kultur des Friedens und für die Versöhnung in ihrem Land. Das Projekt wird aktuell vom ifa-Förderprogramm zivik unterstützt.

CCP-Stipendiatin Ashwaq Al-Gobi beim Workshop in Stuttgart, November 2017 © ifa / Kuhnle

CCP-Stipendiatin im Interview

"Jemen braucht Frieden, um durchzuatmen"

ifa | "In Deutschland gibt es Entwicklung, während man in Jemen nur Zerstörung vorfindet", sagt Ashwaq Al-Gobi. Die CrossCulture Stipendiatin kommt aus dem krisengeschüttelten Jemen. Im südlichsten Land der Arabischen Halbinsel herrscht seit 2015 eine der weltweit größten humanitären Krisen. Im November trafen wir Ashwaq während des interkulturellen Workshops, um über den Konflikt und über ihre Erfahrungen in Deutschland zu sprechen.
Interview von Christina Palau

Unterstützung der weiblichen Zivilgesellschaft

Frauen denken den Irak neu

ifa | Frauen sind ein wichtiger Teil der Zivilgesellschaft. In vielen Gesellschaften spielen sie jedoch kaum eine Rolle wenn es um politische Entscheidungsprozesse geht. Die Berliner Organisation elbarlament unterstützt in Zusammenarbeit mit zivik - Zivile Konfliktbearbeitung aktive Frauen im Irak und bringt sie zusammen. In Workshops suchten sie zusammen mit Experten nach Möglichkeiten, sich in das politische Geschehen im Land einzubringen. Entstanden ist dabei unter anderem ein kurzer Film.

Foto: Rodion Kutsaev, via Unsplash

Forschungsprogramm: Sanktionen und Kulturbeziehungen

"Kulturaustausch als Lebensader des Gesprächs"

ifa | Sanktionen wirken sich nicht allein auf die politischen, sondern ebenso auf die kulturellen Beziehungen zweier Länder aus. Das zeigt die kürzlich veröffentlichte ifa-Studie "Nebenwirkungen von Sanktionen". Im Gespräch gibt der Autor Christian von Soest Einblick in Problemfelder, Hintergründe, aber auch Lösungsansätze des Spannungsverhältnisses Sanktion – Kultur. Für ihn stellt kultureller Austausch die "Lebensader" des gesellschaftlichen Dialogs dar. Er hält fest: Die Nebenwirkungen der Strafmaßnahmen müssen sich nicht zwangsläufig negativ gestalten, sondern können gleichzeitig Anstoß sein, ein verstärktes zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern.
Von Isabell Scheidt

CrossCulture Tour

"Theatre of the Oppressed" von Ramshid Rashidpour, Iran

ifa | Im "Theater der Unterdrückten" der Iranerin Ramshid Rashidpour verbindet sich politische Bewusstseinsbildung mit befreiender Pädagogik. Wohin die Theaterreise des iranisch-deutschen Ensembles führt, bleibt offen. Denn die Entwicklung und Inhalte des Dialogs bzw. des Theaterstücks werden maßgebend von den Zuschauern selbst bestimmt. Sicher ist nur: beim "Theatre of the Oppressed" verschmelzen demokratische Prozesse und gemeinsame Ideen- und Lösungsfindungen zu einer vielversprechenden Unterhaltung. Die Bilder sind bei der Aufführung in Dresden entstanden.

Kimberly Farmer (CC0 1.0) via Unsplash

Krisenprävention weiter denken

"PeaceLab2016"

GPPi | Zum Weltfriedenstag möchten wir auf den Abschlussbericht des "PeaceLab 2016" aufmerksam machen. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amts bot das Global Public Policy Institute, kurz GPPI, für ein ganzes Jahr lang eine Plattform um Deutschlands Rolle in der Krisenprävention und Friedensförderung zu diskutieren. Regierungsvertreter, zivilgesellschaftliche Akteure, Wissenschaftler und Abgeordnete des Bundestags beteiligten sich an der Debatte. Auch Peter Mares, der ehemalige Leiter des zivik Programms, verfasste einen Artikel für das Projekt. Im Abschlussbericht wird nun über die Ergebnisse des Projekts informiert.

Darul Aman-Palast in Kabul; Foto: Bruce MacRae (CC BY-NC-SA 2.0), via Flickr

Wiederaufbau

Die starken Frauen von Darul Aman

qantara.de | "Es (handelt) sich hier um unser kulturelles Erbe, das müssen wir erhalten", sagt Wazhma Kurram, eine 26-jährige Baustatikerin. Zusammen mit einer Gruppe von 50 anderen Architekten und Ingenieuren arbeitet sie am Wiederaufbau des Darul Aman-Palast in Kabul. Der in den 1920er Jahren gebaute Palast beheimatete einst das afghanische Parlament. Für Kurram und ihre Kolleginnen und Kollegen ist es eine Herzensangelegenheit das vom Krieg gezeichnete Gebäude wieder zugänglich zu machen. Von Sandra Petersmann

Rafah, Gaza; Foto: DYKT Mohigan (CC BY 2.0), via Flickr

Comedy aus Gaza

Dem Leben in Gaza entkommt man nicht

qantara.de | "Comedy ist der beste Weg, die Leute zu Veränderungen zu bringen", so lautet das Motto der 19-jährigen Palästinenserin Reham al-Kahlout. Sie ist Teil der jungen palästinensischen Comedy-Truppe "Bas ya zalama" und damit die einzige Frau in der Comedy-Szene von Gaza. Anders als ihre männlichen Kollegen erntet Reham häufig Kritik und Beschimpfungen, doch einschüchtern lässt sie sich davon nicht. Von Peter Münch

Foto: Markus Petriz (CC0 1.0), via Unsplash

Bildung in Afghanistan

Mädchen durchbrechen Cyber-Grenzen

qantara.de | In Afghanistan haben zwei Schwestern eine digitale Revolution im Kleinen gestartet, indem sie Mädchen das Programmieren beibringen und sie fit für die Arbeit am Computer machen. Von Jennifer Collins und Storay Karimi

Denkmal zu Ehren des 2005 ermordeten libanesischen Journalisten Gebran Tueni; Foto © ifa/Pfordte

Interview

Von der Amnestie zur Amnesie

ifa | "Im Libanon ist Verdrängung zum Dauerzustand geworden", sagt die Journalistin und Orientalistin Monika Borgmann. Mit dem 2004 gegründeten Archiv "UMAM Documentation & Research" versucht sie, die Lücken im kollektiven Gedächtnis des Landes zu schließen. In ihrem aktuellen Dokumentarfilm "Tadmor" brechen ehemalige libanesische Gefangene des Assad-Regimes ihr Schweigen. Der Film ist ab dem 9. März 2017 in verschienden schweizer Kinos zu sehen. Interview von Juliane Pfordte

ifa-Angebote zu "Kultur und Konflikt"

Nachrichten / Presseschau

Stell die Verbindung her

Der Kurator Omer Krieger zeigt in seiner Galerie in Tel Aviv "Stolen Arab Art"

freitag.de | 17.08.2018

"Im Zweifel nimmt Saudi-Arabien keine Rücksicht"

Gefährdete Kulturgüter im Jemen

zenith.me | 15.08.2018

Baum der Hoffnung

Musikfestival auf der griechischen Insel Chios

tagesspiegel.de | 08.08.2018